Gräfenbuch

Aus Wikipedia
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Gräfenbuch
Grefmbūch
Moakt Lehrberg
49.37361111111110.475424Koordinaten: 49° 22′ 25″ N, 10° 28′ 30″ O
Häh: 424 m ü. NN
Fläch: 3,99 km²
Eihwohna: 205 (31. Dez. 2009)
Bevölkerungsdichte: 51 Einwohner/km²
Eihgmoandung: 1. Jänna 1974
Postloatzoi : 91611
Voawoi: 09820

Gräfenbuch (umgongssprochli: Grefmbūch[1]) is a Ortstei vom Moakt Lehrberg im Landkroas Ansbach in Middlfrankn.

Geografie[VE | Weakln]

Duachn Ort fliaßt da Sulzboch, der a rechta Zuafluss vo da Fränkischn Rezat is.

Gschicht[VE | Weakln]

Easchtmois eawähnt is Gräfenbuch im Joar 1433 worn. Da Ortsnoma weist auf oan Buchnwoid hi, der in Bsitz vo Grafn woar. Obs se dabei um de Grafe zu Dachstetten ghondlt hod, bleibt offn.

Des äjdaste Gebaide vom Ort is de St.-Peter-und-Paul-Kirch, a Filialkirch vo Lehrberg. Se is uma 1430 entstondn. Aus diesa Zeid ehoitn bliem is da zwoagschossige mid stichbogign Schoiöffnunga und viaseitigm Pyramidndoch vasengne gotische Chortuam, der aus Bruchstoa- und Quadamauaweak eabaut worn is.

1800 hods im Ort 18 Haushoite gem, vo dena 6 ansbachisch und 12 eichstättisch woarn.

Midm Gmoaedikt is Gräfenbuch a eignständige politische Gmoa worn, bis 's am 1. Jenna 1974 im Zug vo da Gebietsreform in Bayern noch Lehrberg eihgmoant worn is.[2]

Eihwohnaentwicklung[VE | Weakln]

  • 1910: 125[3]
  • 1933: 104
  • 1939: 109[4]
  • 1961: 151[2]
  • 1964: 147
  • 1970: 139[2]
  • 1987: 166[5]
  • 2010: 205[6]

Vakeah[VE | Weakln]

De Kreisstroß AN 2 fiaht zua B 13 bzw. noch Birkach. A Gmoa vabindungsstroß fiaht zua Stootsstroß 2253.

Literatua[VE | Weakln]

  •  Johann Kaspar Bundschuh: Geographisches statistisch-topographisches Lexikon von Franken. Band 2. Stettinische Buchhandlung, Ulm 1800, Sp. 370f., DNB 550387730.
  •  Elisabeth Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach. Erlangen 1955, S. 87f., DNB 480570132.
  •  Günter P. Fehring: Stadt und Landkreis Ansbach. In: Bayerische Kunstdenkmale, Bd. 2. Deutscher Kunstverlag, München 1958, S. 97, DNB 451224701.
  •  Konrad Rosenhauer u. a. (Hrsg.): Der Landkreis Ansbach. Vergangenheit und Gegenwart. Verl. f. Behörden u. Wirtschaft Hoeppner, Aßling-Pörsdorf/Obb. 1964, S. 141, DNB 450093387.

Im Netz[VE | Weakln]

Beleg[VE | Weakln]

  1. E. Fechter, S. 87.
  2. 2,0 2,1 2,2  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 706.
  3. http://www.ulischubert.de/geografie/gem1900/gem1900.htm?mittelfranken/ansbach.htm
  4. Archivierte Kopie. Archiviert vom Original am 27. Aprui 2011, obgruafa am 11. Meaz 2011.
  5. http://gov.genealogy.net/ShowObjectSimple.do?id=GRAUCH_W8802
  6. http://www.lehrberg.de/showpage.php?Daten/Gemeindeteile&SiteID=23
Normdatn: GND: 7842515-3