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Text:Eisenhans (1857)

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Da kloa Prinz und da Eisenhans im Käfi

Brüder Grimm: Frau Holle, aus: Kinder- und Haus-Märchen Band 2, Große Ausgabe. S. 242-250, Auflage: 7. Auflage, Verlag Dieterich. Göttingen, 1857

Es woar amoi a Kini, wo an groussn Woid ghobt hod, wo an Hafa Wuid umadumglafa is. Amoi hod a oan Jaga aussegschickt, wo a Räh schiassn hod soin, oba dea is nia neama wieda kema. „Kunnt sei, doss eam wos bassiat is,“ hod da Kini gsogt. Am naxtn Dog hod a zwoa ondane Jaga aussegschickt, wo eam suacha soitn. Oba aa de san wegga bliem. Do hod a am drittn Dog olle seine Jaga kema lossn und gsogt: „suachts en gonzn Woid ob und heats net af bis olle drei gfundn hobts.“ Oba aa vo dena is koana wieda hoamkema und aa vo d Hund, wo s midghobt hom, is koana wieda gseng woarn. Vo do oo hod si neamd meah in an Woid draud und es is stui um eam woarn und nua ob und zua host an Odla oda Hobicht driwa fliang gseng. Es hod an Haufa Joar dauat, bis si a Jaga ban Kini fia a Hockn gmejd hod und in an brenzlig Woid einegeh woit. Da Kini woit owa net zuastimma und hod gsogt: „do drin is unhoamli, i fiacht es geht da net bessa ois wia dena ondan, und du kimmtst neama net wieda aussa.“ Draf sogt da Jaga „Herr, i wuis af mei Gfoar hii probian: vo ana Fuacht woas i nix.“

Oiso is da Jaga mid seim Hund in an Woid ganga. Es hod net long dauat, do hod da Hund a Spua vo am Wuid afgnumma und is losgrennt. Oba glei draf is a z an diafm Dimpe kema und hod neama net weida kina. Do hod a nockada Oarm ausn Wossa griffa, hod eam bockt und obizong. Wia da Jaga dees gseng hod, is da Jaga zruck ganga und hod drei Manna ghoit. De hom nacha mid Kiben s Wossa aussegschepft. Wias afn Grund schaugn hom kina, is a wuida Mo dogleng, wo gonz braun wia rostigs Eisn woar und wo dem seine Hoar ibas Gsicht bis za d Knia owegonga sand. Mid Strick homs eam zombundn und ins Schloos brocht. Do hom se olle iban wuidn Mo gwundad. Da Kini oba, hod eam in an eisan Käfe afn Hof ghuckt und ba Doudesstrof vabotn, s Dial vom Käfe afzmocha. D Kinigin hod en Schlissl afhebn miassn. Hiazt hod wida jeda in sicha en Woid geh kina.

Da Kini hod an 8-jaarign Suhn ghobt. Wia dea amoi im Hof gspuit hod, is eam sei goidna Boi in an Käfi gfoin. Da Bua is hii glaffa und hod gsogt „gib ma mein Boi aussa.“ „Net friaa,“ hod da Mo gsogt, „ois wias ma s Tial afmocha duast.“ „Naa,“ hod da Bua gsogt, „des dua i net, des hod da Kini vabotn,“ und is nacha wegga grennt. Am ondan Dog is a wieda keman und hod sein Boi wuin: da wuide Mo hod gsogt „mochs Tial af,“ oba da Bui hod net megn. Am drittn Dog woar da Kini afd Jogd griedn, do is da Bua wieda keman und hod gsogt „wann i a wuin däd, i ko s Tial net afmocha, i ho koan Schlissl net.“ Do hod da wuide Mo gsogt „dea liegt untam Poista im Bett vo deina Muada, do konstan hoin.“ Dea Bua, wo sein Boi unbedingt hom hod wuin, hod se desweng nix gschissn und hod en Schlissl ghoid. As Dial is schwaa afganga und da Bua hod se en Finga eihzwickt. Wia s offa woar, is da wuide Mo aussakema, hod eam en goidnan Boi gem und is wegga glaffa. Do hod si da Bua zweng seine Leit gfiacht und ea hod eam nochegschrian „gäh, wuida Mo, gäh ned fuat, sunstan griag i Schläg.“ Do hod se da wuide Mo umdraad, hod eam afghom, hod eam af seine Schuitan ghuckt und is in Woid eine glaffa.

Wie da Kini hoamkeman is, hod a en laan Käfe gseng und d Kinigin gfrogt, wia des zuaganga waa. Se hod nix davo gwisst, hod en Schlissl gsuacht, owa dea woar wegga. Se hod nochn Buam gruafa, owa neam hod nix gsogt.


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