Brätschn

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Der Artikl is im Dialekt Obaboarisch gschrim worn.
A Mingara Kasperl mit na Brätschn in da Hand

A Brätschn (auf Standarddeitsch Pritsche) is a Schlogwaffn, de wo neamd weh duad. Sie wead vawendt in da Regl vom Kasperl im Kasperltheater, um de ganzn Bäsn wia an Raiba oda as Krokodui zum schlong und vatreim.

A Brätschn wead im oafachstn Foi aus am Bappadeckl heagstejt, dea wiara Quetschnboig zu am schmalen, flachn Stecka gfoit wead, dea an oam End a wengal schmala wead, dass man festhoidn koo. De Luxusvariante besteht an de Schlogflächn no jeweils aus am grod bassand dünna Brettl, oda aus drei oda vier blos im Griff zsammabundne dünne Brettl.

De Brätschn wead mit da flachn Seitn gschlong, duach des Fedande vo da Zieharmonikafoitung wead der Schlog obgfangt, und de Luft, de dabei vadrängt wead, gibt an lautn Knoi, sodass ses oheat, ois werad richtig fest draufghaut. In Wirklichkeit duats aba ned weh, sejbst wenns an richtign Kopf trifft. De Hoizbuppn vom Kasperltheater duats freile eascht recht ned weh.

  • Ma koo a Brätschn nedamoi zum Fliangdaschlong heanemma.
  • Vo da Brätschn leit se dea englische Ausdruck slapstick' ob, wos a recht lustige Komödie im Fuim is.
  • Weil friahna a jeds Kind an Kasperl kennt hod, is de Brätschn zu am Synonym füa a Angebot auf a Watschn worn. Ma sogt zum Beispui: Wennst jetzt no weida so machst, na kriagst glei a rechts Drum Brätschn.