Rasiamessa vom Ockham

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Wilhelm vo Ockham - Skizze aus am Summa logicae-Manuskript vo 1341 mit da Inschrift frater Occham iste

Dees Rasiamessa vom Ockham (englisch: Occam's razor) is a Prinzip in da Philosophie, wo am Franziskana Mench Wilhelm vo Ockham zuagschriebm wead. Dees sogt, dass wen da oanzige Untaschied zwischn zwoa Eaklearunga de Komplexität is, nacha wa dees oafoche fia gwehnli dees bessare. Andasta ausdrickt, je meara Onohma (Hypothesn) wost brauchst, desto unwoarscheinlicha is de Eaklearung. Dees Prinzip wead heit no in da Wissnschoftstheorie und in da wissnschoftlichn Methodik ogwendd.

Dees „Rasiamessa“ muass ma ois Metapha vasteh: De oafochste und zglei passendste Eaklearung muass ma vorziagn, oi andan wia mit am Rasiamessa obschneidn.

Schaug aa[VE | Weakln]

Literadua[VE | Weakln]

  • Wolfgang Hübener: Ockham’s Razor not Mysterious. In: Archiv für Begriffsgeschichte 27. 1983, S. 73–92 (grundlegende begriffsgeschichtliche Studie; belegt die 'Erfindung' des Ausdrucks in der frühneuzeitlichen Philosophiegeschichtsschreibung)
  • H. J. Cloeren: Art. Ockham’s razor. In: J. Ritter, K. Gründer, G. Gabriel (Hg.): Historisches Wörterbuch der Philosophie. Bd. 6, 1984, Sp. 1094-1096 (berücksichtigt aber nicht die substantiellen frühneuzeitlichen Belegstellen bei Hübener 1983).
  • Armand A. Maurer: Ockham’s razor and Chatton's anti-razor. 1984.
  • Armand A. Maurer: Ockham’s razor and dialectical reasoning. In: Medieval studies. 58/1996. S. 49–56.
  • Phil Mole: Ockham's Razor cuts both ways: The Uses and Abuses of Simplicity in Scientific Theories. In: Skeptic, 1/10. S. 40–47.

Im Netz[VE | Weakln]