Fleischlaberl

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ohne Bresln (original östareichisch)
mid Bresln

Fleischlaberl, aa Fleischlabal, Fleischloawal oda faschiads Lawal (breissisch: Frikadelle, Bulette etc.[1]) wiad a östareichische und ungarische Speisn gnaunnt, de wos aus aan Faschiadn (Hockfleisch) gmocht wiad. Heit güts no imma ois „typisch österreichische kulinarische Besonderheit“,[2] obwois kaan grundlegendn Untaschied zua de breissischn Frikadöön gibt.

Es Faschiade (aus Rind- und/oda Schweinefleisch) wiad mit Pfeffa, Majoran, Knofe und Soiz gwiazt. Dazua kummen no feinghockte Zwiefen, a frischa Pädasü, Eia und in Wossa oda Müch aufwaggte und guad auspresste Semmen. De Massn wiad guad vamischt. Aus dem wean daunn – oft no auf ana Semmebräsluntalog – klaane Laberl gfuamt und in vü Öi aussabrodn, so dass de Laberl reglrecht drin schwimman kennan. Nua so weans gleichmäßig braun. Fleischlaberl wean meistns mit Erdäpfepüree oda Reis und an Salod serviat. Se schmeckn owa äussa koida in ana Semme a guad.

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Fleischpflanzl

Literatua[Weakln | Am Quelltext weakln]

  • Ewald Plachutta, Christoph Wagner: Die gute Küche. Das Beste aus dem österreichischen Jahrhundertkochbuch. Gekürzte Taschenbuchausgabe. Heyne, München 1996, ISBN 3-453-11537-6, S. 197.
  • Renate Wagner-Wittula: Das-Kind-geht-aus-dem-Haus-Kochbuch. Überleben ohne Mama. Pichler, Wien 2007, ISBN 978-3-85431-432-5.

Beleg[Weakln | Am Quelltext weakln]

  1. Uni Augsburg: gebratener Fleischkloß Uni Augsburg: gebratener Fleischkloß (Memento des Originals [1] vom 8. Aprui 2014 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.philhist.uni-augsburg.de
  2. Heinz-Dieter Pohl: Die österreichische Küchensprache. Ein Lexikon der typisch österreichischen kulinarischen Besonderheiten. Mit sprachwissenschaftlichen Erläuterungen (= Studia interdisciplinaria Ænipontana, Band 11). Praesens-Verlag, Wien 2007, ISBN 978-3-7069-0452-0, S. 61.