Frankreich

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Französische Republik

République Française

Flag of France.svg
Armoiries république française.svg
Woispruch: Liberté, Égalité, Fraternité

(Franzesisch ffia „Freiheit, Gleichheit, Briadalichkeit“)

Amtssproch Franzäsisch
Haptstod Paris
Stootsform semipräsidiale Republik
Stootsobahapt Staatspräsident François Hollande
Regiarungschef Premierminister Manuel Valls
Fläch 543.965 km²

mit Außngebiete: 672.352 km²

Eiwohna 60.656.176 (Juli 2005)
Dichtn 110 Eiwohna pro km²
Bruttoinlandsprodukt $2.216 Mrd. (6.) (Schätzung 2005)
Bruttoinlandsprodukt pro Eiwohna $35.727 (16.)
Währung Euro (€) 1 Euro = 100 Cent
Nationalhymne Marseillaise
Nationalfeiadog 14. Juli
Zeitzone UTC+1
Kfz-Kennzoachn F
Internet-TLD .fr
Telefonvoawoi +33
EU location FRA.png
Karte Frankreich.PNG

Frankreich (amtle: République Française, kuaz franz.: France) is a demokratischa, zentralistischa Stoot im Westn vo Eiropa. De Haptstod is Paris. In Eiropa grenzt Frankreich an Belgien, Luxemburg, Deitschland, de Schweiz, Italien, Monaco, Spanien, Andorra, an de Nordsee, anan Atlantik mitm Ärmekanei und ans Mittelmeer.

Geografie[VE | Weakln]

Insgesamt hods „franzäsische Muaddaland“ in Eiropa Flächn vo 547.026 km². Wegn seina Foam weads aa l’Hexagone (Sechseck) gnennd.

Ds häxte Berg vo Frankreich und vo de Oipn is d Mont Blanc (4.808 Meta).

De mit Obstand wichtigste und gräßte Stod is de Haptstod Paris mit rund zwäif Milliona Eiwohnan in dar Agglomeration (Region Île-de-France). De Großraime um Marseille, Lille und Lyon hom aa mehra wia a Million Eiwohna.

De grässtn Städt[VE | Weakln]

Plotz Nama Stod (Ew.) Großram (Ew.)
1. Paris 111 100
2. Marseille 839.043 1.418.481
3. Lyon 472.305 1.417.463
4. Toulouse 437.715 850.873
5. Nizza (frz. Nice) 347.060 940.017
6. Nantes 282.853 568.743
7. Straßburg (frz. Strasbourg) 272.975
8. Montpellier 251.634
9. Bordeaux 232.260 803.117
10. Lille 226.014 1.016.205

Gschicht[VE | Weakln]

Obwois Gebiet vom heitign Frankreich scho in da remischn und in da fränggischn Gschicht voakimmt, beginnt de eignständige franzäsische Gschicht eascht mit da Afteilung vom Reich vom Karl am Großn zwischn dena Enkln mitm Vatrog vo Verdun im Joar 843.

Mit da Franzäsischn Revolution 1789 is as Ancien Régime gstiazt woan, des wo 1.200 Joa gheascht hod. Nacha is a Umbruch-Periodn kema, wo wexlnd republikanische, napoleonisch-imperiale und monarchistische Staatsformen gheascht hom. Napoléon hod grosse Tei vo Eiropa beheascht. Mit seina Niedalog san de moastn Eaobarunga wieda valoan woan. Noch da Restauration vo da Monarchie hod Frankreich sei Mocht owa wieda ausbaut, hod weidane Kolonien eaobat und hodn Ospruch afs gsamte Rhein-Westufa eahobm.

Wirtschaft[VE | Weakln]

De gresstn französischen Firmen 2003 ohne Banken und Versicherungen

  1. Total – Umsatz 104,7 Mrd. € – 111.000 Beschäftigte
  2. Carrefour – Umsatz 70,5 Mrd. € – 419.000 Beschäftigte
  3. PSA Peugeot Citroën – Umsatz 54,2 Mrd. € – 200.000 Beschäftigte
  4. France Télécom – Umsatz 46,1 Mrd. € – 222.000 Beschäftigte
  5. EDF – Umsatz 44,9 Mrd. € – 167.000 Beschäftigte
  6. Suez – Umsatz 39,6 Mrd. € – 171.000 Beschäftigte
  7. Les Mousquetaires – Umsatz 38,4 Mrd. € – 112.000 Beschäftigte
  8. Renault – Umsatz 37,5 Mrd. € – 160.000 Beschäftigte
  9. Publicis Groupe – Umsatz 32,2 Mrd. € – 35.000 Beschäftigte
  10. Saint-Gobain – Umsatz 29,6 Mrd. € – 172.000 Beschäftigte
  11. Groupe Auchan – Umsatz 28,7 Mrd. € – 156.000 Beschäftigte
  12. Veolia Environnement – Umsatz 28,6 Mrd. € – 257.000 Beschäftigte
  13. Centres Leclerc – Umsatz 27,2 Mrd. € – 84.000 Beschäftigte

Buidung und Kuitua[VE | Weakln]

Buidungsystem[VE | Weakln]

Schuisystem in Frankreich

In Frankreich gibts a Buidungspflichd owa koa Schuipflicht. Des hoasst de Buidung ko ma si aa duach Hausunterricht oda duach säim lerna beibringa.

De stootlichn Schuiforma san:

  • Vorschui: maternelle
  • Grundschui: école élémentaire
  • weidafiarande Schuin: collège (des mitm brevet obgschlossa wead), gfoigt vo
    • lycée
    • lycée professionnel
    • oder CFA fia Lehrlinge in Firmen
  • Hochschuireife:
    • baccalauréat nach insgsamt 12 Schuijoan; nach ejf Schuijoan wead je nach Schuizweig (naturwissenschaftli, wirtschaftli oder literarisch) scho a Tei vo de Prüfunga absolviat
    • baccalauréat professionnel nach 13 Schuijoan fia Obgänga vom lycée professionnel odas CFA
  • Studium (1. und 2. Joa):
    • Normeiweg: DEUG
    • Eliteweg: classe préparatoire (zur Vorbereitung af Grande école)
  • Studium (3. und 4. Joa):
    • Normeiweg: licence und maîtrise oda école d’ingenieur oda école de commerce
    • Eliteweg: Grande école (École Normale Supérieure, École nationale d’administration, École Polytechnique, École Centrale Paris, etc.)

Natuaschutz[VE | Weakln]

Frankreich untahoit Natuaschutzgebiete in vaschiedanen Kategorien im eiropäischen Kernland und in de Iwasää-Départements. Des san zua Zeit:

  • 9 Nationalparks mit oana Flächn vo rund 4,5 Millionen Hektar
  • 45 Regionale Naturparks mit oana Flächn vo mea ois 7 Millionen Hektar sowia
  • a Vuizoi vo Schutzzonen, wia
    • Naturreservate (Réserve Naturelle),
    • Natura 2000 – Gebiete vo da EU,
    • Biosphärenreservate vo da UNESCO.

Weidane Natuaschutzgebiete san in Planung und Voabereitung.

Feiadog[VE | Weakln]

1. Jenna Neijoa
1. Mai Dog vo da Orwat/Maifeiadog
8. Mai Dog vom Aieg (fête de la victoire)
7 Wocha noch Ostern Pfingstmondog
10 Dog voa Pfingsten Christi Himmelfahrt (jour de l’Ascension)
14. Juli Nationalfeiadog („Fête nationale“) – Joaresdog vom Stuam af de Bastille 1789
15. August Maria Himmelfahrt
1. Novemba Ollaheilign
11. Novemba Woffnstuistand vo Rethondes zua Beendigung vom Easchtn Wejdkriag
25. Dezemba Weihnachten

Literadua[VE | Weakln]

  • Alfred Pletsch: Länderkunde Frankreich. Darmstadt (Wissenschaftliche Buchgesellschaft), 2. Aflog 2003, ISBN 3-534-11691-7.
  • Wilfried Loth: Geschichte Frankreichs im 20. Jahrhundert. Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-596-10860-8.
  • Bernhard Schmidt, Jürgen Doll, Walther Fekl, Siegfried Loewe und Fritz Taubert: Frankreich-Lexikon. Schlüsselbegriffe zu Wirtschaft, Gesellschaft, Politik, Geschichte, Kultur, Presse- und Bildungswesen. 2. iwaorbatete Aflog 2005, ISBN 3-503-06184-3, Studienausgobe 2007, ISBN 3-503-07991-2.
  • Ralf Nestmeyer: Französische Dichter und ihre Häuser. Insel Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-458-34793-3.
  • Informationen zur politischen Bildung Nr. 265 Frankreich mit Karten, BpB Bonn 2004 (mit Literatur, Internet-Hinweisen)
  • Adolf Kimmel, Henrik Uterwedde (Hg.): Länderbericht Frankreich ebd., Schriftenreihe Band 462, 2. Aufl. 2005 ISBN 3-89331-574-8
  • Karl Stoppel La France. Regards sur un pays voisin. Eine Textsammlung zur Frankreichkunde Lernmaterialien, in frz. Sprache (fia Obastufn) Reclam, Ditzingen 2000
  • Ludwig Watzal (Verantw.): Frankreich Aus Politik und Zeitgeschichte, Beilage zu „Das Parlament“, 38/2007 v. 17. 9., Hg. BpB, Bonn 2007 (Schwerpunktheftln) ISSN 0479-611X
  • Robert Picht u.a. Hgg.: Fremde Freunde. Deutsche und Franzosen vor dem 21. Jahrhundert Piper, Minga 2002 ISBN 3-492-03956-1 (57 Essays von 52 Autoren zu Begriffen der dt.-frz. Geschichte, Politik, Kultur und Wirtschaft, u.a. Hans Manfred Bock, Freimut Duve, Etienne François)

Im Netz[VE | Weakln]

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