Xanthippe

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A Medeun vo da Xanthippe; Guillaume Rouille (1518?-1589)

De Xanthippe (griachisch Ξανθίππη)[1] woas Eheweib vom Philosophen Sokrates im antikn Griachaland. Se woa a wengl a hoats Weibaleid. Und wei da Philosoph und Polidiga Xenophon a wengl bled iwa se gschrim hod, is ia Nam za oan Schimpfwuat woan, ois Inbegriff vo ana Giftnudl.

Da Nam[VE | Weakln]

Xanthippe, Griachisch: Ξανθίππη hoast göbs Pfeadl oda bessa: foibs Ross. Ea is zamgsezt aus de oadgrichischen Wuata: ξανθός (xanthós) blond, göbli und ἵππος (híppos) Pfead, Ross.

Des woa in Griachalaund goa ka so a södna Nam. Xanthippe hom a ghoassn; De Tochta von Myconos, de ian Votta mid ira oagnen Muddamüch gfuadat hod; De Tochta von Doros, Eheweib von Pleuron; a aa Amazone hod so ghoassn.

Heidige Namansfuaman: Xana, Xanana, Xandora, Xandra, Xandira, Xanet, Xani, Xania, Xantha, Xanthe, Xanthi, Xanthia, Xanttippe.

Spiznaum san: Xanthi und Tippy.

A Viecha san noch ian Nam gnennd wuan. A afrikanische Spizmaus mid spize Zahn hoast: "Xanthippe's shrew" und a "Mübnoat (Ascidae)" hod a ian Nam.

Da Asteroid 156 hoast a Xanthippe.

Ia Ehe[VE | Weakln]

Ma muas drau denga das domois in Griachnlaund üwa de Eheweibal nia vü gschrim woan is. Wauns in eanane Afzeichnungan iwa Waiwaleid gschrim hom, daun nua wäus Göddinan oda Hetärn ( Edldean) woan.

Iwa d`Xanthippe wos ma a nua dös, wos in de Schriftn vo de Schüla und Weggfähtn vo ian brühmtn Mau gelegendli vuakema is.

Se woa eppas uma oanigs Jinga ois ia Mau da Philosoph Sokrates. Dea hod gnua geabt ghod das a se nua um de Philosophie und de athena Polidik kimmad hod. Dahoam hod a ned vü dau, owa des hom a de andan athena Voibiaga a ned. Ums Haisl und anan Hof hom se de Weibaleid kimman miassn.

Ob se a Bissguadn woa, des kauma ned sogn. Se woa vüleicht a wengal happig, weus ois alloni mocha hod missn. Se hod drei Buam afzogn, vo de ma heid no ned wissn, ob nua Oana, oda oille Drei iare Söhn woan. Ia Suhn, da "Lamprokes" soi owa unta ira Fuchtl schtoak glittn hom. Ob a de zwoa Andan, da "Sophroniskos" und da "Menexenos" ire Kinda woan is ned Quis, se kenntn a, aus ana Vabindung von Sokrates mid da Witdib "Myrto" agstaummd hom. Soidat des stimma, wea kannts da Xanthippe vaüwin dass af des affi a wengalad happig wuan is.

Iwalifarung[VE | Weakln]

Da Xenophon, dea a Schüla vom Sokrates woa, hod iwa de Xanthippe a Wengl wos gschrim und do hod as ois a Bissguadn und an Streithansl doagstöd.

Da Xenophon woa a Dea, dea den Zug da 10 000 Soidotn zan schwoazn Mea zruckgfiad hod.

Da Plato hods in seina Apologie a ned grod guad eawehnd.

De Xanthippe schitt an Nochtscheam iwan Sokrates aus

De Xanthippe soi in Sokrates, noch ana Streidarei den augfüdn Nochtscheam aufiglad hom. Se hod eam praktisch in Scheam afgsezt. Da Sokrates soi za seine Spezi nua gsogd hom: "Schaugts, wan wei Weibaleid dunnad, daun losst ses a Regna." Waun de Gschicht ned woa is, daun is wenigstns guad eafundn.

Schaug aa[VE | Weakln]

Litaradua[VE | Weakln]

  • Fritz Mauthner: Xanthippe. Stuttgart; Berlin: Deutsche Verlags-Anstalt, 1919.
  • Debra Nails: The People of Plato. Indianapolis/Cambridge 2002
  • Alfredo Panzini: Sokrates und Xanthippe. Ernst und Ironie um den „Weisesten aller Menschen“.Minga: Bruckmann, 1938.
  • Michael Weithmann: Xanthippe und Sokrates. Ein Beitrag zu höherem historischem Klatsch. 2003. ISBN 3-423-34052-5

Beleg[VE | Weakln]

  • Debra Nails: The People of Plato. Indianapolis/Cambridge 2002. S. 208 ff.
  • Xenophon, Gastmahl, 2. Gespräch des Sokrates mit Antisthenes; Übersetzung von Wieland im Projekt Gutenberg
  • Friedrich Nietzsche, Menschliches, Allzumenschliches. Ein Buch für freie Geister, 1878, Nr. 433

Fuassnotn[VE | Weakln]

  1. Vo griach. xanthos (blond) und hippos (Ross).

Im Netz[VE | Weakln]

 Commons: Xanthippe – Sammlung vo Buidl, Videos und Audiodateien