Jüdisches Kulturmuseum Veitshöchheim

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As Jidische Kuituamuseum und de Syagogn Veitshechham oda das Jüdische Kulturmuseum und die Synagoge Veitshöchheim liegn im oidn Oatskean vom untafrängischn Veitshöchheim in Bayern und san a Informazionszentrum vom Lem vo de Judn in Franggn. As Kuituamuseum und Informationszentrum is 1994 eigweiht wuan. Es is duach an Umbau an historischa Stej (oide Synagogn und jidisches Gmoazentrum) entstandn.

Schwaapunkt vo da Ausstejung is as Lem vo de Landjudn in Frangn, des wo de Region iwa drei Joarhundate midprägd hod.

Gschicht[VE | Weakln]

In Veitshöchheim hods bis 1938/42 a jidische Gmoa gem. De Entstähung gähd afs 17. Joarhundat zruck. De Synagogn, wo heit no stähd, is ummara 1727/30 vom Schmul Moses, am reichstn Jud am Oat, baut worn. Dea Bau wor vo Ofang o a jidisches Gmoazentrum, mid Synagogn, Schuiramm, Learawohnung und rituejn Bod.

De Synagogn is bis Ofang 1938 as Zentrum vo da jidischn Gmoa bliem. Im Novemba 1938 hom de vablieman 12 jidischn Gmoamitglieda afgrund vo da polidischn Situation de Synagogn fia 200 Reichsmark an de Gmoa Veitshöchheim vakafft. Da Preis woa grod amoi da Obbruchweat. Nua daduach is de Synagogn vo da Zastearung duach de Nationasozialistn vaschont bliebm. Duachn Umbau in a Feiaweahaus anno 1940 is de Innaeirichdung owa komplett ruiniad wuan.

Bis 1964 is de ehemolige Synagogn ois Feiaweahaus gnuzd wuan. Nacha zan Obstejn vo Kroftfoarzeig und ois Logaramm fian Bauhof vo da Gmoa. Da Schuiramm und de ehemolige Learawohnung san ois Wohnung vo nedjidischn Leid gnuzd wuan.

Bei Grobunga anno 1986 hod ma wichtige Restln vo da Innaaustoddung vo da Synagogn gfundn. Des hod zan Bschluss gfiad, de Synagogn meglichsd originaltrei z restaurian und de Nemramm za an Museum z nutzn. 1994 is nacha as Jidische Kuituazentrum Veitshechham eigweihd wuan.

Bsundaheidn[VE | Weakln]

Synagogn[VE | Weakln]

De Veitshöchheimer Synagogn is de oanzige historische Synagogn in Untafrangn, de wo voiständig widaheagstejd und eigrichd is.

Genisa[VE | Weakln]

Bei da Renovierung is a Genisa (aa Geniza) entdeckt worn. A Genisa (hebr. גניזה - YIVO: geniza, pl.: Genizoth; Loga, Depot, Speicha) is a Hoiramm (manchmoi vamauad) zua Afbewoarung vo obgnutzdn, nimma lesborn, liturgischn Schriftn.

De Veitshöchheima Genisa is oane vo de umfangreichsdn Genisafund vo Bayern. Seit 1998 is de Rekonstruktion und Inventarisiarung vom Fund Gegnstand vo am Foaschungsprojekt.

Mikwe[VE | Weakln]

Im Synagognbau gibts a traditionelle Mikwe (hebräisch ‏Mikweh‎, מִקְוֶה oder מקווה, Meazoi Mikwaot מִקְוֶוֹת oda מִקְוָאות, vo קוה zammfliassnn), boarisch friaa Judnbod. Des is im Judndum a Tauchbod, des wo zua rituelln Reinigung gnutzd wead. Des Wossa fia de Mikwe muass a lebendigs Wossa sei, deswegn wead dafia moast, so wiar aa in Veitshöchheim, as Grundwossa ozapfd.

Beleg[VE | Weakln]

Im Netz[VE | Weakln]