Waizendorf (Bechhofen)

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Waizendorf
Moakt Bechhofen

49.15777777777810.533611111111430Koordinaten: 49° 9′ 28″ N, 10° 32′ 1″ O

Häh: 430 m ü. NN
Eihwohna: 86 (31. Dez. 2013)
Eihgmoandung: 1. Jenna 1974
Postloatzoi : 91572
Voawoi: 09822

Waizendorf is a Ortstei vom Moakt Bechhofen im Landkroas Ansbach in Mittelfranken.

Geografie[Weakln | Am Quelltext weakln]

Des Dorf liegt an da Wieseth.

Gschicht[Weakln | Am Quelltext weakln]

In da easchtn Häjft des 13. Joarhundads hod des Kloster Heilsbronn bereits Güta u. a. aa in Waizendorf bsessn. Diese san 1245 an Konrad und Rüdiger vo Dietenhofen geng zwoa Höf in Göddeldorf und Trachenhöfstatt tauscht worn. 1249 hods Klosta erneit Güta in Waizendorf eawoabn, darunta aa vamutli das duatige Schloss, des bis zua Klostauflesung Sitz vom Klostavogtamt Waizendorf woar.

Erkinger vo Reichenau hod 1320 ans Klosta a Wiesn bei Waizendorf vakafft, a Hoiz und des Fischwossa. 1331 und 1335 san de Muin in Waizendorf, Wiesn und fimf Güta hinzua kumma. 1332 hod Konrad Steinheim a Gfälle vo oam Gut in Waizendorf ans Klosta vakafft. 1336 hod Konrad Ozenberger dem Klosta Gfälle u. a. aa in Waizendorf gschenkt. 1346 hods Klosta de Auwiesn bei Waizendorf kafft.

1520/1521 hod da domolige 26. Abt Wenk des Schloss renovian lossn. Nochm Tod vom letztn Abt Melchior Wunder im Joar 1578, is des gonze Amt Waizendorf dem Ansbacher Markgrafn Georg Friedrich I. zuagfoin.

Im Dreißigjährign Kriag is Waizendorf im Gengsotz zu de Nochboaortn zwoa ned obbrennt worn, is owa dennoch greßtnteis vaödt.

1804 hods in dem Ort 12 Haushoite gem, de olle dem Ansbachischn Oberamt Feuchtwangen untatan woarn.

Mid m Gmoaedikt is Waizendorf zua politisch sejbstständign Gmoa worn, zu der da Ort Rohrbach gheat hod. Im Zug vo da Gebietsreform in Bayern is diese am 1. Jenna 1974 noch Bechhofen eigmoant worn.[1]

Eihwohnaentwicklung[Weakln | Am Quelltext weakln]

Gmoa Waizendorf

  • 1910: 146[2]
  • 1933: 163
  • 1939: 161[3]
  • 1961: 196[1]
  • 1970: 186[1]

Ortstei Waizendorf

  • 1987: 096[4]
  • 2011: 083

Literatua[Weakln | Am Quelltext weakln]

  •  Johann Kaspar Bundschuh: Geographisches statistisch-topographisches Lexikon von Franken. Band 6. Stettinische Buchhandlung, Ulm 1804, Sp. 77f.951, DNB 790364328.
  •  Muck, Georg: Geschichte von Kloster Heilsbronn von der Urzeit bis zur Neuzeit. Band 2. C. H. Beck, Nördlingen 1879, S. 487-495, DNB 940177943.

Im Netz[Weakln | Am Quelltext weakln]

Wikisource
Boarischa Text: Waizendorf, in: Georg Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn, Band 2 – gmoafreie Originaltext

Beleg[Weakln | Am Quelltext weakln]

  1. 1,0 1,1 1,2  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 706.
  2. http://www.ulischubert.de/geografie/gem1900/gem1900.htm?mittelfranken/feuchtwangen.htm
  3. Archivierte Kopie. Archiviert vom Original [1] am 11. Juni 2011; abgerufen am 5. August 2011.
  4. Archivierte Kopie. Archiviert vom Original [2] am 12. Aprü 2016; abgerufen am 18. Juni 2016.