Glump

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Der Artikl is im Dialekt Obaboarisch gschrim worn.

A Glump[1], aa Gfrast, Graffe, Kramuri, Glumpat hoasst ma ois Zeigs wo nix taugt, wo koan Weat ned hod.

"Glump" is a Kollektivbuidung vo "Lump", "Lumpm" (Gelumpe)[2], wo uaspringli woi Fetzn bzw. Putzfetzn ghoassn hod. Davo is da Fetzn ois lausigs Gwand obgleit. Und dea wo si koa gscheits Gwand leistn hod kena, wor gach a Lump (a "Lumpnproletaria"). Im ibatrognan Sinn is nacha a Lump schnej zan Gauna worn.

Sprochbeispui[VE | Weakln]

  • "Des Glump brauch i ned"
  • "So a neimodischs Glump kimpt ma ned ins Haus"
  • "Glump, vareckts" (a Fluach, wen wos ned hihaut oda wen wos koan Weat ned hod)
  • "De Garage is voi mit Glumpat"
  • "Schleich di mit deim Graffe"

Beleg[VE | Weakln]

  1.  Ulrich Ammon, Hans Bickel, Jakob Ebner, et al.: Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz und Deutschland sowie in Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol. Walter de Gruyter, Berlin 2004, ISBN 3-11-016575-9 (Gebunden, ISBN 3-11-016574-0 Broschur).
  2. Online Rechtschreibduden