Biakastllaffa

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Biakastllaffa

Biakastllaffa is a Brauch aus da Jugendkuitur, dea si imma weida ausbroat. Es gähd dabei drum zu zwoat a Kistn Bia laa z'dringa, während ma a festgsetzte Streckn zrucklegt. Dees erste Kastllaffa is 1982 in Minga, Bayern, vo Studentn organisiat worn.[1] De Spass-Spoatoat is oba aa aussahoib vom boarischn Sprochraum bezeigt.

Wias gähd[VE | Weakln]

Beim Biakastllaffa lafft ma ned um, ned auf, scho gor ned zwischn und a ned in, sondern mim Kastl Bia a gewisse Streck ob. Wer moand, dass a dazua aa im Getränkemarkt werkln ko, liagt gscheid danem, wei nemli da Gschpass an der Sach is, das as Kistal vorher voi und nochad laar is. Natiarle is de Wahl vo da Brauerei und Biersortn a Glaubnsfrang, de oft amoi hoaß dischkriert werd. Da Alkoholgehalt ko se emmfois direkt auf de sportliche Leistung auswirka, wesweng Bockbier natirli fia erschwerte Bedingunga sorgt, währnd alkoholfreis Bia de "Sportla" zu bessane Leistunga befähigt. Bei Puristn is Alkoholfreis daher ois "Doping" vaschrian.

Reglwerk[VE | Weakln]

De Regln vo so am Biakastlrennats san ned so schwaar. Oa Kastn Bier und zwoa, drei Leid, de mitmachan, sand oa Manschaft. Bei da Streckn untascheidt ma zwischn de gmiatlichn oa bis zwoa Kilometta Amateurstreck, da härtern Streck bis fünf Kilometta und am Biakastnmarathon mit mehr ois fünf Kilometta.

Üba de Streck versuachan de Teams, ernan Kastn möglichst schnoi zum transportiern. Damid des ar an Spaß macht, werd der Kastn dawei natili ausgsuffa. Vorteil: Des Drum wird oiwei leichta, Nachteil: S'Laffa dafür umso schwara. Wenn ma des dann a no mit irgentweiche inta-aktivn Stationen mit Koordinationsübunga vabindt, gehts hoit dann goar nimma.

Insgsammt guit: Oiss is erlaubt, solangs Gaudi macht.

Kritik[VE | Weakln]

Wia übaroin guit a do: Bewegung an da frischn Luft is gsund, genauso wia de oane oda andre Substanz im Bier. Aba des wars nachad aa scho. Dees meiste dro is ungsund wia d' Sau.

  • Erstns de Saufarei
  • Zwoatns sschware Hem

Des hod dann a eftas an Effekt, dass der erwartete sportliche Musklkoter ausbleibt, dafür aba so ziemlich ois andere verkotert is bis zum Speim. Es werd doher gfordert, alkoholfreis Bia freizumgemm, wos aba vo de Rauschvafechta im Gengzuag ois "Doping" ogseng werd.

Vor oim da zwangsleiffig hohe Alkoholkonsum ruaft de Kritika afn Plan. Bei Teams vo zwoa Persona is laut Regln immahi a Menge vo drei bis vier Lita Bia (variiert vo Ort zu Ort) pro Person vorgschriem; vaschittn oda absichtlichs Ausspeimm werd mit Disqualifikation bstrafft. Emmfois gebts fia am Zui no ned drungas Bia a hohe Zeitstrafn, wogeng zuasätzlicha Biakonsum mid Zeitguatschrift honoriat werd.

Schaug a[VE | Weakln]

Beleg[VE | Weakln]

  1. "Die zehn Kultveranstaltungen im Münchner Uni-Kalender", Mayers Magazin, 2003, Nr.4