Gremess

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A Gremess oda Doudnmalal, aa Kremess (breissisch-boarisch) oda Doudnmoi (lat. epulum funebre[1], dt. Leichenschmaus, engl. funeral feast) is de Moizeid noch an Begrebnis. A oide Bezoachnung vo da Gremess is Doudnbia[2], wei friaa imma Biia dazua gsoffa worn is.

As Doudnmalal is a Rituai, wo s seit Uazeidn gibt. A Iwagangsrituai fia de Iwalebadn: As Lem gähd fia de Gmoa weida. Se denga an an Doudn, drauan, gfrein se owa aa unbewusst, dass sejm iwalebt hom (vgl. Psychoanalyse).

Etymologie[VE | Weakln]

Nochn Zehetner Ludwig kimmt des Woat direkt vo "Begrebnis-Mess", owkiazt Gremess.

No oafocha is de Daklearung vom Schmeller fia Gremess: "die, seltener das Begräbnuß (Gremmas)... sowohl die Beerdigung als die Grabstätte." Enstandn demnoch aus Grebnis, ana Kuazfoam vo Begrebnis.[3]

"Kremess" weads manchmoi vo Breissn und vo breissischn Bayern gnennt, wo glaam, dass des mid an Krematorium z doa hod.

Wia s owlafft[VE | Weakln]

Zua Gremess san noamai nua de Famij und de engan Freind eihglodn. Manchmoi is owa aso, dass Bekannte nua a Drangl und a Broudzeid griang, dem Famij und de engan Freind a rechts Essn.

De Stimmung is am Ofang vom Doudnmalal imma niedadruckt, wead owa spoda imma bessa. Ma denkt an an Doudn und vazäid se Gschichtn iwan eam. Oft weads aa lusti. Liegt aa am Oik, wo ma sauft.

Beleg[VE | Weakln]

  1. Friedrich Wolfgang Reiz: Reiz' s Vorlesungen über die Römischen Alterthümer: Nach Oberlins Tafeln. Leipzig 1796, S. 341.
  2. Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm
  3. Kremess af sueddeutsche.de

Im Netz[VE | Weakln]