Imperialismus

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Es Wort "Imperialismus" kimt vum lateinischn "impera" und bedeitet herrschen. Demnoch wird in am Imperium gehersscht, die deitsche Übasetzung dafia lautet "Reich".

Untam Imperialismus vasteaht ma en Willn vu a Gesellschaft, a Nation oda am Stoot, zu expandieren (Expansion), und a storke Wirtschaft auf z' baun, de sich mit olle ondan Mächte messn ku, oda de unta Umständ sogar bezwingen ku. Meistns is des, voa ollem heit in da Moderne, nid nua friedlich zu arreichn, wos da Grund is, dass da Imperialismus fia viele Kriage vaontwortlich is.

Da Imperialismus hod a sea longe Geschichte, es gibt ihn seits souveräne (Souveränität), organisierte (Organisation), und zentral regiate Stootn gibt. Wenn ma sogn will wo es easte Mol a Imperium existiert hod, donn miaßat ma bei etwa 5000 vor Christus im Alten Ägypten onfongen. Do hod da Pharaoh natialich Intaresse dron kopt sein Einfluss z' aweitan, wos im Foll vu Ägypten hauptächlich am Nil, nilobwärts passiat is, olladings ois ohne viel Gwolt, weil Ägypten weit fortschrittlicha wor as wia die ondan Stämme, ebn wia die Azteken, Maya oda Inka in Amerika a frühe Hochkultur. Im oltn persischen Reich (Persien) wor des nu sea ähnlich, olladings hod des scho gonz ondare Ausmaße ongnommen - Im Westn is es bis zum Bosporus voagstoaßn, im Ostn bis zum Indus, im Nordn bis zum Aralsee, und im Südn bis zum heitign Kuwait und bis zum heitign südlichn Israel. Olladings hob a die Perser des Gebiet nua besiedelt und weniga aobat, weil die dort onsässign Stämme, vu da Entwicklung hea nu weit untalegn worn. Also wor es Persische Reich scho vahältnismäßig groaß, ungefea so wia die USA, also mea ois 9.000.000 km². Oba des easte Imperium des ma mid am modernen vagleichn hat kennen wor Griechenland, weil de hobn sich nid nua auf benochborte Gebiete beschränkt sondan hobn eanan Zuagong zum Mittelmeer gnutzt zum sich üba See viel weita vabreitn z' kennen. So hobn die Griechen also übaoll im Mittelmeerraum Besiedlungen gmocht, egal ob auf da Iberischn Holbinsl (Iberische Halbinsel), oda auf da Appeninenhalbinsel, oda am Balkan, se hobn also die eastn Kolonien gründet, de wichtig fia Fortschritt worn, weil se dadurch Rohstoffe importian (Import) hobn kennen, de in eanre Heimatgebiete nid heimisch worn. Zumindest wor des in da Zeit des europäischn Imperialismus extrem wichtig, wia es späta angfüaht sein weat. Übrigns san viele da griechischn Kolonien späta selba zu groaße Reiche wuan (Karthago / Phönikien). Oba schlussendlich hobn east die Röma (Antikes Rom), en Begriff Imperialismus gprägt und seine Methoden perfektioniat. Se hobn als easts a komplett zentrale Verwaltung kopt, se hobn als easts a einheitlich Währung und a einheitliche Amtssprache kopt de en interimperialn Handel aleichtat hobn, se hobn als easts strenge Kontrolle üba es Militär und Gesetz durchgsetzt und se hobn als easts effektiv Diplomatie eingsetzt (divide et impera - teil' und herrsch') um eanre Ziele z' arreichn, se hobnals easts gonz gezielt Feldzüge gegn Germanen, Kelten, Gallier und ondare Völka durchgfüaht. Also wor es Antike Rom (Antikes Rom) es erste Reich dem modernen Sinn noch. Noch die Röma san nu viele ondare kemmen, wia die Mongolen (Mongolei), die Hunnen unter Attila, die Griechen untam Alexander der Große, das Frankenreich, usw. Mit da Entdeckung Amerikas, durch den für Spanien fohrenden Italiener (Italien) Christoph Kolumbus, beginnt oba east die wahre Blütezeit des Imperialismus. Do untanemmen donn Spanier (Spanien), Franzosen (Frankreich), und Briten (Großbritannien) einige Erforschungs- , Eroberungs- und Plündazüge durch den neien Kontinent und bringen dabei völlig, bis dohin unbekonnte Waren mit, wia Mais, Polenta, Kartoffel, Zucker, Kakao, und Tabak, dern Luxusfaktor fian Adel in die nächstn Jahrzehnte wichtig wean soitn, oba a bereits bekonntes wia Gold, Kohle und Erz, de donn zu am europäischn Wirtschaftsaufschwung beitrogn. Ma fongt a on Afrika z' erforschen und z' aoban, Australien wead entdeckt, und Indien weat kolonialisiert (Kolonialisierung). Mitte des 18. Jahrhunderts weat die Dampfmaschine afundn und damit kommts zu am gewoltign Produktionsanstieg, bei Güter wia a bei Lebensmittel, do ma die Produktion durch die Dampfmaschine automatisian hod kennen, oba des hod a nua durch an ausreichnden Vorrot an Kohle funktionian kennen, ebn Kohle de voawiegnd aus Kolonien gstammt hod; also is es zu am Bevölkerungsanstieg kemmen (in Deutschland lebten um 1750 nua 10.000.000 Menschn währnd um 1900 schon 60.000.000 Menschn do lebtn und heit san s sogor scho 82.000.000). Oba a die Einschleppung vu diverse Pflonzn, de viel atrogreicha worn als einheimische, hod stork dazua beitrogn. Wia bereits z' Onfong gnonnt, is Imperialismus a nid sea friedliches Denkn, dohea hod da Imperialismus sea viele Kriege verursacht, darunta die zwo greaßtn de's bis ietz gebn hod. Erster Weltkrieg: Deutschland wollt wia Frankreich und Großbritannien a Weltreich; a 3. Weltmoch wor fia die Franzosen und Briten natüalich epas des vahindat hod wean miaßn, noch da Politik des europäischen Gleichgewichts währnd im Ostn die Russen (Russland) mea Einfluss wolltn, den oba Österreich kop hod. Die Folgen vu dem Kriag san Schwächung da europäischen Vorherrschaft, a Wirtschaftskrise fia Österreich und Deutschland und viele Tote, wos a die Wirtschaft extra dazua belostet. Zweiter Weltkrieg: Adolf Hitler will a Deutsches Reich oda a a Großdeutschland und will en "Lebensraum im Osten" füa die deutschen Völka sichan, um an wichtige Rohstoffe wie Erz und Erdöl zu gelangen, die füa eine erfolgreiche Zukunft nötig gwesn wan; die Briten (Großbritannien) und Franzosen (Frankreich) sehn dodurch iare Reiche bedroht; Russland muaß sich vateidign. Italien unta Benito Mussolini (der Duce) will a a italienisches Weltreich. Die Japaner welln Vorherrschaft im Pazifik, und die USA obdrängn und greifn desholb Pearl Harbour on, wos da Kriagsgrund fia die USA a gegen Deutschland wor. Folgen vum Zweiten Weltkrieg san 60.000.000 Tote, a zastöate europäische Wirtschaft, Hungasnöte und Wirtschaftskrisen übaoll auf da Welt, Aufteilung Europas und da Welt in Ost und West (Eiserner Vorhang), Einleitung in a neie Phase des Imperialismus: der Kalte Krieg. Boade Kriege hottn des Ziel a Imperium zu schoffn, zu aweitan, oda zu aholtn.

Also wenn ma do donn die gonze Geschichte vum Imperialismus ogschaut hod, donn merkt ma, dass ea nid nua guates, oba a nid nua schlechtes brocht hod. Auf da oanen Seitn hod ea viel fia die Wirtschaft tu, wos oba viele Leid bestreitn, weil ma sogt, dass des ois jo lei Ausbeutung ondara Völka is, und dass de holt etz nix mea hobn, wos oba so nid stimmen ku, weil jo die USA a a Kolonie worn und trotzdem reich san. Olladings stimmt es, dass es a untadrückarisches System is und bsondas im 21. Jahrhundert is es a Symbol fia Unterdrückung woan und weat heit desweng und weng da hoahen Bereitschaft zum Krieg de Imperialistn hobn, obglehnt.

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