Text:Frual vo da Au

Aus Wikipedia
Wexln zua: Navigation, Suach

Kiem Pauli: Sammlung Oberbayrischer Volkslieder. 1934 (Umschrift minimal obasst. Vgl. volksmusik-archiv.de)

Frual vo da Au[Weakln]

<poem> Jo, grias di God, Frual vo da Au, jo lebst den du aa no, schau, schau! Jo Bruada mia gehs ned gor guad, wei ollas so teia wean duad! Und imma und imma und ollawei werds schlimma, und Kinda wern ollawei mehr, wo nahm ma denn s Heiratsguad her.

Wanns Schaffi Woaz ned fuchzig Guida kost, na is fia koan Bauan koa Trost, denn de Obgobn wern ollawei mehr, Soidodn kammant aa no daher! De Schmied und de Wagna, Kaufleid und Fragna, und sonst olla Deifi schlogt auf, wia hausd si da Bauasmo draus?

Vo an Togwerka ko ma gor nimma sogn, de sand jo gor nimma zum hobn, de scheicha de Orbat so sehr, ois wenns gor ned notwendi wär. Boid fressns, boid saufas, kosd eana nimma gnua kaufa, boid Rindfleisch, boid Schweinas, boid Bier, bei da Orbad do sicht mas gor nia.

Jatz pfiadi God, Frual vo da Au, und sei no ned trauri, schau, schau! Denn oba uns is oana, hosd gheard, der unsre Seifza daheard. Jatz woin ma uns recht schmucka, ananda recht drucka, ananda recht liabn und recht leidn, er dahead uns jo gwiss olle Zeidn. <poem>

Zruck zua Boarischa Text