Muadageddin

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D Sphinx, uaspringle a Muadageddin (Gmejde vom Franz von Stuck
D Eadmuada Gaia

A Muadageddin (dt. Muttergöttin, engl. Mother Goddess), aa Eadmuada oda Muada Eadn, is a Geddin, wo de Natua, Muadaschoft, Fruchtboarkeid, Schepfung und Zastearung vakeapad. Oda wo in Reichdum, d Schätze, d Liab und d Schee vo da Eadn doastejn duad. D Muadageddina representian oft oan oanzalnan Aspekt bsundas, ohne doss d andan desweng ganz vaschwindn miassn.

Da Begrif Muadageddin umfossd an Haffa Facettn. D Siachtweisn hom si in da Entwicklungsgschicht vom Menschen bis heit imma wieda vaendad. In da Nomadnkuitua woar d Muadageddin woarscheins a Geddin vo d Wuidviechal und vo da Jogd. Mid da Entstehung vo da Pflanzna- und Bauankuitua is mehra zua Eadmuada und Fruchtboarkeidsgeddin woarn. Heint hods a feministische Komponentn.[1]

Boarische Muadageddina[VE | Weakln]

Muadageddina, wo im boarischn Siedlungsgebiet vaeaht woarn san oda no vaeaht wean:

Wejdbekannte Muadageddina[VE | Weakln]

Oanige vo d bekanndastn Muadageddina af da Wejd:

  • Gaia, griachische Eadgeddin
  • Sphinx, archaische Muadageddin
  • Venus (remisch) und Aphrodite (griachisch)
  • Kali, indische Muadageddin vo da Zastearung
  • Ischtar, babylonische Fruchtboarkeidsgeddin
  • Isis, oidegyptische Muadageddin

Schau aa[VE | Weakln]

Beleg[VE | Weakln]

  1. Klaus E. Müller: Die bessere und die schlechtere Hälfte. Ethnologie des Geschlechterkonflikts. Campus, Frankfurt a. M. / New York 1984, ISBN 3-593-33360-0. S. 272–277.

Im Netz[VE | Weakln]

 Commons: Muadageddina – Sammlung vo Buidl, Videos und Audiodateien