Goggolori

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Da Goggolori oda Goggolore is a boarische Sogn-Gstoit - a Schrazl.

Populär gmocht hod de koboidartige Figur, de wo am Ammersee dahoam sein soi, da Otto Reuther mit seim Buach Der Goggolore (1935).

Heit is da Begriff oba vor oim durch de Oper "Der Goggolori" bekannt. Da Wilfried Hiller hod de Oper komponiat und da Michael Ende hod s Libretto in Boarischa Sproch vafosst. De Oper is 1991 z Minga uraufgfiat worn.

Da Carl Orff, da Lehra vom Hiller, hod in Koboid Goggolori scho 1947/49 in Astutuli, eine bairische Komödie auftretn lossn.

Mit dem Stoff gibts aa no a Voiksstickl vom Johannes Reitmeier Da Goggolore.

Charakta[VE | Weakln]

Da „Goggolori“ is a Schrazl, a Koboid. As Wort kimmt ned vom Italienischen sundan vom Oidboarischn/Oidhochdeitschn „goculari, gouggilari“. Davo kimmt aa s Wort „Gaukla“. De Wurzl is wohrscheinli s lateinische „cuculla“, des wo aa „Norrnkoppm“ hoasst. A Goggolori is oiso oana, wo narrische Sochan mocht, oana wo unberechnbor, sprunghoft und lustig is, oba ned unguat.

Schau aa[VE | Weakln]

Literatua[VE | Weakln]

  • Goggolori: aus der Werkstatt des Bayerischen Wörterbuchs. Beilage zu: Bayerisch-österreichisches Wörterbuch. II., Bayern. Oldenbourg, Minga 1998.
  • Dietz-Rüdiger Moser: Goggolore gegen Goggolori: Der Rechtsstreit um den Kobold vom Ammersee. In: Literatur in Bayern 8 (1987), S. 2-16
  • Monika Beckerle, Werner Holz: Der Gaukler Goggolori auf seiner wunderbaren Reise durch den Landkreis Ludwigshafen. Garamond, Grünstadt (Pfalz)/Regensburg 1986, ISBN 3-922579-18-3.
  • Otto Reuther: Der Goggolore. Passavia, Passau 1985 (1935), ISBN 3-87616-122-3.

Im Netz[VE | Weakln]

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