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Genien

Aus Wikipedia
Da Freiheitsgenius vo da franzesischn Revolution

Genien (sing. Genius, pl. lat. genii) worn in da remischn Mythologie individueje Schutzgeista vo Menschn, Platzln und Sochan.

Jeda Mensch hod an Genius ghobt, dea wo eam vo da Gebuat bis zan Doud begleidt hod. Diafnpsychologisch und philosophisch gsegn is des as Geddliche im Menschn.

Wei da Genius ois geddlichs Wiakungsprinzip vastandn worn is, hod aa ra Platzal (genius loci), a Legion, a Stod, a Land und so weida an Schutzgeist ham kina. An Genius ham im oidn Rom oba nua de Manna ghobt, de Weibaleit ham si ois Ausgleich mid da Geddin Juno identifiziad.

Entstandn san de Genien aus Ahnlgeistan, de wo iba eanare Veddasleit gwocht und se bschizt ham. Im Laff vo da Zeid sans wiar Gedda worn. So wia ra da Vodagod aus da Figua vom Voda entstandn is und de Muadageddin aus da Muada.

In andan Mythologien

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In da griachischn Mythololgie entspricht da Daimon en remischn Genius.

In da boarischn Mythologie is da Schutzengl as Equivalent zan individuejn Genius und da Patron bzw. de Patronin fia an ibagreifadn Genius fia ra Gmoa, fia ra Gruppn oda fias Land (schaug: Patrona Bavariae) und so weida.

  • Werner Eisenhut: Genius. In: Der Kleine Pauly (KlP). Band 2, Stuttgart 1967, Sp. 741–742.
  • Wilhelm Friedrich Hermann Reinwald: Von den Geniis. Friedemann Christoph Hartmann, Meiningen 1768.
  • Wendelin Schmidt-Dengler: Genius. Zur Wirkungsgeschichte antiker Mythologeme in der Goethezeit. Beck, Minga 1978, ISBN 3-406-03916-2.
 Commons: Genius – Sammlung vo Buidl, Videos und Audiodateien