Starhemberg-Kasern

Aus Wikipedia
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Der Artikl is im Dialekt Weanarisch gschrim worn.
Troststråß'n-Seit'n

De Starhemberg-Kasern (dt.: Starhemberg-Kaserne) is a Kasern vom Österreichisch'n Bundesheer im 10. Weana Beziak Favoritn, aun da Eck'n Troststråß'n – Gußriegelstråß'n.

G'schicht'[VE | Weakln]

De Kasern is von 1910 bis 1912 von da Östareich-Ungarisch'n Armee in da Gußriegelstråß'n füa's Infanterieregiment Erzherzog Josef Nr. 37 ois Franz-Ferdinand-Kasern baut und 1913 eaweitat wua'n. Im Kriagsjoahr 1914 is in da Franz-Ferdinand-Kasern des k.u.k. Reservespitoi №. 19 aug'legt wua'n, und a Neb'nstöi von dem Reservespitoi woa'r in da Hebbel-Schui.

Nåch'n Eascht'n Wödkriag håt de Kasern z'eascht des neiche Bundesheer üwanumma. 1934, im Kaumpf vom Republikanisch'n Schutzbund gengan autoritäan Ständestaat woa de Kasern a Stützpunkt vom Bundesheer beim Stuam auf'n George-Washington-Hof.

Nåch'n Auschluss aun's Dritte Reich woa daunn de deitsche Wehrmåcht da Besitza. De Nazi hau'm in dera Kasern Soidåt'n vahöat und Todeskandidat'n eig'speat.[1] In dera Zeid håt's den Nauman: Trostkasern kriagt, nåch ana von de Stråß'n, aun dera's liegt.[2] Aum 15. Feba 1943 san då de eascht'n Schüla von Wean ois Flakhöifa im Zweit'n Wödkriag ausbüid't wua'n.

Nåch 1945 san daunn de Russ'n eizog'n. Des große freie Areal zwisch'n da Maria vom Berge Karmel Kiach'n und da Kasern – de „Fortuna-Bergln“ – haum's ois Übungsplåtz vawend't. Im Joahr 1955 (und bis heit) is wiedarum des Östarreichische Bundesheer da Benütza g'wes'n. Aum 3. Novemba 1967 håt de Kasern den neich'n Nauman Starhemberg-Kasern kriagt, nåch'n Vateidiga von Wean wäahrend da Zweit'n Türkenbelågarung 1683.

Jetzt'n san in da Starhembergkasern de Führungsuntastützungsschui und des Kommando Führungsuntastützung und Cyber Defence untabråcht.

Aussadem is in da Starhemberg-Kasern de „Fernmeldesaummlung“ vom Heeresgeschichtlich'n Museum im Arsenal untabråcht, wo historische Funkgerät' und aundare Apparat zagt wea'nt. De öitast'n san scho vom 19. Joahrhundat und es geht bis zu da heitich'n Technik vom östareichisch'n Mületäa.[3]

Literatua[VE | Weakln]

im Netz[VE | Weakln]

Beleg[VE | Weakln]

  1. Franz Loidl: Gedenkstein-Enthüllung für Widerstandskämpfer – Soldaten und Feuerwehrleute – auf der Kagraner Schiesstätte am 5. November 1984. (= Miscellanea, 3, Nr. 38, Wiener Katholische Akademie). Wien, 1984. S. 5–9.
  2. Tag der offenen Tür an der Fernmeldetruppenschule. Auf: bmlv.gv.at, der Seite des Bundesheeres, obgruafa om 14. Jänner 2010.
  3. Heeresgeschichtliches Museum / Militärhistorisches Institut (Hrsg.): Das Heeresgeschichtliche Museum im Wiener Arsenal. Verlag Militaria, Wien 2016, ISBN 978-3-902551-69-6. S. 175

48.17111111111116.3575Koordinaten: 48° 10′ 16″ N, 16° 21′ 27″ O