Olmekn

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Oimekische Kuituazon am Goif vo Mexiko
Riesnschädl, La Venta Park, Villahermosa

De Olmekn oda dt.Olmeken (vo Nahuatl Ōlmēcatl fia „Leute ausm Kautschuklaund“) woan de Muaddakuitua vo de gaunzn middlamerikanischen Kuituan. Se hom de easchtn großn Tempö baut und hom a de eascht Schriftn in Mesoamerica eadocht . Eana Kuitua hod bis ins nödlige Mexico und im Sidn bis noch San Salvador ausgstroid. Des wos de antikn Griachn fia de westliche Kuitua bdeitn, des güt fia Mesoamerica a fia de Olmekn. Ois wos spada in Middlamerika woa, hod mid de Olmekn agfaungt.

Vuagschicht[VE | Weakln]

Datei:Área Nuclear Olmeumapng
Fundstön vo da Oimeknkuitua

De Aztekn und de Maya kend a Jeda, owa wia des in Middlamerika mid de Kuituan ogfangt hod, is ned an Jedn so gleifü. Wia in gaunz Amerika woan a de Leid in Middlamerika laung nua Jaga und Saummla. Owa vuam 12 Joahundat v.Chr. hom se Leid zamgfundn und san sesshoft wuan. De Easchtn woan De, za de ma heid Olmekn sogd. Eanan Gbiat is an da mexicanischn Goifküstn glegn. Leida woas man nu vü zweng iwa Eana. Eanane Haubtoat woan ( za untaschidlichstn Zeitn) San Lorenzo (Tenochtitlan), Tres Zapotes und Laguna de los Cerros im heitign Bundesstoot Veracruz Und La Venta in Tabasco.

De Zeitliche Eiteulung vo de Fundstön dea Oimekn.

Formativa Aufaung: >1775-1500 v.Chr.

Friare Zeit: 1450-1005 v.Chr.

Middlare Zeit: 1005-400 v.Chr.

Spode Zeit (Nochkutuana): ob 400 v.Chr

Muaddakuitur[VE | Weakln]

Wia sa se söbst gnend hom, wissma ned. In Nauman Olmekn (dt.Olmeken), hom eana eascht de Fuascha gem. Olmekn (Ōlmēcatl) = Leid ausm Kautschuklaund (Gummimenschn) kimd aus da Nahuasproch. Obm 16. Joahundat is midn Natuakautschuk goawad wuan. Megli das de Oimekn den Voigummiboi eafund hom und de nu heid gspüdn Boispü Pok-ta-Pok oda (in da Nahuasproch ) Ulema af eana zruckged.

Uma 1400 v.Chr. homs midm Gugaruzabau agfangd , nochn William Rust (Universität Pennsylvania) hedns in Gugaruz scho 2250 v.Chr abaut. Se san a af de Mixtamalisation drafkumma. Dabei wean de Gugaruzkeandln ned zribn oda woachkocht, sundan vamischt mid Hoizoschn oda Koik kocht und iwa dNocht woaka lossn. Dabei wean de Keandl a gaunz woach, owa se valian ned so vü vum Neaweat. Se gödn a ois Eafinda vun Gaugau (Kakao/Cacao). Wei des Woad Kakawa aus eanana Sproch staumd und vo de spadan Vöka iwanumma wuan is, wia vo de Zapotekn, de Maya und Huaxtekn.

Da Afang[VE | Weakln]

Koatn vom easchdn Siedlungsgebiet

Eana Heakunft is nu ned gaunz gwis. Owa de passandsde Hypothesn is das ausn westlichn Hochlaund (Guerro) ins Küstnlaund eigwaundat san. Im Hochlaund lossn se de Sidlungsspuan eanana Vuafoan bis in d`Zeit vo 1500 v.Chr. nochweisn. Aufängli woans jo nu Jaga und Saummla. Eascht ois ins sumpfige Küstnlaund zogn san homs meaheitli vom Födbau glebt.

De Olmekn hom woascheinli a Schproch aus da Schprochfamili da Mixe–Zoque gred. Se hom iwa weidleifige Haundlsneza eanane Nochboan beinflust. Wia weid eana Mochtbreich greicht hod woas ma ned, owa se hom a weida endfeante Vöka stoak beindruckt, den De hom eanane Städ noch den Modö vo de Olmekn um- oda neichbaut, wia d`Stod Teopantecuanitlan.

Vuam 12. Joahundat v.Ch. hods scho de easchtn Spuan vo kloanane Asiedlungan im Küstngbiad gem.

Es gibd zwoa a kloane Fraktion unta dene Fuascha, de glaum das de Easchtn Kuituan in Middlamerika mea a Schwestavahödnis zuanaund ghobd hedn und Se gegnsautig bfrucht haum. Oba des Oita vo de Fundstön schpricht gegan dera Thesn. De Olmekn woan de Easchtn mid oana hean Kuitua und vo Eana hod se Se ausbroat, oiso is a de Muddakuitua.

Eana Glaubm[VE | Weakln]

Des wos ma woas, hod ma aus Eanane Skuiptuan, Figurinan, Fries und Stelen aussagfundn. Owa a vo eanane Nochfoiga, de jo eanane religiösn Ausichtn iwanumma und weidabüt hom.

Waun in da Umlaund gnua passande Aubauflächn da woa, de a fia a gressare Auzoi vo Leid, gnua zan Essn heagem hod, daun eascht hod se a Gsöschoft vo Ockabauan mid mearare Deafa ausbüdn kena. Es wiad se a sche laungsaum a Oawatsteulung eagem hom. Und so hod se bei de Ritueu und de easchtn Häuptling, a Hierarchie ausbüt hom. Aus de umligandn Deafa is a Vawoitungsbreich zamgwochsn mid oan gressan Doaf wo a de Owan glebt hom. Mid oiwei mera Leid und neiche Deafa is a Stood drauswuan, mit gressare Deafa, de wida de Zentren vo umligandn klonanane Deafa woan. Und middndrin de neiche Hauptstood. De natiale den gresstn Tempö und a de schenan Haisa fian Owaprista und fian Fischtn ghobt hom. Se hom a scho Pyramidnplotfuam aus Loam und Schotta afbaut. Obnaf homs nu oan hözan Tempö drafgstöd. De san natiale scho laung varott. Dahea san aus eanane frian Joazent nua kloane Fund af uns iwakema.

Oane eanane Mythn eazöd das se a Jagua mid oan Weibal zaumdau hod und de hod eam daun an Jaguamensch (Weajagua) gboan. Dea woa a bei Eana a bliabde Figurine. Gaunz wichti woa da Maisgod, sei Obbüd is a vü unta aundre Gschichtln, af Fris oda Stelen, oafoch dazua gmoasslt wuan, genau aso ois hedns Se se docht, iagandwi muas da Maisgod ( Maiskoanglyphe)a nu afs Büdl afi.

Se oft is a de gfidate Schlaung vuakema, de ma jo ois Quetzalcoatl bis za de Aztekn in Zentralmexico und ois Kukulcan oda Cucumtz a no vo de Maya aubet wuan is. Warum se de Fedanschlaung aubet hom, do gabats zwoa Deutungan:

I. Das de Schlaungen, damids gresa wean kenan oi Joa ia oide Haut ostroaft, hod de Aztekn tiaf bwegd. De Schlaung mid ian Haitungszyklus woa fia Se des Sinnbüdl vo eanan kosmischn Dualismus, des ewig Weadn und Vageh. Entsprechand zan taglichn Kaumpf da Sunn und zan neichn Wochsn eanane Noarungspflaunzn midm Regn woan fia Se de Schlaungan des lebande Beispü fian Lebnskreislaf.

Und nua Eaklearung warad:

II. De Schlaungan de se jo im Wossa und am Laund fuatbwegn hom kena, hom ois Waundara zwischn de Wötn götn, zwischen dea Untawöd ( Mictlan bei de Aztekn) und dea Menschnwöd.

Aus da Fabindung vo Fedan und oana Kloppa-Schlaung is a des mytische Wesn und God, da Quetzalcoatl (gfiadate Schlaung) wuan. A Wesn des a fliang hod kena.

Priasta und Fiaschtn[VE | Weakln]

In eanane Stodstootn woa da Fiascht woascheinli da hechste Priasta. Ea woa da Middla zwischn in Voik und de Gedda. Unta eam hod ea an Klerus ghobd, de wos eam zuagoawat hom und a in de kloanan Stood und in de Deafa de Ritn duachfiad hom.

Es woa famuatli ehnli wia bei de spadan Maya, des voik hod in da Religion koa Midsprochrecht ghobd. Es muas owa aa sein Vuateu aus de Ritn und da Bätarei ghobd hom. Wauns reglmassige guade Eantn, reglmassigen Regn, a Ruah vo de Nochboan oda glegentliche Siag gegn Eana oda a aundare Vöka ghobt hom, daun hods passt. Daun haum de Owan aa de Untaschtizung vom Voik ghobd. Und Es hod se a fia miasaume Oawadn aun de Monumentalkomplex z braucha lossn.

De Zentralkomplex, de Tempöaulogn und eanane Pyramidn haums daun a zua Faehrung und aus Daunk an de Gedda afbaut. Es gibt koane Hiweis, dos Menschn gopfad woan waradn. Owas Bluad woa aa scho bei eana a wichtiga Soft. Und wei ma merare Ahlen gfundn hod, is gwis, dos de zan Bluatopfan vawend wüan san. Vamuatli hom se eanane Fiaschtn und Priasta söwa mid de Ahlen gstocha und eana Bluat is daun ois Opfagob vabrennt wuan. Des ken ma jo no vo enane Nochfoiga, 2000 Joa spada.

Waun owa a schlechts Joa woa, daun wuit ma de Gedda bsemftign. Ma hod daun de Pyramidn iwabaut, oda de Sakralbautn san mid neiche Relieffs kunstvolla gschmickt wuan. Ma hod daun a meara Opfa brocht. Hod des owa a nix ghoiffa und es is mearare Jahrl, mid zweng Regn weidagaunga, daun woa des a Zeichn, das de Gedda midm Fiascht (Owapriasta) ned recht zfridn woan. Do hod eam buachstäbli es Glick valossen. Do hod daun scho amoi da Kini mid seina Famüli iwa Kling schpringa miassn. Des hoasst se san umbrocht und gegan Neichn austauscht wuan. So homs de Maya ghoidn.

Vo San Lorenzo bis zan End[VE | Weakln]

In El Manati ( Veracrux) gibt’s scho Bsiedlungsschpuan de af 1600 bis uma 1200 v.Chr. zruckgengan. In Dea san de ödastn Hoizfiguan vo Mesoamerica und a scho Gummiboan gfundn wuan.

In San Lorenzo gibts scho Bsiedlunsschpuan vo vuo 1200 v.Chr. Uma 1150 is Eana Zeremoniezentrum baut wuan. Des bdeit owa das Des scho Vualeifa ghobt hod. Im da Middn is a Pyramidn gstaundn mid oana Läng vo 178m, 73m Broadn und ana Hächn vo uma 30m. Bis Heid is de ödaste Pyramidn in Middlamerika, vo dea ma woas. In da Stod und umadum haum eppa 18000 Leid glebd.

Uma 900 v. Chr. is de Stod zasteat wuan, de grossn Figuan san umgstizt und bschedigt wuan. De Stod mid de Tempon san buachstäbli bgrom wuan. Weu de Hochbliadn vo La Venta, an da Goifküstn gleng, vo 900 bis eppa 400 v.Chr audauat hod, nimmt ma o das San Lorenzo vo Denan zasteat wuan is. Owa a Laventa is uma 400 v.Chr. ausglescht wuan, vo wem do hod ma nu koa Oanigung. Megli is a das de Oimekn nia oan geindn Stoot büd hom, sundan aus gegnanaunda oawade Stodstootn woan. Tres Zapotes woa scho uma 1000 v Chr. blebt und is bis weid ins easchte Joatausnd eine Bsiedld gwen.

Es is leicht megli das de Epi-Olmekische Kuitua vo dera Stod aus noch Zentreumexico ausgstroid hod. In da Kistnregion von Goif vo Mexico hods a subtropisch Weda ghobt. Dahea homs a zwoa Eantn eibrocht. Es woa a sumpfreiche Gegnd und eanane Transpuatweg won de Bachal und Fliss. Owa se haum a Kaneu aglegt und mid dem Aushub homs se a de Podestl und Pyramidn baud.

Schriftn[VE | Weakln]

Hieroglyphn vo de Epi-Oimekn

Aus da San Lorenzozeit hod se a Fundstickl eahoidn. Da Cascajal Block, Ea wiad af a Oita vo uma 900 v.Chr. gschatzt. de Simboi hom a Ehnlichkeit mid Zoachn af Stelen. Da ma nu ned mera vo dea Schrift gfund hod, losst vamuatn das es sunst af Hoiz gmoin oda gschniazt hom und de waan jo varott. Owa in la Venta Kuitua homs es neamma kend. bei Denan homs wida mid da Büdlschrift und Glyphn af de Fries und Stelen grizt und gmoin.

Bei de Epi-Olmekn homs owa scho mid Hieroglyphn gschrim und vo Denan hom vamuatli de Maya de Hieroglyphn ogschaut, vabessad und eanana Schproch aupasst.

Nochspü[VE | Weakln]

Olmekische Kunstatefakt hod ma gfundn vo Zentreumexico im Nuadn bis zua Pazifikküstn beim Ysthmus vo Soconusco.

De spadere Haubtstod vo de Zapotekn, Monte Alban is scho Joahundate befua de Zapotekn ins Laund kema san vo de Olmekn grind wuan.

Untahoib von Ysthmus an da Pazifikkistn hod se nochn Untagaung vo La Venta de Epi-Olmekische Kuitua ausbroadt. Es is megli das a ödare Kutua iwalogad hod, de Mokaya Kuitua. De Haubtstäd woan Izapa, Takalik Abaj, Kaminaljuyú im sidlichn Hochlaund vo Guatemala, Und no merare andre Fundoat. Owa a in Nuadwestn hod de Kuitua ausgstroid, vo dena Städd ausgehad hod se daun de Kuitua vo Teotihuacan ausbüd.

Schaug aa[VE | Weakln]

Literadua[VE | Weakln]

  • Hans j. Prem. Die Azteken. 5. Auflage 2011, C.H.Beck, Minga. ISBN 978-3-406-45835-4
  • Hanns.J.Prem. Geschichte Altamerikas, R. Oldenburg Verlag, Minga 2008. ISBN 978-3-486-53032-2
  • Rudolf Pförtner/Nigel Davids. Alte Kulturen der neuen Welt. Econ Verlag, Wean 1980.
  • Berthold Riese. Die Maya. C.H.Beck-Wissen, Minga, 6.Auflage 2006. ISBN 13 - 978-3-406-462641
  • Berthold Riese, Das Reich der Azteken- Geschichte und Kultur. C.H.Beck, Minga, 2011.ISBN 978-3-406-61400-2
  • Nicoiai Grube, u.A.. Maya - Gottkönige im Regenwald. Tandem Verlag / h.f.Ulmann-Potsdam 2006/7 ISBN 978-3- 8331-4447-9

In Netz[VE | Weakln]

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