Voikskunde- und Freiliachtmusäum Roscheider Hof

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Hauptg`beid vom Mueäum

Des Voikskunde- und Freiliachtmusäum Roscheider Hof han a 1976 gegründtes Musäum, des wo in Konz han (Landkeis Trier-Saarburg, Rheinland-Pfoiz). Des Musäum han obm auf am Buckerl überm Moseltal, im Stadtteil Konz-Roscheid, an dera Gemarkungsgrenzn gen Trier und han 40 km östlich von da Stod Luxnburg glegn. Sei Aufgab han de Darstellung von da Voikskultur von da Gegnd von der Mosl und Saar. Zu derer a fei d`Eilf, da Hundsrück und des Saarland oda a Breckl von Luxenburg und a Lothringen ghern. Mit 4000 Quadradmeta Ausstellungsflächn und 20 Hektar Freigländ g`herts fei zu de greßten deitschn Voikskundemusän. De Ausstellungen A gloane Wäid in Zinn, Spuizeig aus de ganzn Wäid und Taknblattn han a fei von überregionaler Bedeitung. Da Träga von deram Musäum han da Verein Voikskunde- und Freilichtmusäum Roscheider Hof Konz e. V., der a fei mehrer wia dausnd Mitglieder hot.

Gschicht[VE | Weakln]

Hunsrückdörferl

As Hauptg`beid vom Mueäum, da Roscheider Hof han`s erste moi 1330 in a Urkundn erwähn worn und han a Hofgütl vom Trierer Kloster St Matthia bis 1802 g`wen. Nacha dera Oamarsch von dera franzesischn Revolutionsdruppm han`s 1794 diam zum Eignentum vom franzesischn Stod kemma. Des han 1805 an an franzesischn Siodadn verscherwid worn. Da Bua von eam han fei mi`m Karl Marx befreind gwen. Wia d`Jar vaganga han, ham de Besitzer efters g`wegslt, han a zeitlang Ökonomieschui gwen und ab 1909 Staatsdomäne von de Preissn. 1969 hat d`Stodt Konz des kaft, um auf de Feida an neia Stodtei aus`m Bodn z`stampfn und an Hof mitm Sach von 20 Tagwerk ais Freilichtmusäum z`nutzn.

As Freilichtmusäum is 1973 g`rünt und 1976 eröffnet worn. Sei ganz Schmoiz hot da Robischon Rolf eini g`steckt, der wo Architekt und Professa an da Bauschui in Trier (heid Hochschui Trier) g`wen han. Zua gleichn Zeid, wia da Ausbau vom Sach zu am voikskundlichn Musäum hams a bissi awa vom Hof a Freig`länd mit Musäumsdörfa, Feida und Obstbam oglegt.

S`Musäum heid[VE | Weakln]

d'Beck

Im Hauptgebeid vom Hof han heid de Voikskundlichn Sammlungn: Weinbau, Schnapsbrennerei, Stuam und Schlafkammerln von de verschiedanan Epochn, a Ausstellung zum Woschn und Bodn, a Backstuam, a Ausschellung von da Voiksfremmigkeit (mei, fast hätt is vergessn, da katholischn Voiksremmigkeit, awa des is ja sebstvastäntli), zwoa Ladlgassln mit zwansg Ladln, Gwerbbetrieb, Doktabraxn – a oana von an Foznspangla - a Schuimusäum und a Bank. Ganz bsondas muas ma sagn, daß des heit wäidweid des zwoatgresste Musäum füa Zinnfiguan und a a Sammlung von Spuizeig aus aller Wäid han. As Musäum hod a no a groasse Sammlung von Ofa- und Takenplattn.

De gresste Atraktion im Freigländ is da Hunsrückweiler. Des is a gloans Dörfferl mied Facherkheisa ausm voadean Hundsrück, des an seim oidn Blots ned hed dahaiten wern kenna. Es is a a Haus dabei, des wo ais Außenstell von am Kriegsgfangenenlaga g`nutzt worn is. A Stückerl weida han a paar Stoaheisa von da Saar-Mosel- Region und a Gütaschupfn vom Bahnhof Konz, in deam da Eisnbahngütaverkehr da Region darg`stellt weard. Feana ham ma an o Wiesn mit Obstbam, an Rosngartn, an Kreitagartn, a Ausstellung mit historische Grenzstoa, a Hoizmusäum in am moderna Museäumsgebeud, a Bumpmheisl mit a Lambachbumpm und an Kindaspuiplatz. Da Impivaoan beteibt an Lehrimpistand aufm Musäumsg`länd.

Aktivitätn[VE | Weakln]

As Musäum macht ebba jeds Jahr Sonderausstellungen, Tag da Lebendn Gschicht, mit Reenactment-Gruppm, Kinder-, Bauern- und Käitatag, Musäumsfeste und im Freilufttheata a Waidbühnenfest. Im Intanet is as Musäum auf mehrarn Plattformen präsent: Neban da viersprachign Hompäge und da vuilsprachign Wikipediaseidn is des Musäum a mit am youtube-Kanal und oana Facebookseidn vatretn.

Galería[VE | Weakln]

Biacher[VE | Weakln]

  • Bernd Blumenthal, Herrmann Kramp: Der Roscheider Hof - Benediktinerabtei, Bauernschule, Freilichtmuseum, Ein Beitrag zur 25-Jahr-Feier des Museums, 1998, ISBN 3-9802025-9-3;
  • Museumsführer des Freilichtmuseum Roscheider Hof, Konz (guidebook)