Homo Ergaster

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Homo ergaster
Homo ergaster.jpg

Des Fossüü KNM-ER 3733

Zeidraum
Pleistozän
1,9 bis 1,4 Mio. Jor
Fundort
Systematik
Altweltaffen (Catarrhini)
Ibafamij: Menschenartige (Hominoidea)
Famij: Menschenaffen (Hominidae)
Tribus: Hominini
Goddung: Homo
Wissnschoftlicha Nama
Homo ergaster
Groves & Mazák, 1975
Schädlrekonstruktion vo an Homo ergaster im Museum of Man (dt. Museum vo da Menschheit) in San Diego, Vereinigte Staaten.

Homo ergaster is a ausgstuabane Hominiden-Oat von da Gattung Homo ausn Altpleistozän. Zu dera Chronospezies zööt ma nua de Fossülien aus Afrika, de wos 1,9 bis 1,4 Mio. Joa oid san und de wos ma in Koobi Fora (Ostafrika) oda in Swartkrans Sidafrika gfundn hod. A boa vo de Fund, wos ma do dazuazööt san owa aus jingare Schichtn, de san meglichaweis nur 1 Mio. Jahre alt.[1]

Namensgebung[VE | Weakln]

Homo is ogleit vom lateinischn homo [ˈhɔmoː], wos sovüü wia „Mensch“ haaßt. Ergaster is wos ausn Griechischen und bedeit „Hackla“ (dt.Arbeiter). Homo ergaster is oisan „der arbeitende Mensch“. Auf des sans kumman, wäu ma dera Oat de Vawendung vo Staaweakzeig zuaschreibt. Ma muaß owa sogn, doss de ötastn Staaweakzeig locka 2,4 Millionen Joa am Buckl haum und damid deitlich öta san ois de Baana vom Homo ergaster. Woascheinlich woans vom Homo rudolfensis od vom Homo habilis.

Weakzeiggebrauch[VE | Weakln]

Da Homo ergaster haaßt aso wengan Weakzeiggebrauch und da Heastöllung davo. Owa zum Täu san a Fundstickln aus Schichtn, in denan ma Fossülien gfundn hod, de ma eignlich zum Paranthropus boisei rechnat; aundere san aus Schichtn, wo ma iwahaupt kaa Weakzeig gfundn hod. Ois in oim is äussa a Weakzeiggebrauch vom Homo ergaster zwoa hoch woascheinlich, owa wiaklich gwiss is es ned.[2]

Beleg[VE | Weakln]

  1. Ulrich Welsch: Die Fossilgeschichte des Menschen. Teil 1: Wie aus den ersten Primaten Homo wurde. In: Biologie in unserer Zeit. Nr. 1/2007, S. 42–50
  2. G. J. Sawyer, Viktor Deak: Der lange Weg zum Menschen. Lebensbilder aus 7 Millionen Jahren Evolution. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg, 2008, S. 102