Hans Kumpfmüller

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Der Artikl is im Dialekt Owaöstareichisch gschrim worn.

Da Kumpfmüller Hans (geboan 1953) is a iifiatla Dialekt-Schriftschdöla, Kolumnist und Fotograf aus Sankt Geoang bei Owanbeag am In. Ea is a Fadreta fu ana radikaln fonetischn Schreibweis fum Boarischn und oana fu de eafoigreichstn und am meistn schreiwadn Dialekt-Litaratn momentan. Ois gschdaundana ifiatla is sei Schbroch grod an da Grenz zwischn Westmitlboarisch und Ostmitlboarisch und desweng a fia Estareicha und Boan gleich guad lesboa.

Iwa eam[VE | Weakln]

Da Kumpfmüller Hauns is a weng öfentlichkeidschei und gibt ned gean wos fu seim Brivatlem breis, desweng woas ma a ned sei genaus Gebuatsdatum oda aundane Deteils. Ea hod si owa schau lenga litararisch mid n iifiatla Dialekt und de Brobleme fu seina Region bschefdigt und oiwei wida kloane schdiggln faöfentlicht. Sei easchds Buach "Goidhaum & Logahauskabbe" woa daun 1997 da Duachbruch.

Ea lebt und oawat in Somd Iang (St. Georgen) bei Owanbeag am In, gauns an da Grenz zu Nidabayern. In sein Weak kritisiad a de bidane Dopimoaral fu Politika, Groskopfade und de iifiatla Schduaschedln. Ea schreibt geng de Metodn fu da indusdrieln Laundwiatschoft und des schizofrene Fahätnis fu de Estareicha zum eiganen Dialekt, bzw. zua Boarischn Schbroch.

Nem seina Oawad ois Buach-Autor, schreibt a a nu jede Wocha a Kolumne in Dialekt in da Riada Rundschau und is ois Fotograf untawegs, zum Baischbü in Rumenien und da Ukraine, wo a si auf de Schbuan fu ausgwaundate Estareicha gmocht hod und a an Summa laung mid Lampihiatn duach de Karpatn zong is.

Im Moment zöd da Kumpfmüller Hauns zu de Dialekt-Schriftschdöla in Estareich, de an mearan bublizian und a glesn wean.

Zitat[VE | Weakln]

fu eam:

  • "Ich habe keine / Heimat mehr – / – ich wohne / nur mehr dort"
  • "Innviertler Dreifelderwirtschaft: Gugaruz, Mais und Baugrund."
  • "noch deitschlond mechdns / jo do homs um 19:38 / an onschluss"
  • "xunde wadschn / xunde kinda / bednessn / xunde leid / xunde gemeinde / wellnessn"

iwa eam:

"Das oberösterreichische Innviertel darf sich glücklich schätzen, seine Mundart nicht gänzlich in jener Trostlosigkeit absaufen sehen zu müssen, welche so bezeichnend ist für eine gängige affirmative Laiensprachproduktion, die beim rührenden Muttertagsgedicht beginnt und beim Rahmenprogramm für Ortsparteitage noch lange nicht endet, und in der restlos abgeschliffen ist, was jedem Dialekt Kraft verleiht und ihn in seiner Widerständigkeit ganz selbstverständlich vor eben solcher tödlichen Vereinnahmung schützt." (O.P.Zier, pongaua Schriftschdöla und Schuanalist, in: Literatur und Kritik)

Seine Biacha[VE | Weakln]

  • Kumpfmüller Hans (1997), Goidhaum & Logahauskabbe - buagschdomsubm, Hrsg. von Richard Pils, Weitra: Verlag Bibliothek der Provinz, 105 S. ISBN 3-85252-131-9
  • Kumpfmüller Hans (2000), Stiefmutterland & Großvatersprache - buidabiachl, Verlag Bibliothek der Provinz, 117 S. ISBN 3-85252-333-8
  • Kumpfmüller Hans (2000), Sauschdoidialgraffiti [Wöa|dda|bia|chl], Verlag Bibliothek der Provinz, 130 S. ISBN 3-85252-363-X
  • Kumpfmüller Hans (2000), Ruam suam - Grundbuach mid Zedee, Weitra: Verlag Bibliothek der Provinz, 151 S. ISBN 3-85252-363-X
  • Kumpfmüller Hans (2004), Blasdeggfensdaln - laud dengd, Wien, Weitra, Linz: Verlag Bibliothek der Provinz, 153 S. ISBN 3-85252-610-8
  • Kumpfmüller Hans (2004), Zeus schau owa - Platon: Die Apologie des Sokrates; nichtinnviertlerisch - innviertlerisch, Bilingue-Ausg., Wien, Weitra, Linz: Verlag Bibliothek der Provinz, 79 S. ISBN 3-85252-599-3
  • Kumpfmüller Hans (2006), Hans Kumpfmüller liest - Dialekte eines Heimatlosen, Traunstein: STEINVERLAG, Hörbuch ISBN 978-3-901392-11-5
  • Kumpfmüller Hans (2006), Vergessene Österreicher - Bilder aus Transkarpatien, Wien: Molden, 120 S. ISBN 3-85485-164-2
  • Kumpfmüller Hans (2007), Gugaruzsahara - Aufzeichnungen eines Maisbeduinen, Ritter Klagenfurt ISBN 978-3-85415-404-4
  • Kumpfmüller Hans (2009), maschinenringlgschbui, Traunstein: STEINVERLAG, 128 S. ISBN 978-3-901392-13-9
  • Kumpfmüller Hans (2009), MEIN KUMPF müller buch, Traunstein: STEINVERLAG, 240 S. ISBN 978-3-901392-15-3

Beleg[VE | Weakln]