Nutza:RobTorgel/Schreibregln

Aus Wikipedia
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Schreibregln[VE | Weakln]

I stöö ma do a boa Schreibregln zaumm, de i ma schee laungsaum eaoaweit hob. Ned Ois davo wiad si duachsezn lossn. Schau ma hoit.

Vokäu[VE | Weakln]

  • Zum Valängan von an Vokäu schreib i n dobbed. Damit wiadaraa glei bedont. (des is noamaal, ea is aafoch a Depp)
  • Waunn scho im Standaad-Deitsch a "e" odaraa "h" steht, mochi nix dopped, wäu des bled ausschaut.

vaschiedane "a"[VE | Weakln]

  • "a" ois unbestimmts Zoiwuat schreibi nur "a" ( a Haus, gib eam a Watsch)
  • "a" im Sinn von "auch" moch i zwaa "aa" (i bin aa augfressn, i bin aa a Dodl)

höö, noamaal, vadunglt[VE | Weakln]

  • Fia höö und noamaal schreibi "a", fias vadunglte a "o". I nimm in Kauf, doss dem "Hosn sei Hosn" gleich ausschaut, oba im Zusaummanhaung gibz do kaa Vawexln. Des beriehmte "Eascht woa de E-Saatn o, und jez is des A aa o" mid de drei "a"-Variantn kaunnst mid aana Schrift e kaan beibringan.

Spanien Schpanien[VE | Weakln]

  • I warat dafia, nua duat "sch" zum schreim, wos ned im Standaad-Deitsch eh aa vuagsegn is. Des haaßt, im Aunlaut wiad aus "Sp" oda "St" jo sowieso a "Schp" oda "Scht". Des brauch ma ned extra no hischreim. Doss de Hambuaga "der spitze Stein" ohne "sch" sogn, is ma do wuascht.
  • Im Wuat drin is wos aundas, do gibts aa Untaschied, da Tirola sogt, glaub i, generöö "sch" (bischt du bei Troscht ?), während des sonst a Wengl diffarenziata is.

Wigl-Wogl[VE | Weakln]

Do bin i ma ned sicha, obs do a eindeitige Regl gem kau.

Jahr (Beispüü)[VE | Weakln]

Ois Weana schreibi "Joa", und des kummt einglich genau hi, wäu da Weana des "r" komblett schlickt. Oba auf Youtube gibz a boa Hörprom von Barisch, da wiad des "r" deitlich groid. Do kummt des eha nach "Johr".

doppede Sööbstlaute[VE | Weakln]

Kummt vua, doß zwaa Sööbstlaut zsammkumman, de oba ned ois Valängarung oda Bedaunung göötn, sondan extrig bleim soitn, oba eem ned gaunz

  • reell --> rö-ö
  • drehen --> dra-at (konjunktiv) beispüü: Waunn eam fad warat, dra-at a e o.

Ma kenntat a "h" dazwischn eineduan, äussa: "ea drahat o", des dadat geh, oba beim "röhö" is bled. S'is woascheinlich, wäu bei "drahn" scho von vuanhinein a "h" dabei is.

Muaß ma schaun, obs no meah Beispüü gibt

Problem[VE | Weakln]

Ausdruck[VE | Weakln]

Da Weana red vaschieden, le nochdem, waunn, wo, iba wos und mit wem ea grod red. Jez waaß i ned, wia ma mid dem umgeh soi.

Betonung[VE | Weakln]

Maunchmoi waas ned schlecht, waunn ma de betonte Süübn irgnwie kennzeichnen kennt. Waunn ma an Vokal vadopped, kaunn des hööfn, oba oft geht des ned gscheid, z.B. "Roboter" (obwoi des Wuat eh ned so haaglich is). Da kaunnst ned schreim "Roobota", des schaut zumindest bled aus.

Söötsam[VE | Weakln]

Eignlich waans jo de söbn Regln, wo de aan "diphtongisian" (I woaß eh) und de Weana "monophtongisian" (I waaß eh). De Ausnauman saan aa oft de sööbn ("Fleisch" und "Geist" und no a boa), oba eem ned imma.

Umlaut a[VE | Weakln]

  • Mauriz Schuster, Hans Schikola: Das alte Wienerisch, Deuticke Verlag, Wien 1996, ISBN 3-216-30210-5 S. 219 ff
  • kurzes "a" auf "e" vor 750 n.Chr. "voller Umlaut" ahd u mhd --> "e" wienerisch "e"
  • kurzes "a" auf "e" noch 750 n.Chr. "gehemmter Umlaut" mhd --> "ä" wienerisch "a" (hell)
  • langes "a" -->"æ" mhd "gehemmter Umlaut" wienerisch "a" (hell)