Soaffa

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Handgmochde Soaffa

A Soaffa oda Soaf (dt.: Seife, engl.: soap) is a Soiz vo ana Fettsaire.

Im Oidog wead a Sof zan Woschn vom Keapa vawendd (sog. Feinsoaffa). Ois Woschmiddl weans neama gnuzd, wei do uneawinschde Koichsoaffa buidd wean.

Soaffa san gnau gnumma Natrium- oda Kalium-Soiz vo Fettsairen.[1][2] De Fettsairesoize vo ondan Metoin wean Metoisoaffa gnennd[1][3] und wean in da Industrie eihgsetzd.

De Feinsoaffa (Toilettnsoaffa) bstenga aus Natriumsoize vo Fettsairen (Keansoaffa).[2]

Gschicht vo da Soaffa[VE | Weakln]

De easchtn Soaffarezeptuan hod ma scho ba de Sumera gfundn. Es wead owa ognumma, doss do de Soaffa ois Heij- und ned ois Reinigungsmiddl vawendd worn is. Oscheinend hom eascht de Rema de Reinigungswiakung vo da Soaffa entdeckd.

Heastejung vo da Soaffa[VE | Weakln]

Soaffaheastejung aus Schoffett

Soaffa wean aus Fettn vo Viechan und Pflanzna gmochd. Dozua wead de Fettn mid ana Laug kochd. Des Vafoahn nennd ma Soaffasiadn. De Fettn wead doduach in Glycerin und Fettsairen (Alkalisoiz) zalegd. Des Alkalisoiz is nocha de Soaffa. Friaha hom de Soaffasiada de Fettn in offanan Kessln kochd, heit wead des in gschlossanan technischn Olong gmochd.

Soaffa zua Wondbeschichtung[VE | Weakln]

In Marokko is a hochweatige Putz- und Moitechnik mid Soaffa entstondn, de wo Tadelakt hoassd und inzwischn wejdweid bekonnd is. Bei dea Technik wead da Effekt gnutzd, doss Natrium- und Kaliumsoaffa mid Koich wossaunlesliche Koichsoaffa buidn. Dozua wead im Prinzip a Wond zeascht koichd (mid Koichputz oda Koichfoarb vaseng, in Marokko is's a gonz spezieja Koich) und nocha mid ana Soaffa eihgriem. Je noch Soaffa entstengan do sogoa Obaflechn mid Dufteffekt. De natialiche Poimsoaffa, wo in Marokko oft vawendd wead, riachd zan Beispui noch Veichal.

Soaffaopan[VE | Weakln]

Soaffaopan (engl.: soap opera, aa: „soap“) san Endlosserien im Feanseng und Radio vo mindara Qualitet. Da Nam kimmd dohea, wei de Sendunga uaspringli nua gmochd woan san, um Weabung bessa eihblendn z kenna und om Ofong vui Weabung fia Soaffa dobei woa.

Beleg[VE | Weakln]

  1. 1,0 1,1 Hans-Dieter Jakubke, Ruth Karcher (Hrsg.): Lexikon der Chemie, Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg, 2001.
  2. 2,0 2,1 Der Brockhaus in Text und Bild, F. A. Brockhaus, Mannheim, 2000.
  3. Jürgen Falbe, Manfred Regitz (Hrsg.): CD Römpp Chemie Lexikon, Thieme, Stuttgart, 1995.

Im Netz[VE | Weakln]

 Commons: Soaffa – Sammlung vo Buidl, Videos und Audiodateien
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