Stanitzl

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Stanitzl für Obst und Gmias

Stanitzl oda Stranizen san kloane keglfuamig gfoite Papiasackal, in dene Kloazeig verpackt worn is. Eppa Zuckal, hoaße Maroni, Aschanti oda Eadniß.

Stranizen klebn hoaßt sovui wia im Gfängnis hocka, weil dort ham de Gfangana fria de Papiadütn zamma bapt. In Östareich sogt ma dazua: Sacklpickn.

Etymologie[VE | Weakln]

Wou as Woat Stanitzl genau heakump, is ma si net gounz sicha, es gip aba a poa Vamutungen:

  • vom italienischn scarnuzzo
  • vom italienischn cartoccio 'di Kartuschn', in Triest scartoccio
  • vom tschechischn oda slowakischn korno(u)t (vgl. ital. cornetto, 'as Heandl')

Beim Janez Žiga Popovič, in östareichischn Geamanistn und Slawistn, is belejgt, dass as Woat Skarniz, vaklanat Skarnizel, in Östarreich im 18. Joahundat vawejndet woan is. Vgl.: slowenisch umgoungssprochlich škarnicelj, kroatisch štanicl bzw. škarnicl, vojvodinaserbisch štanicla, ungarisch stanicli

Schau aa[VE | Weakln]

Literatua[VE | Weakln]

  • Heinz Schmidt-Bachem: Tüten, Beutel, Tragetaschen. Zur Geschichte der Papier, Pappe und Folien verarbeitenden Industrie in Deutschland. Münster 2001

Im Netz[VE | Weakln]