Tåttermandl

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Die Tattermandlen / Tåttermandln (Sidtiróler Dialekt; in Nordtiról Wegnår, Muĕraggl, Möltnhunt ...) sein wégn ihrer auffällign Fårb leicht zu derkénnen: schwårz mit groaße gelbe Fléckn. Die Haut isch glått unt produziart an Schleim, der in Viech Schutz va Pakterien gip. Zåmpm Schwånz wern sie bis 20 cm lång. Sie pewégn sich långsåm.

Tattermandl

Die Weibelen légn 20 pis 40 Tolme (Füeßnégl) mit Außnkiemen in die Pach å; sie håm viar Fiaßlen. In Gepirge kénnen die Weibelen unter Umstént die Tolme länger austrågn, pis sie pésser entwicklt sein.

Tåttermandlen (Fuirsalamander) gip’s va Pórtugal iber Mittleurópa pis in die Karpatn unt nåch Griachnlånt, aa af der italinischn Hålbinsl pis gånz åi. In Toale va Spanien unt in Dénemark fahln sie.

Sie pleim gern in der Néchnt va die Pach unt mégn die faichte Luft. Déswégn sigg man sie meischtns, wénn’s régnt óder die Nåcht. Verdréckte Pach mégn sie nét. In Mittleurópa geahn sie in Winterstarre, wénn’s Winter wert; in Sideuropa, wó’s wérmer isch, sein sie in Winter aktiv.

Zun Fréssn håm sie in liapschtn Régnwirm, Schneggn unt Insektn. Fir die Lait sein sie nét gfahrlich. Der Hautschleim sóllet nét in Kóntakt mit die Augn kémmen, weil er reizt.

Es gip a påår Unterårtn. In die Ålpm isch die Unterårt S. s. salamandra, in Taitschlånt aa die Unterårt S. s. terrestris.