Lucia von Syrakus

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De Lucia, gmoin vo Domenico di Giacomo di Pace Beccafumi (1486–1551)
De Lucia vuan Richta, 1532

De Lucia vo Syrakus (* um 283 in Syrakus, Italien; † 304 emdo) is a fruakristliche gweihde Jungfrau und Heilige. Se is in a reiche Famüli einigboan woan. Ois se ian Glaubn oschwöan hed soin, hods des vaweigad und is dahea ois Meatyrarin gstoabn.

Ia Jugnd[VE | Weakln]

De Muadda vo da Lucia, de Eutychia woa a glaibige Kristin, de ia Deandl sea religiös eazogn hod. Se hod da Lucia mera Legendn vo de Heulign und a vo de Meatira vazöt. Sodas af des affi des Deandl a Glübt ogem hod, se woit se ia Jungfraulichkeit fian ian Hean Jesu afbhoitn.

Ia Muadda hod, do jo in Deandl ia Votta scho gstuam woa, owa scho an Braitigam fias Diandl ausgsuacht kobt hod und se a eam vasprochn. De Mudda hod owa a vom Glübt vom Diandl nix gwisst und so hod de Eutychia ois Schwigasun an Beasch aus ona agsenga Famüli ausgsuacht, dea owa nu de oidn remischn Gedda aghengt is. Se hod se eppa docht das de Glaibigkeit vo ira Tochta in Haidn umadrahn und zan kristlichn Glaum bekean kanntn. Da hod ia de Lucia vo ian Glöbnis vazöt und drafhin is ia Muadda anan Bluadfluss eakraungd und a de bessan Eazt hom ia ned höffa kena.

Af des affi is d`Muadda oft noch Catania, zan Grob vo da Heulign Agathe betn ganga. Ois ia Muadda nochn fün Betn unawoat gsund woan is hods in Deandl a Freid mocha woin und hod dera Valowung glest.

De Aklog[VE | Weakln]

Dea zruckgwisne Braitigaum woa wegn da eam entgaungna Midgift a wengal Bes. Und da domois da Diokletian da remische Kaisa woa, dea vü Weat af de oide römische Tugandn und a da Abetung vo de oidn Gödda weat glegd hod, san unta Eam de Christn vafoigd wuan, jo sogoa umbringa hod as lossn. Wegn da Aklog vo ian Breitigam, das se a vastockte Kristin wa, is se in Richta Paschasius vugfiad wuan. Dea hod ia zuagred das ian Glaubn oschwöan soi, sunst weads vauateud. Se hed in Kaisa ghoachn und eam opfan soin. Und wias gsogt hod, liaba bleibds Jungfrau und Kristin. Do hod ia da Pascarius a fuachtbore Strof afbrummd. Ea hods zua Strof ois Sklavin in a Deanhaisl gschickt, wei eam des mid da Jungfreiligkeit geagad hod. Und ois de Lucia af den Schuidspruch mid de Wuat gegngred hod: "Dea Loab wiad nia bflekt, waun se de Söö ned dabei is bei da Sünd." Drafhin hod a agschaft das wegbrocht wead, owoa aa onige Mauna homs ned wegazaan kena, de Lucia woa wia festgwoschsn an ian Ploz. Do hod se da Richta nu so höffn zwust das ea Hoizscheidln und Pech hoin hod lossn damid ma an Oat und Stö des Madl vabrennt. Des Faia hod ia owa ned akema kena. und weu a scho s`zuaschaugnde Voik vawundat woan is, hod da den Richta d`Angst bockt und ea hod agschaft das mas midm Schweat umbringa soi. Oiso is da Schoafrichta kema und hod ias Schweat in Hois einigstessn. Owa obwois so schwa valezt woa hods nu a Zeidl glebt und a nu de Steabesakrament empfaunga kena.

Ia Nam[VE | Weakln]

Dea Nam Lucia leit se von lateinischn Nam LUX (des Liacht) oo. Ea bdeit de Lichtvolle, de Liachtbringarin, oda de Leichtade (Stroiade). A anadre Bdeitung wa a, de beim Togabruch gboane.

Andre Vuanamoatn vo den Nam san a vo da Lucia: Luzia, Lucie, Lucy, Lucille, Lucile, Lucilla, Lucilla, Lucienne, Luciana, Luzie, Lucinda, Lula, Luci, Lusia, Luciane, Lucijana, Luca, Luce.

Ia Vuanam is a heid nu a Gangiga. De Lucia soi jo a aa fesche Peason gwen sei und es wa guad megli, das a so ausgschaud hod, schwoaze Hoa und a liabs Gsichtl (schau Büdl rechts).

De Heilige[VE | Weakln]

De Santa Lucia wiad bei de Katholikn und de Oatodoxn vaeat. Owa se is a bei de Lutherana hoch agseng. Iare Reliquien san üwa Konstantinope noch Venedig kema, wo se heid in da Keach Sante Geremia Santa Lucia, neman Baunhof Santa Lucia, liagn. Ia Gdenktog is da 13 Dezemba. Dea vuaoim in Schwedn machtig gfeiad wiad, Des is des brümte Luciafescht.

In merare Gegandn vo Eiropa bringd de Lucia de Kinda kloane Gschenk.

Se is de Patronin vo merare Kiachn und Stood, wia Siracusa, Venedig,.. Owa a vo merare Bruaf wia vo de: Bau­an, Glosa, Weber, Sott­la, Pois­tara, Schnei­da, Na­h­rin­nan, Elek­tri­ka, Mes­ser­schmie­d, Kut­scha, Schuipedö, Denarin­nen, Hau­stia, Toawochta, Schrei­ba, No­ta­a, An­wäl­t, Schrift­stöl­la owa a vo de Oamen, Blin­dn, reiign Dir­n und de kraun­kn Kin­da. Se soa a bei Au­gn­lei­dn, Blind­heid, Hois­schmeazn, Ruar, Bluad­fluss, In­fekzi­ons­krank­heidn und Kin­da­krank­hei­dn höffa.

Schaug aa[VE | Weakln]

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Literadua[VE | Weakln]

  • Ottavio Garana: Santa Lucia di Siracusa. Siracusa, 1955
  • Sigebert von Gembloux, Tino Licht (Hrsg.): Acta Sanctae Luciae, In: Editiones Heidelbergenses Band 34, Winter, Heidelberg 2008, ISBN 978-3-8253-5368-1 (deitsch/lateinisch).
  • Maria-Barbara von Stritzky: Lexikon der Heiligen und der Heiligenverehrung. In: Lexikon für Theologie und Kirche kompakt Band 2. Herder, Freiburg im Breisgau 2003, ISBN 3-451-28190-2.
  • Otto Wimmer, Hartmann Melzer, Josef Gelmi (Bearb.): Lexikon der Namen und Heiligen. Nikol, Hamburg 2002 (Erstausgabe bei Tyrolia Innsbruck 1956), ISBN 3-933203-63-5.
  • Ekkart Sauser: Lucia. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 21, Nordhausen 2003, ISBN 3-88309-110-3, Sp. 854–856.

Im Netz[VE | Weakln]

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