De Nuraghen

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Santu Antine
So hod amoi da gaunze Komplex vo da Nuragh Santu Antine ausgschaud

De Nuraghen is a bsundane Kuitua, de wos se ob da Brozezeid auf Sardinien entwückid hod (umma 1500 bis eppa 750 v. Kr.) Da jo aus dera Zeid koane Aufzeichnungan do san, is noch de vo ehna eabautn Tüam, de Nuraghn, gnennt woan. De Tiam woan a Eafindung vo de oidn Sardn. Auf da gaunz Insl san uma 7000 Tuamaulagn gfundn woan. De san a vo da UNESCO ins Wödkuituaeab aufgnumma woan.

Gschicht vo de oidn Sardn[VE | Weakln]

Dohi homs se de Sardn zruckzogn vua de Phenizia/Karthaga
Sardischa Kriaga aus da Brozezeid

Augfangd diafads mid de Tüam scho in da Bonnanaro-Kuitua hom ( uma 1800 - bis 1500) de in de Nuraghn - Kuitua iwagonga is ( bis uma 750 v. Kr.) De Brozezeid hod auf da Insl bis umma 500 dauad. De Tiam san owa nu bis in da Zeid vo da phenizisch - karthagischn Erobarung baut wuan (ab uma 900) vaoanzlt a no foßt bis zua Earobarung vo de Rema (ob 238 v. Kr.)

Neolithische Voakuituan hom scho auf da Insl glebd ois uma 2000 v. Kr. de Glocknbechaleid af d`Insl kemma san. Vo dena san a de Gigantngrewa. De san daun iwa de Bonanaro Kuitua zu de Nuraghnleid wuan.

De hom a scho Kontakt midn estlichn Middlmeea ghobt. Es san Ochsnhautbarrn (Barren?) und Keramik vo de Mykena und vo Züpan san a auf da Insl gfund wuan. A mid de Phöniza homs Haundl triebm. De hom se jo daun a auf da Insl festgsezt.

De Phöniza (aus da Schtod Tyros) san uma 900 auf de Insel kemma und umma 540 vo de Punia aus eanara Tochtaschtood Karthago oglest wuan und de san a bis za de Rema bliem (uma 238 v. Kr.)

De Bauweis[VE | Weakln]

De Nuraghn san noch da Zyklopnbauoat earicht wuan. De untan Reihan san mid greßare Schtona aufgschlicht wuan de noch obn a wengl kloana wuan san. Des Mauweak is ohne Mörtl aufbaut wuan. Se vaschlaunkn se noch obn zua und san in da foischn Gwöbbauoat (Kraggwöb) noch obn zua enga wuan. Se hom aa a oarunde Fuam hobn kena, daun woa da de Innankaumma natiali a wengl gressa

Obn homs a aa luka freihoid kena, de owa a mid an Hoizbrettl zugmocht wean kena und daun hods a wia Plotfuam deand.

De Kloanan hom drinan nua Oane oda goa kane Mauanischn. De Greßan hom a zwoa oda drei Schtockweak ghobt. Entweda san de Deckngwöb in da Kraggwöboat baut wuan. Ma hod owa a Hinwois gfundn das Oanige a Obn a Tramdeckn ghobt hom. In de owan Stockweak san bei de kloanan mid Loatan auffeschtiegn. Bei de Greßan san rundum auf da Innanseitn Schtiagn auffigaunga.

In de Eingäng hods a moast Oan oda Zwoa sogenaunnte Wochtanischn gebm. Ob de za oana Vateidigung deant hom oda an rituöln Zweck ghobt hom woas ma heid neamma.

A wengl a Licht is duachs Loch in da Deckn und duachn Eigaung einakema. Sunst homs mid Ölliachtl gleicht.

Eana Zweck[VE | Weakln]

Eigentli wos ma heit eana Funkzion nu olleweu ned. Es gibd do de vaschiedanstn Thesn vo de owa Koane fia olle Nuraghn bassad. Da de moastn Eigäng in Südn auglegd san is oa Vamuatung das se de Muaddagöddin simbolisian soin und eana Innanraum de Gebäamudda sei soid und des Sunnaliacht des vo Südn durchn Eigaung einakimmt wa de Befruchtung duach de Mauna. Und so hed ma de Fruchtboakeitszyklen aubet und widagem. Ma hod a festgsöd das a, famutli zuafölli, auf Schteanankonstellationan ausgricht warn, wia da Alpha Zentauri odas des Kreiz des Südns.

Ma hod a glaubt das Heibtlingssitz gwen wan. Des kaus owa ned sei, weu de Nuraghn im Mittl nua uma 2km voanaund stengan. Und so vü Heibtling hods domos sicha af dera Insl ned gem. Oa hom a gmoand das des Wohnsitz gwesn san. I kaun mas ned fuaschtön, den do drin woas eng, finsta und ungmiadli. Da homs sis jo in eanane Hittn danem fü gmiadliga ghobt.

Oa Monigung wa a, das de Nuraghn de Grenzn vo de Stammesgbiat markiert hetn? Bekauntaste Thesn is a, das zua Vateidigung baut woan san, weu oanige auf mülitarische, markante Punkt schtengan. Des kau owa fia de Kloanan ned gödn, den da se jo nua oan Eigaung ghobt hom, waradn de Vateidiga, mid a bao brennade Buschn schnö ausgreichad gwest. Bei de Gressan is scho megli, den de sognauntn Nuraghenkomplex, san scho buargnehnliche Aulogn mid bis zu 11 Tüam und Nebnaulogn mid oana Ummauarung.

Sicha is nua Oans, das a religiöse oda oa kuituröln Zweck ghobt hom miassn, den umasunzt hom se de oidn Sardn a soa Plogarei mid dem Aufschlichtn und Eipassn vo de vün Schtoana ned autau. De Nuraghn hom a oan tiafn Brunn drin ghobd, bis za 20 m Tiafn. Des schprechad wieda fia an Vateidigungsbau. De Brunn kennatn owa a oan religiösn Zweck ghobt haum und ma hod des Wossa fia eana Lithurgie braucht.

  • Albucciu (Provinz Olbia-Tempio) (Protonuraghe)
  • Antigori (Provinz Cagliari)
  • Ardasai (Provinz Ogliastra)
  • Arrubiu (Provinz Cagliari) (greßta Komplex)
  • Asoru (Provinz Cagliari)
  • Brunku Madagui (Provinz Medio Campidano - Protonuraghe)
  • Friarosu (Provinz Oristano - Protonuraghe)
  • Front'e Mola (Provinz Sassari) (Protonuraghe)
  • Is Paras (Provinz Nuoro)
  • Izzana (Provinz Olbia-Tempio) (Protonuraghe)
  • La Prisgiona (Provinz Olbia-Tempio) Großnuraghe
  • Losa (Provinz Oristano) (Komplex)
  • Madrone (Provinz Nuoro)
  • Orolo (Provinz Nuoro)
  • Palmavera (Provinz Sassari) (Komplex)
  • Santu Antine (Provinz Sassari) (Komplex) im Valle dei Nuraghi
  • Seneghe - (Provinz Oristano - Protonuraghe)
  • Su Mulinu (Provinz Medio Campidano)
  • Su Nuraxi (Provinz Cagliari) (Komplex)

Noch Fuascha Paolo Melis wean de Nuraghn in merare Baufuaman und Zeiträum eiteud:

  • 1a Sa Turricula oder Bonnanaro III oder B
  • 1b San Cosimo oder ceramica metopale
  • 2 Ceramica pettine / grigia
  • 3 Ceramica pregeometrica
  • 4a Geometrico
  • 4b Orientalizzante
  • 4c Arcaico
  • 5a Punico
  • 5b Romano

Ehnliche Bauweak[VE | Weakln]

Megawal41.jpg

De Torre Kuitua af Koisika is vamutli späda vo de Sardn beiflusst wuan. Und auf de Balearen hods de Talayot Kuitua gem. Und de schottischn Broch san a nochn söbn System baut wuan. Owa vü spoda in da Eisnzeit.

Litaradua[VE | Weakln]

  • Giovanni Lilliu, Raimondo Zucca: Su Nuraxi di Barumini. Sassari 1988
  • Paolo Melis: Nuraghenkultur. Carlo Delfino editore, Sassari 2003, ISBN 88-7138-276-5
  • Joseph W. Michels & Gary S. Webster: Studies in Nuragic archaeology:
  • Gustau Navarro i Barba: La Cultura Nuràgica de Sardenya. Edicions dels A.L.I.L., Barcelona 2010. ISBN 978-84-613-9278-0
  • David Trump: Nuraghe Noeddos and the Bonu Ighinu Valley. Excavation and Survey in Sardinia. Oxford 1990, ISBN 0-946897-20-4
  • Jürgen E. Walkowitz: Das Megalithsyndrom. Beiträge zur Ur- und Frühgeschichte Mitteleuropas Bd. 36, 2003. ISBN 3-930036-70-3

Im Netz[VE | Weakln]

 Commons: Nuraghen – Sammlung vo Buidl, Videos und Audiodateien