Landl

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Der Artikl is im Dialekt Owaöstareichisch gschrim worn.

Landl woa a hisdoarische Region in Owaestareich, wo ma umara de Gegend gmoa hod de heit s'Hausrukfia'l is.

Uaschbringli ged s'Woat Landl auf's Schaunbeaga Landl zruk, ana Grofschoft im heiting Owaestareich. D'Schaunbeaga (maunchmoi a Schaumbeaga od Schaumbeaga) haum bis ins 16. Joahundat aini an grossn Bsiz ghobt in da Gegend zwischn da Deana und in Hausruk und eana Schdaumsiz woa d'Buag Schaunbeag, wo heit nu d'Ruine dafau im Beziak Efading zan seng is. Zan Schaunbeaga Landl haum Tei fu de heiting Beziak Efading, Griskiacha, Wös-Laund, Feklabruk und Gmundn dazua ghead.

Gschicht[VE | Weakln]

D'Grofschoft Schaunbeag zwischn Bayern und Esdreich gleng, 1378

D'Schaunbeaga han duach a Uakundn fu 1316 zan easchdn Moi schriftli iwalifat. Eana Territoarium, des se a „terra nostra" gnend haum, woa a Grofschoft mid aigenen Laundrecht und Grichtsboakaid und hod damid an bsondan Schdaund im Heazogtum Estareich ghobt. D'Schaunbeaga woan in de wichdigstn Rechtssochan neta in Kaisa diarekt untaschdö (Reichsunmittelbarkeit) und woan ned fum esdreichischn Heazog obhengi. Ob 1404 woa owa da esdreichische Heazog und da Kaisa moasdns oa und de söwe Peason ausn Haus Habsbuag, wos de Unobhengigkaid wida hoibwegs relativiad hod.

Drozdem woa s'Schaunbeaga bis in 16. Joahundat relatif aingschdendi und woa a so wos wia a Bufaschdod zwischn in habsbuagischn Estareich und Bayern und a zan Eazbisdum Soizbuag. S'Îfia'l, wos glai danem is, woa mid Untabrechung nemli bis 1814/15 bai Bayern dabai.

Eascht untam Kaisa Fridrich in III. und seim Su in Maximilian I. haum's d'Habsbuaga endgüti gschoft, dass de Sondarecht fu de Schaunbeaga oschofn und as Landl unta eana Kontroin griang. 1548 haum daun de zan lutarischn Glaum iwadretanen Schaunbeaga daun iwahaupt eana Reichsschdaundschoft faloan und 1559 san's mim lezdn Grof, in Woifgaung fu Schaunbeag, ausgschdoam. Da Grundbsiz is iwa'n Woifgaung sei Schwesda, da Ana, an d'Schdarhembeaga faeabt woan.

D'Landla[VE | Weakln]

D'Bezaichnung "Landl" hod jedoch waida glebt und is bis ins 18te Joahundat aini fawent woan. In deara Zeid hod ma gauns oigemain de gaunze Region westli fu da Drau und auf da hearentan Sait fum Îfia'l aso gnend und de Leit fu deara Gegend woan d'Landla. Fu deara Bezaichnung lait si a da Naum fu de in da Gengrefoamation gewoitsaum fadriwanen Protestantn o, de untam Koal in VI. und unta seina Dochda da Maria Theresia noch transmigriad woan san und si bis heit noch eanara Hoamad Landla nenan.

S' Landl heit[VE | Weakln]

In Owaestareich söwa is de Bezaichnung "Landl" fia s'Hausrukfia'l und "Landla" fia d'Leit aus deara Gegend noch da Barokzeid fost komplet faschwundn und fagessn woan und wiad heit neama fawent. Drum is a bis heit ned gauns gwis, ob da Foiksmusi Landla und s'landlarisch Daunzn wos mid deara Region z'doa haum oda ned. Es kant owa sei, das d'Îfiatla, de wo jo glai danem han, deara Musi in Naum gem haum, wai doat is d'Landlamusi bis heit schdoak fadredn und wiad oiwai nu gsunga und daunzt.