De Woch fangt scho guat o

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De Woch fangt scho guat o - is a bekannte boarische Rednsoat.

Da Ausdruck stammt vum Mathias Kneißl (1875 - 1902), am legendärn bayerischn Raiba und Voikshejdn.

"De Woch fangt scho guat o" hod da Mathias Kneißl ba da Vakündung vum Todesurtei (Tod durchs Schafott) gsogt. Des is a Ausdruck vo Goignhumor, im woahstn Sinn vom Wort. De Ruah und Glossnheit, de wos da Kneißl noch Zeignaussogn aa ba seina Hirichtung zoagt hod, ibrigens so wia sei Vorbuid da Matthias Klostermayr, hod ganz wesentli zua Legendnbuidung beitrogn, wei des da vum Voik vahosstn Stootsmocht no amoi a Niadalog beibrocht hod. De rigorosn Strofn und effentlichn Hirichtunga worn jo zu dera Zeit vo dena Autoritätn u.a. dazua docht, dena Zuaschauan reiige und jammande Sünda vorzfiahn.

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Biacha und Beleg[VE | Weakln]

  • Wilhelm Lukas Kristl: Das traurige und stolze Leben des Mathias Kneißl -- Bayerns großer Kriminalfall". Minga, 1957 und Pfahofa, 1972. ISBN 3-7787-3033-9
  • Marlene Reidl (Holzschnitte), Wilhelm Lukas Christl (Chronik): Der Räuber Kneißl. Ebenhausen ba Minga, 1966. ISBN 3-7846-0176-6
  • Manfred Böckl: Mathias Kneißl - Der Raubschütz von der Schachermühle, Dachau, 1998. ISBN 3-89251-258-2