Luger-P08

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Buidl v na Luger-P08

De Luger-P08, oda Pistoin 08, is a Pistoin (Säibstlada), de wo vom Östareichar Georg J. Luger (1849–1923) konstruiert worn is.

Gschicht[VE | Weakln]

Um´d P08 rankt se manche Legenden, und a echter Hollywoodfuim üwa an Zwoatn Wäidkriag is ned authentisch, wenn ned a P08 afdaucht, mid der a "Kraut" owanandafuchtelt. Dass de Waff urspringlich bereits 1908 beim kaiserlichn Heer im Dienst gstellt gworn is (drum de Bezeichnung Pistoin 08), und das ned nur a gewisser Herr Luger, noch dem de Pistoin im amrikanischn Sprochbrauch oft bezeichnet werd, sondan a a Herr Borchardt maßgeble entscheidnd fia den Bau vo der Waff war, is ned so bekannt.

Im letztn Jahrzehnt vom 19. Jahrhundat entwickeld da Konstruktör Hug Borchardt an Gniaglenk-Vaschluss, dea a im Maschinengwehr Mg 08 verwendt werd, und konstruirt draufhin den Grundtyp vo dera Waff. 1899 bringt de Frima DWM a durchn Georg Luger vabesserte Waff auser, aus welcher schließle in ihra weiderendwickltn Version a de P08 gschaffn worn is. Oane vo dene Varianten war schließle 1908 de "Pistoln08" ins kaiserliche Heer eigführt, wo se da zfohr verwendete Revolver Modelle 79 und 83 verdrengt hod. 1913 is no a Version vo da P08 mid langa Lauf (203mm) bei da Atillerie und den Festungsbesatzungan eigführt worn. Bis zum Ausbruch vom erstn Woidkriag hod de Firma DWM alloa 250.000 Stück an as Kaiserliche Militär ausgliefert, wobei ma insgsamt vo a Produktion vo über 1,5 Millionen bis zum End vom ersten Woidkriag ausgeht.

Wia allgemien bekannt sa derfart, hom Deitschland und seine Verbündeten an Easchda Wäidkriag verlorn und san dann an Versailler Vertrag untergleng, welcher - in de Augn vo de Siegermächt - an fia olle Moi de Gfahr vo an militärisch storkn Deitschland, welchs ais alloaniger Kriagsverursacher o gseng worn is, banner sollt. Unter andern erlegt as Vertragswerk vo da Waffnentwicklung und -produktion schware Beschränkunga af. So is unter anderen de Produktion vo Faustfeuerwaffen über an Kaliber vo 8mm verbodn gwen. Ais Folge vo den Vertrag is nur no de Version vo da P08 midm Kaliber 7,65mm vortgsetzt worn. Nur oaner oanzign Firma, Simson & Co. in Suhl, war des offiziel erlaubt, weiderhi fia'd Reichswehr und Polizei in Kaliber 9mm Parabellum zu produziern. Allerdings sand in dera Zeit etliche Pistoln fian Export hergstellt worn, de in folgende Länder verkafft worn san: USA, Niederlande, Finnland, Lettland, Portugal, Persien, Spanien, Peru, Brasilien, Bulgarien und Türkei. 1930 is de Prodiktion af Oberndorf zur Mauser AG verlagert worn und vo dort aus weider gführt worn. De Mauser P08 hod bei der wiedereinführung vo da Wehrmacht a wichtige Rolle Gspullt.

Technik[VE | Weakln]

De P08 is a Rückstoßlader mid kurz zruckgleitendem Lauf und an noch om aufknikadn Gniaglenk-Verschluss. Im Griffstück is a Stangenmagazin mid a Kapazität vo 8 Patronen 9x19 mm. De Visierung besteht aus a festen V-Kimme und an Dachkorn, de Sicherung wer über an Sicherheitshebel an da linkn hintern Gehaiseseitn betätigt. Im Gegensatz zum Nachfolger, da P38, besitzt de P08 koa Spannanzeige. Zwar war de Waff vom Prinzip her a sehr zuferlässige und treffsichere Pistoln, allerdings muas ma dazua song, das als Dienstwaff einfach zu empfindlich und zu kompliziert is. Da Gniaglenk-Verschluss erfordat in da Herstellung a präziese Bearbeitung und reagiert empfindla af Staub und Dreg. Auserdem erfordat de Verriegelung durch de Art Verschluss a genauestens af de Trägheit und Bewegung vom Verschluss obgsimmte Pulvermeng in da Patrone, wei wenn de stärker laborierte Munition verwendt werd, ko des dazua fiahn, das duach den erhöhtn Gasdruck se da Verschluss scho dann entriegelt, bevor da Gasdruck ned af an fia Schütze und Waff umalichs Maß gsunkn is. Ais geringstes Problem san dann Verklemmungen und Ladehemmungen oftmois ned zum vermeidn.

Im Netz[VE | Weakln]

 Commons: P08 Parabellum – Oibum mit Buidl, Videos und Audiodateien