Praxilla

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Praxilla (griachisch Πράξιλλα) wor a griachische Dichdarin im 5. Joarhundat v. Kr. aus Sikyon. Se hod Dithyramben gschriem, wo zum gresstn Tei valoan ganga san. Nua a Vers in Hexametern is dahoidn bliem. Se soi aa an Hymnus auf Adonis vafosst hom sowia Wein- und Drinkgedichtln (Skolien). A logaödisches Versmass is noch ia gnennt.

Im Hymnus auf Adonis, lossts an Adonis in da Untawejd auf de Frog vo de Schottn ("Wos wor de scheenste Soch, wosd zrugglossa hosd?") sogn:

κάλλιστον μὲν ἐγὼ λείπω φάος ἠελίοιο,
δεύτερον ἄστρα φαεινὰ σεληναίης τε πρόσωπον
ἠδὲ καὶ ὡραίους σικύους καὶ μῆλα καὶ ὄγχνας·
(747 PMG)

S Scheenste vo oin Sochan, wo i zrugglossa hob, is des Licht vo da Sun,
Nacha de glenzandn Stean und des Gsicht vonam Mond,
Und Gurgumma in iara Saison aa, und Epfen und Bian.
(747 PMG)

Des Fragment hod nua deshoib iwalebt, wei da Zenobius des gfliglte Wort "bleda ois wia da Adonis vo da Praxilla" eakleat hod (wei de Gurgumma zamma mit da Sun und am Mond a weng inkongruent wiaka dadatn).

Da Buidhaua Lysipp hod a Bronzefigua vo da Praxilla gmocht, wo in iara Hoamat afgstejt worn is.

Schau aaa[VE | Weakln]

Beleg[VE | Weakln]

  • Testimonia and fragments in David A. Campbell, Greek Lyric, vol. 4, pp. 374–381 (Loeb Classical Library, 1992).

Literatua[VE | Weakln]

  • Rudolf Keydell: Praxilla. In Der Kleine Pauly, Bd. 4, 1972, Sp. 1123.
  • Paul Kroh: Lexikon der Antiken Autoren. Stuttgart 1972, S. 519.