Elastomer

Aus Wikipedia
Wexln zua: Navigation, Suach

Elastomer san, wias da Nam scho sogt, elastisch. De Makromolekui san weidmaschig kemisch vanetzt, es gibt aa physialische Bindunga und Vaschlaufunga.

Aufbau[VE | Weakln]

De meisdn Elastomer san zum gresdn Teil aus Koinwassastoffkettn aufbaud. De san wia bei Duromer fest mitananda vanetzt. Es gibt aba vui weniga Vanetzungsbruckn, manchmoi ned meara wia 1 Vabindung auf 1000 Atome in oana Kettn. Weil si de Moleküle zwischn de Vanetzungspunkte recht frei beweng und gschdreckt wean kennan is aa des Madrioi dehnbar. Je nach Anzoi vo de Vanetzungspunkte kon ma Elastomere heada oda woacha heastoin.

Gschicht[VE | Weakln]

Vom Hevea brasiliensis, bekannda ois Gummibaam, hom de Indiana in Kolumbien scho seid vui hundat Johr den Saft obzapft und vaarbat. De hom Boi zum spuin draus gmacht. Seid am frian 19. Johrhundat nimmt den Saft aa scho heagnumma fia Reddungswesdn und Regnjoppn. Im Summa san de in da Hitzn wieda zaach und pappig woan und in da Koidn im Winda hart.

Da Charles Goodyear hod nachad 1839 d Vulkanisation erafundn. Ea hod an Kautschuk mit Schwefe gmischt und hoaß gmacht. Dabei wead da Kautschuk vanetzt und bständig gega Hitz und unempfindlicha.

Schbada hod ma den Kautschuk aa synthetisch heasdoin kenna, ob de 1930 Johr is dea synthetische Kautschuk voa ollam fia Autoreifn vui heagnumma worn.

Ob de 1980er Johr san aa theamoplastische Elastomeare aufkemma. De Bindunga zwischn de Molekui san do aus Thermoblastn und ma kons desweng aufschmuizn. Vaarbatn kon mas eigentli mid olle Vafahrn de ma aa fia Theamoblasn kennd.

Quelln[VE | Weakln]

Literadua

 Gottfried W. Ehrenstein (Hrsg.): Polymer Werkstoffe. Hanser, München 1999, ISBN 3-446-21161-6.

 W. Hellerich, G. Harsch, S. Haenle (Hrsg.): Werstoffführer Kunststoffe. Hanser, München 2004, ISBN 3-446-22559-5.

Zeidschrifdn

 Peter Matthias Gaerde (Hrsg.): Kunststoff. In: GEO kompakt. Nr. 18, 2009.

Im Netz[VE | Weakln]