Josef Stalin

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Josef Stalin (1949)

Josef Stalin (georgisch იოსებ სტალინი/Iosseb Stalini; russ. Иосиф Виссарионович Сталин/Iossif Wissarionowitsch Stalin, wiss. Transliteration Iosif Vissarionovič Stalin; * 6. Dezembajul./ 18. Dezembagreg.[1] in Gori, Georgien; † 5. März 1953 in Kunzewo bei Moskau) woa a sowjetischa Politika und Diktator. Sei Geburtsnaum woa Iosseb Bessarionis dse Dschughaschwili (georgisch იოსებ ბესარიონის ძე ჯუღაშვილი; russisch Иосиф Виссарионович Джугашвили/Iossif Wissarionowitsch Dschugaschwili, wiss. Transliteration Iosif Vissarionovič Džugašvili, anhören?/i), den Kampfnaum Stalin (dea wos noch vaschiedanen Deitungen[2] fia „da Stählane“ steht) hod a 1912 aungnumma.

Seit 1922 woa da Stalin Generalsekretär vom Zentralkomitee vo da Kommunistischen Partei vo da Sowjetunion (KPdSU), seit 1941 Vuasitzenda vom Rot vo de Voikskommissare, seit 1946 Vuasitzendar vom Ministerrat vo da UdSSR und in de Joa 1941 bis 1945 Obasta Beföshowa vo da Rotn Armee – da „Generalissimus“. Daduach dass a sie im Machtkampf innahoib vo da KPdSU duachgsetzt ghobt hod, hod a de Ämta bis zu seim Dod behoidn.

Während seina Regiarungszeit hod da Stalin a totalitäre Diktatur aufbaut, de wos Müllionen Menschn des Lem kost hod.

Inhoitsvazeichnis

Weak[VE | Weakln]

  • J. W. Stalin: Ausgewählte Werke in zwei Bänden. Verlag Roter Morgen, Dortmund 1979
  • J. W. Stalin: Werke. [15 Bände], Verlag Roter Morgen, Dortmund 1976 bzw. 1979 (aa ois CD-ROM)
  • J. W. Stalin: Werke. Verlag Olga Benario und Herbert Baum, Offenbach 2003 ISBN 978-3-932636-72-1

Literadua[VE | Weakln]

  • Anton Antonow-Owssejenko: Stalin. Porträt einer Tyrannei. Piper, Minga/Zürich 1983, ISBN 3-492-02760-1; Ullstein, Frankfurt/Berlin 1986, ISBN 3-548-27541-9
  • Jeffrey Brooks: Thank You Comrade Stalin. Soviet Public Culture from Revolution to Cold War. Princeton University Press, 2000, ISBN 0-691-00411-0
  • Klaus Kellmann: Stalin. Eine Biographie. Primus-Verlag, Darmstadt 2005, ISBN 3-89678-265-7
  • Arno Lustiger: Rotbuch: Stalin und die Juden. Die tragische Geschichte des Jüdischen Antifaschistischen Komitees und der sowjetischen Juden. Aufbau-Verlag, Berlin 1998, ISBN 3-351-02478-9
  • Kevin McDermott: Stalin. Revolutionary in an Era of War. Palgrave Macmillan, Basingstoke 2005, ISBN 0-333-71122-X
  • Simon Sebag Montefiore: Stalin. Am Hof des roten Zaren. S. Fischer, Frankfurt 2005, ISBN 3-10-050607-3; Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt 2006, ISBN 978-3-596-17251-1
  • Simon Sebag Montefiore: Der junge Stalin. S. Fischer, Frankfurt 2007, ISBN 978-3-10-050608-5
  • Norman M. Naimark: Stalin und der Genozid. Aus dem Amerikanischen von Kurt Baudisch. Suhrkamp Verlag, Berlin 2010, ISBN 978-3-518-42201-4.
  • Richard Overy: Russlands Krieg 1941-1945. Reinbek 2003, ISBN 3-498-05032-X
  • Geoffrey Roberts: Stalin's Wars. From World War to Cold War, 1939–1953, Yale University Press, New Haven 2007, ISBN 978-0-300-11204-7, (Rezension)
  • Robert Service: Stalin. A Biography. Pan Books, London 2005, ISBN 0-330-41913-7
  • Leo Trotzki: Stalin. Eine Biographie, Arbeiterpresse Verlag, Essen 2001

Im Netz[VE | Weakln]

 Commons: Josef Stalin – Oibum mit Buidl, Videos und Audiodateien

Beleg[VE | Weakln]

  1. Iossif Dschugaschwili wiad in de Aufzeichnungen vo da Uspenski-Kiachn in Gori ois am 6. Dezemba 1878 geboren gfiaht. Des Datum wiad aa in seim Schuizeignis, in seina zaristischn Polizeikarteikoatn und oin aundan dahoidanen Dokumentn vo da vuarevolutionärn Ära gnennt. Mrglicherweis woa sei ossetischer Naum owa aa Soslan Dsugajew. Dass er in Polizeiakten unterm georgischn Naum Dschugaschwili gfiaht wuan is, kennt mit seina Orwat ois Eiflussagent vo da Ochrana unta de georgischn Nationalistn zaumhängen, de wos Edward Ellis Smith in Der junge Stalin 1969 dokumentiat hod. Stalin söwa hod noch 1920 haundschriftlich in 18. Dezemba 1878 ois Geburtsdatum aungem. Nochdem a de Mocht im Joa 1922 iwanumma ghobt hod, hod si des Datum ohne Eaklärung zum 21. Dezemba (alter Kalender: 9. Dezember) 1879 gändat; des woa vo do aun in da Sowjetunion des gfeiate Datum.
  2. LeMO-Biografie; Igal Halfin: Terror in My Soul: Communist Autobiographies on Trial. Harvard University Press, 2003, ISBN 0-674-01032-9, S. 15

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