Schutzengelkreuz in Unterlaa

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Schutzeng'lkreiz

Des Schutzeng'lkreiz is a denkmoig'schützte barocke Büidsäul'n im 10. Weana Beziak Favoritn, Beziaksteu Unterlaa. De Säul'n steht in da Valängarung vo da Georg-Wiesmayer-Gåss'n nåch Süd'n in da Näch'n vo da Weana Auß'nring Schnöistråß'n S1 und liegt aum ehemålich'n Kreizweg vo da Wiedn nåch Maria Lanzendorf. Aun dem Kreizweg kaunn ma heit no de Kreizwegstateaun in Unterlaa sehg'n.

Bau und G'schicht'[VE | Weakln]

Des Schutzeng'kreiz is a 1694 entstaundane Rundsäul'n aus Zogelsdorfer[1] Saundstaa mit Akanthusbladln[2] auf'n Sock'l vo da Figua, aum Kreizweg nåch Maria Lanzendorf. Ob'ndrauf siacht ma'r an Schutzeng'l mit an Kind. Erricht't hau'm eahm de Eheleit' Johannes und Maria Orthner, 1948/49 und aa 1959 is's renoviat wua'n. De Inschrift auf'n Sock'l lautet: "Dahin gehe fort zum Maria Gnadenort. Errichtet von Johannes und Maria Orthner 1694".

De Säul'n soi augeblich aunan Tod vo zwaa Briada'r erinnan, de wo bei ana Woifoaht nåch Maria Lanzendorf dafrua'n san. G'fund'n san de zwaa aun an „Schmerzensfreitag“ wua'n, dees is da Freitag vua'm Palmsunndåch.

Nåch ana aundan Legend soi vo an Wüdara da rechte Oam vom Schutzeng'n ohg'schoss'n wua'n sei, worauf daunn da söwe Wüdara beim Kaumpf mit an Jaga duach an vasehentlich'n zweit'n Schuss aus sein G'weah si söwa umbråcht hau'm soi. Aa heit no wiad in da Geg'nd vüi Jågd betrieb'n, aum meist'n auf Niadawüid (Hosn, Fasau, und aundare), sowia'r auf Rotwüid.

Tatsächli wiad des Schutzeng'lkreiz imma wieda vandalesiat, z'letzt im Joahr 2010. Drum is bei dera notwendich'n letzt'n Renoviarung da friacha gråd ausg'streckte Oam vom Schutzeng'l jetzt'n so, dass a meahra zum Himme zagt. Des Büidl rechts aus'n Joahr 2009 zagt no den wågrecht'n Oam.

Literatua[VE | Weakln]

  • Emil Schneeweis: Zur religiösen Volkskunde des südlichen Stadtrandes von Wien: Die Bildstöcke, Kreuze und Wegsäulen von Ober- und Unterlaa sowie Rothneusiedl. in: Österreichische Zeitschrift für Volkskunde, Band XXV, Selbstverlag des Vereins für Volkskunde, Wien 1971, S. 311 (Bild), S. 322–323 (Text). [1].
  • Werner Schubert: Favoriten. Verlag Beziaksmuseum Favoritn, 1992; S. 176.

im Netz[VE | Weakln]

Beleg[VE | Weakln]

  1. Zogelsdorfer, aa Eggenburger oder Burgschleinitzer Staa, oda Weißer Stein von Eggenburg, kummt aus Zogelsdorf in Niedaösterreich, wo'r a scho seit da Bronzezeid ohbaut wiad
  2. Akanthus is a Staaschmuck, dea wo de G'stoit von de Badln von da gleichnaumich'n Pflaunz'n nåchmåcht

48.122416.4117Koordinaten: 48° 7′ 21″ N, 16° 24′ 42″ O