Eadgyth

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s`Gsichtl vo da Eadgyth
Kenigin Eadgyth (Edith) und ia Mau da Kini Otto I. da Grosse

De Eadgyt, aa Edgitha oda Edith) woa a anglsexische Kinitochta aus Wessex. Se woa midm Kini Otto dem Grossn vaheirat und is iwa ia Deandl Luitgard a de Ahnfrau vo de Salier gwest.

Wo is heakema[VE | Weakln]

De Eadgyt woa a Enklkind vom Kini Alfred em Grossn und des Deandl vom Edward em Ödan (Edward the Elder), im anglsaxischn Kini vo Wessex. Gebuan und tauft wuan is im Joa 910 ois Edgyth (Edgitha). Dea Nam is anglsaxisch und hod bedeit: Ead-reich/gsegnd und Gyth-Kaumpf/Kriag. De Hrotsvit von Gandersheim hods a so bschrim: De Eadgyth wa vo reina und edla Schtian, mid an aumuatign Wesn und ana woahofti kinigliga Gschtoit.

De Eadgyth und da Otto[VE | Weakln]

Im Joa 929 hod da ostfrenkische Kini Heinrich I a Gsauntschoft zan Kini vo Wessex gschickt um fia sein ödan Suhn Otto, dea do scho sei Mitkini gwest woa, ans vom Edward seine Deandln ois Weiwal zan Dabittn. Da ostfrenkische Kini dea jo a aa Saxe woa, hod se mid de Anglsaxn fawaunt gfüd und zwoatns hod a, genau aso wia de Anglsaxn, mid de Eifoi vo de Dänen moads Problem ghobd. Zwegn dem wa a famüliere Fabindung vo Bade gwinscht wuan. Drauf hod eana Bruada da Æthelstan de zwoa Hoibschwestan Edgiva und Eadgyth zan Otto aufn ostfrenkischn Hof gschickt. In Otto hod de Eadgyth meara zuagsogt und so is gheirat wuan. Ois Muagngob hod de Edith de Einkinft vom Bisdum Magdebuag vom Otto griagd.

Ia Schwesta Edgiva is daun noch Buagund weidagroast und hod deran Kini in Rudolf II gheirat.

De Kenigin[VE | Weakln]

Ois ia Schwigavodda, da Kini Heinrich I. gschtuam is, is da Otto zan Kini krönt wuan. Ob aa si krönt wuan is, des woas ma heid neamma. Owa gsoibt wuan san olle Zwoa. De Edith hod ian Gmoi Otto, dea spoda da Grosse gnennt wead, auf merane Roas bgleit und hod se sunst a um de kleschtalign Eigobn anan Hof kimmat.

Ois um 939 im Reich große Kämpf ausbrocha san, hod da Otto sei Weiwal im Kloschta Lorsch untabrocht. Ois daun a Graf fia sei Gfoigschoft ois Untakunft des Kloschta Lorsch valaungt hed, wo se a 939 de Kenigin aufghoitn hod. Do is owa da Otto fuchti wuan und hod des Ausinnan vom Graf mid de Wuat aus da Bibl ogschmettat:

Ia soit des Heilige ned dena Hund gem und enkane Perln soid ia ned vua de Sauan weaffa.

De Gschicht is vom Luitprand vo Cremona iwalifat wuan. Wos a de grosse Wertschetzung auszoachnt, de ea fia sei Eheweiwal ghobd hod. De Zwoa soin se megn hom, obwoi eana Vabindung eigendli nua a Vanunftehe gwest woa. Ois de Edith am 26.1.946 uneawoat und gach gschtuam is, soi da Otto recht um se trauat hom.

Iare Kinda[VE | Weakln]

In Otto hods zwoa Kinda gbuan, in Liudolf (umma 930-953/4) Heazog vo Schwobn und de Luitgard (931-957).

Da Suhn hod se owa im Liudolfinischn Aufschtaund gegn sein Vodda, den Kini, gschtöd, wos spoda zua Schlocht aufn Lechföd gfiat hod. De Tochda Luitgard is midm Konrad dem Rodn vaheirat woan.

Meara Oboatn vom Nam vo da Edgyth[VE | Weakln]

Denisch: Ditte

Deitsch: Editha, Edda, Edgitha,Edit

Englisch: Edie, Edi, Edytha, Edythe, Dedit

Franzesisch: Édith

Poinisch: Edyta

Poatugischisch: Edite

Tschechisch, Slovakisch, Krowozisch: Edyta, Dita

Ungarisch: Edit, Edita

Beleg[VE | Weakln]

  • Thietmar von Merseburg: Chronik, iwasetzt vo Werner Trillmich (Freiherr vom Stein-Gedächtnisausgabe 9) Darmstadt 1957.
  • Widukind von Corvey: Die Sachsengeschichte des Widukind von Corvey, in: Quellen zur Geschichte der sächsischen Kaiserzeit, übersetzt von Albert Bauer, Reinhold Rau (Freiherr vom Stein-Gedächtnisausgabe 8), Darmstadt 1971, S. 1–183.
  • Die Jahrbücher von Pöhlde, iwasetzt vn Eduard Winkelmann, hg. v. Eduard Winkelmann und Wilhelm Wattenbach. In: Geschichtsschreiber der deutschen Vorzeit, Bd. 13, Leipzig 1894. 2. Auflage.

Litaradua[VE | Weakln]

  • Amalie Fößel: Die Königin im mittelalterlichen Reich. Herrschaftsausübung, Herrschaftsrechte, Handlungsspielräume. Stuttgart (Thorbecke) 2000. Reihe Mittelalter-Forschungen - Band 4. Herausgegeben von Bernd Schneidmüller und Stefan Weinfurter. ISBN 978-3-7995-4256-2
  • Winfrid Glocker: Die Verwandten der Ottonen und ihre Bedeutung in der Politik. Böhlau Verlag, Köln 1989, ISBN 3-412-12788-4.
  • Ludger Körntgen: Ottonen und Salier. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2002, ISBN 3-534-15186-0.
  • Regine Sonderman: Editha aus Wessex. Gemahlin Ottos des Großen – Eine Königin im Mittelalter. Mauritius-Verlag, Magdeburg 2012, ISBN 978-3-939884-16-3 (Roman)
  • Caroline Vongries: Eine Liebe über tausend Jahre: Editha - Die starke Frau an Ottos Seite. Quadrat Art Verlag, Magdeburg 2010. ISBN 978-3-942148-01-6 (Journalistisch-literarische Annäherung)

Im Netz[VE | Weakln]

 Commons: Eadgyth – Sammlung vo Buidl, Videos und Audiodateien

Interwiki-Notiz[VE | Weakln]