Anninger

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pd1
Anninger
Dar Anninger, gseng vo Sidwestn aus vom Hochn Lindkogl

Dar Anninger, gseng vo Sidwestn aus vom Hochn Lindkogl

Häh 675 m i. A.
Log Niederösterreich, Österreich
Beag Weanawoid
Dominanz 8,7 km → Sooßa Lindkogl
Schoartnheh 290 m ↓ Rauchwiesnfd3
Geographische Log

48° 2′ 51″ N, 16° 14′ 45″ O48.047516.245833333333675Koordinaten: 48° 2′ 51″ N, 16° 14′ 45″ O

Anninger (Niederösterreich)
Anninger
Stoana Dochstakoich (Anningerkoich)
Oita vo de Stoana Norium-Rhaetium
Bsundaheidn Husarentempel
Restln vo da 1928 baudn Kunstrodlbauhn aum Anninger
Anninga Schutzhittn
Braade Fährn
Da Vierjochkogel mid m Senda Anninger

Dar Anninger, a Beag aun da Thermenlinie in Niederösterreich, seztzt si zaum aus ana Koichhochflächn mid vier Gipfen, wobei ma in hechstn, wo aa de gmauate Wilhelmswartn is, in Hochanninger haßt. Dar Anninger is a Ausflugsbeag vom Weanawoid, im Noherholungsgebiet vo de Weana. Des Gebiet umman Anninga haßt ma Naturpark Föhrenberge. Es liegt in de Gmoana Mödling, Gumpoidskiachn, Pfoffstädn, Goodn und Hintabrüh. Vom Anninger siecht ma owe noch Wean und ins Weana Beckn.

Umgewung[VE | Weakln]

Aundare Gipfe vom Beag sind der Eschenkogl (653 m) midm Anningerhaus und da Jubiläumswartn (a Stoihkonstruktion), da Vierjochkogel (651 m) midm Sender Anninger vo da Telekom Austria (Baujahr 1956) und aa no da Buachkogl (639 m). Aufn sidöstlichn Haung Richtung Gumpoldskiachn findt ma de Dreidärrischenhöhln. A noadwestlichn Ausleifa is dar archäologisch interessante Jennyberg.

In Richtung Noadn hii vo de via Gipfen aus steht da Klane Anninger (494 m) midm Husarentempel.

Im Sidn vo de via Gipfen gheat aa no da Pfoffstäddna Kogl (541 m) no zuar Berggruppm. De Dosign haßn eahm aa no Tschoppal-Anninger. Aufn Gipfe steht de 1930 baude und vom Österreichischn Oipmnvarein bewirtschoftete Rudolf-Proksch-Hittn. Duatn steht aa no de 1914 baude Klesheimwart, de wos nochm Dichta Anton von Klesheim benaunnt wuan is.[1] Aufn sidlichn Obhaung gibts aa no de Einödhöhln.

Gschicht[VE | Weakln]

Vom Anningerschutzhaus is friacha a Naturrodelbahn noch Mödling owegaunga.[2] Se is vom Ersten Anninger Rodelverein baut wuan (A. R. V.)[3], dea wos im Joah 1907, untar aundam aa vom domolign österreichischen Rodlmasta Adolf Rziha (1875–1962), grindt wuan is. De Forststroßn, de wos aa heid no gibt ist außadem no auf da Seitn mid Hoizplaungn gsichat wuan. Bei da Hans-Riffer-Quön hod ma no a Steuwaundkuavn dazua gmocht. Vo de domolig (erfoigreich) varwendtn Anninger-Rodln[Anm. 1] existiert no Ane.[4] Beim Schutzhaus Krauste Linde woar aum 14. Fewa 1909 is Zü vo an internationaln Rodelrennan, wo da österreichische Rodelrekord über einen Kilometer aufgstöt wuan is.[5]

Im 1928a Joah 1928 hod a neiche Kunstrodlbauhn aufgmocht, de wos vom Kaisergerndlhaus (wos heid neama gibt) ins Kientoi in Richtung Hintabrüh gaunga is. De 1.700 Meta launge Bauhn wurde is owa noch an schwarn Unfoi im 1935a Joah kiaza gmocht wuan und hod daun bein Schutzhaus Krauste Linde aufghead. No anno 1966 is dodan da Große Preis von Österreich im Rennrodeln und in de Joah 1965 und 1967 de niedarösterreichischn Laundesmastaschoftn austrogn wuan.[4] Heitzdog kaumma auf da net öffentlichn Zufohrtsstroßn owerodln.

Literatua[VE | Weakln]

  • Csaba Szépfalusi: Wandererlebnis Wienerwald und Gutensteiner Alpen, Kral-Verlag, Berndorf 2011. ISBN 978-3-99024-023-6

Beleg[VE | Weakln]

  1. Rudolf Proksch-Hütte und Klesheimwarte . In: pfaffstaetten.at, abgerufen am 23. März 2011.
  2. Sport. Schneebericht des Anninger-Rodelvereines Mödling. In: Badener Zeitung, Nr. 12/1929, 9. Feba 1929, S. 6, Mitte links. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/bzt.
  3. Vom Anninger. In: Illustriertes Sportblatt, Nr. 3/1920 (XVI. Jahrgang), 17. Jenna 1920, S. 8, oben links. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/ios.
  4. 4,0 4,1 Schautafel bei der Hans-Riffer-Quelle an der Anningerstraße, besichtigt November 2011.
  5. Sportzeitung. (…) Rodelrennen am Anninger. In: Neue Freie Presse, Nachmittagblatt (Nr. 15980/1909), 15. Feba 1909, S. 7, oben rechts. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/nfp

Aunmerkungan[VE | Weakln]

  1. Erfunden vom Obmann (1910) des Anninger-Rodelvereins, einem Herrn von Grazer. – Siehe: Sportzeitung. (…) Rodelrennen auf dem Anninger. In: Neue Freie Presse, Nachmittagblatt, Nr. 16344/1910, 21. Feba 1910, S. 6 Mitte. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/nfp.

Im Netz[VE | Weakln]

 Commons: Anninger – Sammlung vo Buidl, Videos und Audiodateien