Ziu

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Da Tiu opfad im Fenrir sei rechte Hand. Ois Opfa fia an Rechtsbruch/Meineid (desweng aa de rechte Hand, de Schwuahand).

Ziu oda Tiu (deitsch: Tyr, oidengl. Tiw, Tig) is da germanische God vom Kampf, Sieg und Recht. Ea entsprichd eppa im griachischn God Ares und im remischn God Mars.

Es wead ognumma, dass da Tiu bis zua Vejkawandarungszeid im germanischn Middleiropa da Haptgod wor und easchd spoda vom Wodan vadrengd worn is.[1]

Tiu kimpt vom rekonstruiadn uageamanischn Woat *Teiwaz, Tiwaz, indogermanisch *deiwos und hoassd "God" bw. "geddli" (vgl. lateinisch divus). Im Oidnoadischn is tivar a Pluralfoam vo "God". Da Nama und de Figua san dohea vawandt midm indigeamanischn Voda- und Himmesgod: vgl. mitdm griachischn „Zeus“ Ζεύς πατήρ (Zeus patér), im remischn Jupiter (von Diēspiter, God-Voda), im vedisch-oidindischn Dyaúh pitá. Des lossd si ois af de Begriffe "Deva", "Deus" und "God" zruckfian.

Vom Tiu is es Woat "Deansdog" obgloadt. Es andane boarische Woat fian Wochadog "Erchda (Irda)" kimmd vom God Ares.

Im Netz[VE | Weakln]

 Commons: Tyr – Sammlung vo Buidl, Videos und Audiodateien

Beleg[VE | Weakln]

  1. L. v. Schröder: Die Religion der Arier Band 1, 1923, S. 568. „Die arischen Völker glaubten und verehrten schon in der Urzeit einen höchsten Gott, der im Himmel wohnend, im Himmel sich offenbarend, vom Himmel aus wirkend und waltend gedacht war – einen Himmelsgott, der auch zugleich ihr höchstes gutes Wesen bildete.“