Mbuna

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Der Artikl is im Dialekt Flochgaurisch gschrim worn.
Schmoibarsch
(Pseudotropheus elongatus)
Schnowebuntbarsch
(Labeotropheus fuelleborni)
Melanochromis cyaneorhabdos

Mbuna is da Owerbegriff fir mererne Gottungan (ebber 300 Oartn) vo Buntbarsch (Cichlidae), de im Malawisee (Ostafrika) endeemisch leem, oiso aa nur do vurkemman. Genetische Untersuachungan hom zoagt, dass oie Mbunas vora gmoasoman Uroart obstomman.

Mbunas han Föisnbewoner, de a' d' Ufaregionan vom Malawisee im Föislitoroi hoamisch han. De aihoamischn Fischer hom an Noman prägt, der wöidwaid vo Aquarianern iwernumma worn is. Oie ned as Föisbiotop bundanen Gottungan wern ois Utaka gnennd. Bsunders de formprächting Vatreeter han beliabte Aquarienfisch.

Gottungan[VE | Weakln]

Vahoitn[VE | Weakln]

De Gottungan vo de Mbuna han recht aggressiver Natur, es gibt ower natirlich oanige Ausnoman. De Manderl büidn moast Revire, um de se ned söitn bis zan Toud kämpfm. Aa d' Waiwerl vo monche Gottungan bsitzn kloane Revire, moast nur oafoche Höin, de s' bewonan. A' da Litaratur wern de Kloarevire dert aa oft ois Fuaderrevire gnennd.

Furtpflaunzung[VE | Weakln]

Oie Mbunas han Majbriater im Waiblichan Gschlecht, de zum Schutz vur Fainde de befruchtatn Oar bzw. de gschlipftn Jungfisch as Maj nemman. De Roin hods Waiwerl iwer de noch da Oaroblog d' Oar ins Maj nimmt und durt ausbriatt; s Manderl betailigt se ned a' da Bruatpfleeg. s Majbriatn hod den Vurtai, dass in aran Bedrohungsfoi a roscher Ortsweggsl mi'm Gleegat meglich is.

Malawi-Aquarium[VE | Weakln]

Fir a Mbuna- oder Malawi-Beckn is a Aquarium mid mindastns 200 Liter, ower dert owai no besser 300 bis 100 Liter Wossa Vuraussetzung, um a „oartgrechte“ Pfleeg z' dameeglichn. s Aquarium muass a Temparatur zwischn 24 °C und 26 °C hom, wobai d' Fisch ba d' heechern Werte ungleich leebhofter han, ower aa merer fressn und merer Schodstoffe vaursocha. D' Belaichtung soidad ba de zwöif Stund ling und idealerwais im wormwaissn Beraich ling, wail des da Sunneistroiung vom Malawisee am naggstn is.

Fir a Mbuna-Aquarium han - fir Siasswosser - recht storke Streemungan (Streemungspumpm) notwende um den houn Sauerstoffbedorf z' decka. Ma soidad s fimf- bis seggsfoche Becknvolumen in ner Stund umwöizn, wobai koa Diffusion stottfinna mua, wai de Sauerstoffaufnom ba ner beweegtn Wossaowerfläch grouss gnua is. Fir d' Füitarung han grousse Aussnfüiter notwende, de d' Wossabelostung im erträglichn Mooss hoidn. Moderne Füitermatarialien han neemram wechntlichn Wossaweggsl vo bis zu 50% d' wichtigstn Stabilisatorn. As Wossa derf dert ned machte woach sei und da pH-Wert (za. 8) muass im laicht alkalischn Beraich ling.

A Malawibeckn wead hauptsächlich mid Föisn bestickt (koane schorfkonnting Stoaner) und wead deshoib aa ois Föisnbeckn gnennd. Nur a por Pflonzna hom a Chance, de Fressvasuach vo d' Fisch z' wiaderstee.

Bewärt hom se ower dert foigande Pflonzna:

  • Cryptocoryne aponogetifolia
  • Cryptocoryne affinis
  • oder de Vüizoi vo d' afrikanischn Speerblaadl wiaras Zwerg-Speerblaadl und da Java-Farn.

Es hondlt se dodabai oierdings um Pflonzna, de an natirlichn Biotop vo de Mbuna ned vurkemma. Im Malawisee gibs neemram Oingbewuggs vo de Föisn nur Vallisneria- und Potamogeton-Bständ auf de Sondflächan. Da Boongrund vom Aquarium soidad Sond sei, wai des am natirlichn Leemsraum vo d' Fisch entspricht.

D' Vagsöischoftung vo d' Mbunas unterranonder is dert ned oiwai unkomplizirt. Es wead im Aquarium oft a Iwerbsootz pfleegt, wail aso de Stresskonzentrazion auf oazlne Fisch ned gonz aso hou is. Es soid aa vamin wern, Mbuna Manderl mid ner änlichan Zaichnung zomm z' pfleeng, wais dert sunst zua häftige Kämpf kemma ko, mid teedlicha Ausgong. s Vahöitnis vo Manderl z' Waiwerl soidad mindastns 1:3 oder 3:7 sei.

s Fuader fir Mbunas muass an houn Pflonznotai hom, wai d' Fisch a da Natur iwerwiangd vom Obgroosn vo Oing leem ower aa vo de zwischn de Oing leewandn Insektnlarvn (moast Chironomiden). Wai aa Proteine im ausraichandn Mooss vurhondn sei miassn, is a speziöie Fuadermischung fir de Cicliden z' empföin. Grod as richtige Fuader ferdert d' Forbausprägung a' da Gfonganschoft und vahindert a Vafettung.

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