Wean
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| Der Artikl is im Dialekt Weanarisch gschrim worn. |
| Wean | |
|---|---|
| Basisdatn | |
| ISO 3166-2: | AT-9 |
| Kroftfoahzeigszeichn: | W |
| Gmeindekennzoi: | 90101 - 92301 |
| Postleitzoin: | 1010 - 1239, 1400, 1450 |
| Telefonvuawoi: | 01 |
| Webseitn: | www.wien.gv.at |
| Koatn: Wean in Östareich | |
| Politik | |
| Buagamasta | Michael Häupl (SPÖ) |
| Regiarende Partei | SPÖ |
| Sitzvatäulung im Gmeinderot | SPÖ 55 ÖVP 18 Greane 14 FPÖ 13 |
| letzte Woih: | 23. Oktoba 2005 |
| nächste Woih: | woahscheinlich 2010 |
| Bevöikarung | |
| Eiwohna: Ballungsraum: |
1.651.437 (2005) 1.900.000 |
| Raung: | 1. von 9 |
| Bevöikarungsdichtn: | 3.931,3 Eiwohna/km² |
| Geografie | |
| Flächn: | 414,65 km² |
| - davo Laund: | 395,29 km² (95,33 %) |
| - davo Wossa: | 19,36 km² (4,67 %) |
| - Raung: | 9. vo 9 |
| Geografische Lage: | Koordinaten: 48° 07' - 48° 19' N 16° 11' - 16° 34' O 48° 07' - 48° 19' N 16° 11' - 16° 34' O |
| Ausdehnung: | Noad-Süd: 22,4 km West-Ost: 30,0 km |
| Hechsta Punkt: | 542 m {Hermannskogel) |
| Tiafsta Punkt: | 151 m (Lobau) |
| Vawoitungsgliadarung | |
| Hieb: | 1 Statutarstod 23 Hieb |
| Gmeinden: | 1 |
| - davo Städte: | 1 |
| - davo Moaktgmeindn: | 0 |
| Koatn: Wean und seine Hieb | |
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Wean (Hochdeitsch: Wien) is de Hauptstodt, und zgleich a Bundeslaund vo Österreich. De Stodt is mit 1.651.437 Einwohna (Staund 2005) de greßte Stodt vom Laund. Im Großraum Wean lebm zwa Müllionen Menschn, a Viatl vo olle Österreicha. Wean is de dritte UNO-Stodt und da Sitz vo an Haufn internationäun Organisationen, wia z.B. de OPEC, OSZE oda de Intanationäule Atomenagiebeheadn IAEA. De Oidstodt vo Wean is im Dezemba 2001 vo da UNESCO zum Wöidkuituaerbm erklärt wuan. 2009 wuad Wean vum internationoin Beratungsunternehm Mercer zwischen hundatn vun aandan Stadtn als die mit da hechsten Lebenqwalitet ausgzechnat.
Wean woa joahhundatelaung kaisaliche Reichshaupt- und Residenzstodt vo de Habsburga und hod si in dera Zeit zu an kulturöin und politischn Zentrum vo Eiropa entwicklt. Ois ehemois viatgreßte Stodt vo da Wöid, noch London, New York und Paris, hod Wean um 1900 scho zwa Müllionen Einwohna zöhd. Nochn eastn Wödkriag is owa mit Wean bergob gaunga.
Woahzoachn vau Wean san da Steffl und s'Riesenradl im Proda.
Inhoitsvazeichnis |
[dro werkln] Geographie
Wean hod a a Flechn vau 414.65 km² und is damit 's klanste Bundeslaund vo Österreich. Außadem is a s'anzige, wos ka Grenzn zua an benochboatn Laund ned hod. Es hod quasi an Sondastatus, wei's Bundeslaund und Statutarstodt auf amoi is. Deswegn hod Wean a vo olle Bundeslända in greßtn Auntäu aun Vakehrs- und Bauflechn, gmessn an da Greßn. 11.3% vo da gsaumtn Flechn san bebauts Laund, 11,1% san Flechn fian Strossnvakehr und 2,2% san Gloaskerpa. Gleichzeitig is Wean owa a 's Bundeslaund mid de, relativ gsengn, moastn Goatnflächn, de 28,4% vo da Stodt ausmochn und nua s'Burnglaund hod an hechan Auntäu aun Wossaflechn ois Wean (4,6%).
Wean is a ans vo de viar Bundeslända in Österreich, wo Wei aunbaut wiad, insgesaumt san 1,7% von da Gsaumtflächn Weingoatln. Woid steht auf 16,6% von da Flächn und Laundwirtschåft wird auf 15,6% vom gaunzn Bundeslaund Wean betriebm.
[dro werkln] Stodtgliadarung
Wean wiad heit in 23 Hieb (Gmeindebeziake) untateut. De historische Oidstodt, heit da Großteu vom 1. Beziak, woa no im Revolutionsjoah 1848 praktisch s gesaumte Stodtgebiet. Untam Kaisa Franz Joseph is 1850, 1890/1892 und 1904 zua drei großn Stodterweitarungen kumma. 1850 san de damolign Vorstädt in de Stodt eingliedat wuan. Des woan de Gmeindn inneahoib vom Linienwoi, de ma zum 2. bis 8. Beziak gmocht hod. Späda is da 4. Hieb täut wuan und da zwate Teu is daunn da 9. Beziak wuan. Noch a Beschluss vo 1890, dea am 1. Jänna 1892 in Kroft tretn is, san aa de sognanntn Vurort am rechtn Donauufa eingmeindet wuan. Damit hod Wean 19 Beziak ghobt. 1900 is da neadliche Teu vom 2. Beziak zum 20. Beziak gmocht wuan. Und ba da drittn großn Erweitarung im Joah 1904, san Gebiete am linkn Donauufa um Floridsdorf und Kagran ois 21. Beziak eingmeindet wuan. De neichn Stodtgrenzn hom daunn bis 1938 guitn.
- Hieb (Gmeindebeziake)
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[dro werkln] Loge
Dass se Wean zua ana vo de wichtigstn und greßtn Städt in Mittleiropa wuan is, vadaunkt's unta aundam da guadn geografischn Log. De Stodt liegt zwischn de nordestlichn Ausleifa vo de Oipn und im nordwestlichn Bereich vaum Weana Beckn. De historische Stodt is urspringlich südlich vo da Donau entstaundn, heit liegt s'Stodgebiet auf olle zwa Seitn vom Fluss. Wean is entstaundn aun an Kreizungspunkt vo oide Vakehrsstrossn; da Donau in West-Ost-Richtung und da Bernstastrossn in Nord-Süd-Richtung. De Donau hod se domois leicht iwaquean lossn, weu se da Fluss im Weana Beckn in zoireiche Seitnoam mit lauta Insln dazwischn zateut hod.
Seid 1989 da Eisane Vuahaung gfoin is, wochsn de kuiturön und wirtschoflichn Beziahungen zu de neadlichn und estlichn Nochboan wieda. Wean is zum Beispü grod 60 km vo Pressburg weg. So noh beinaund san kane aundan zwoa Hauptstädt in Eiropa.
[dro werkln] Laundschoft
Vaum Weana Stodgebiet is netta a relativ kloana Auntäu zuabaut. Cirka de Höiftn vo Wean is greans Laund, a greßara Täu wird a laundwirtschoftlich gnutzt.
Da tiaftste Punkt vo Wean ist mid 151 m Meereshechn in da Lobau, da hechste is da Hermannkogl mit 542 m. Im Nordwestn und umme im Westn und Sidwestn vo Wean glaungt da Weanawoid mid seine Güpfen (Leopoidsberg, Koinberg) und seine Wöda bis ins Stodtgebiet eini. De Donau kummt durch de Weana Pfortn, des is oa Engstö zwischm Leopoidsberg auf'n rechtn und am Bisamberg auf'n linkn Uafa, noch Wean eina. Vom Weanawoid owa rinnan außadem an Haufn klane Fliss in d'Stodt eini, wo da bekaunteste vo dena da Weanfluss is. De Berg im Westn gengan in Sidn in eiszeitliche Terassn (Weanaberg, Laa Berg) iwa. Des Gebiet büdt de Weinbauregion vo Wean.
Da Ostn vo da Weanastodt is prägt vo de flochn Laundschoftn vom Moachföd, de wos laundwirtschoftlich gnutzt wean. Im Sidostn san de Donauaun, a amolige Aulaundschoft entlaung vou da Donau, de wos zum Nationalpark gmocht woan is.
De bessan Gegendn z'wohna san, wia a in aundare eiropeische Städt aa, eha aum westlichn Raund gleng, hauptsechlich wei s'Wetta vom Westn kimmt und de Luft durtn no saubara is. De oidn Industriegegandn lingan dageng eha am estlichn Raund vo da Stodt.
[dro werkln] Klima
S Weana Klima büdt a Iwagaungsklima mid ozianischn Einfluss ausm Westn und kontinentaln Einflüssn ausm Ostn.
Des mochd si im Joahresvagleich durch stoake Schaunkungen bemerkboa. Insgsaumt hod Wean relativ wenig Niadaschlog und längare Trocknperiodn. De Winta san im Vagleich zu audan Regionen in Österreich relativ müd.
De mittlare Lufttemparatua im Stodtzentrum liegt im 30-jährign Duachschnitt bei 11,4 °C, in de Außnbeziak 10,2 °C. De mittlare Niedaschlogsmenge liegt bei rund 600 mm, wobei im Westn vo da Stodt im Duachschnitt 741,5 mm gmessen wean im Ostn dagegn nur 514,5 mm. 60 Sommatogn stängan rund 70 Frosttog gegniwa.
In Wean is aa da Sitz vo da Zentreuanstoit fia Meteorologie und Geodynamik, kuaz ZAMG.
[dro werkln] Gschicht
[dro werkln] Urgschicht, Römazeit, Mittloida
Archäologische Funde zagn, dass schon während da Oidstanzeit Menschn imma wieda in dem Gebiet gwesn san und dass vo da Jungstanzeit aun im Weana Beckn imma Leit gwohnt hom. Aus da Bronzezeit san no Brandgräba erhoidn, aus da Eisnzeit Restln vo Siedlungen und Grabhigln. Aus da Köitnzeit, oiso da spädan Eisnzeit, is a befestigte Hechnsiedlung auf'm Leopoidsberg (19. Hieb) belegt. Um Christi Geburt, de Röma woan aa scho do, is dann im heitign Zentrum vo Wean, no a köitische Siedlung entstanden, de Vedunia ("Waldbach") ghassn hod.
Im 1. Joahundat n.Chr. hom de Röma an de Stö vom heitign Weana Stodtzentrum - in da Nächn vo da Donau - a Mülitärloga (catrum) zua Grenzsicharung auglegt. De dazuaghearige Zivüstodt Vindobona woa im heitign 3. Hieb augsiedlt. De Röma san bis ins 5. Joahundat bliem. Des römische Legionsloga is daun vo de Germanen in da Vöikawaundarung iwarennt woan.
[dro werkln] Habsburga
De Herrschoft vo de Habsburga hod in Österreich mitm Sieg vom Rudolf I. iwan Ottokar II. vo Bähmen aungfaugt. Unta de Luxemburga Herrscha is Prag zua kaisalichn Residenzstodt woan und hod Wean in Schottn gstöit. De Habsburga hom vo Aunfaung aun vasuacht, do mitzhoidn und de Stodt auszbaun.
Große Vadienste um de Stodt hod si da Rudolf IV. erwoam, dea wos duach sei gschickte Wirtschoftspolitik in Woistaund stoak aunghom hod. Da Rudoif hod in Beinauman Stifta griagt, wäua 1365 de Universität Wean grindt hod und s gotische Launghaus vo St. Stephan baut hod.
[dro werkln] Tiaknbelogarungen
1529 is Wean zum easchtn Moi vo de Tiakn erfoiglos belogat woan. De Grenz zwischn Habsburgalaund und Osmanien is nur etwa 150 km östlich vo Wean vorbeigaunga. Fia de Entwicklung vo da Stodt woa dees a ziemlich stoake Einschränkung. Dafia hod Wean owa modernste Befestigungsaunlogn kriagt.
De Befestigungsbauweake woan bis ins 17. Joahundat de wichtigste Bautätigkeit in da Stodt und hom si 1683 bei da zwatn Tiaknbelogarung bestns bewährt. De Stodt hod dadurch zwa Monate laung den Aunsturm staundghoidn, bis da Poinkenig Jan Sobieski mit an Entsotzheer kumma is und de Tiakn de Belogarung obbrochn hom (Schlocht am Koinberg, 1683).
Des woa da Aunfaung vom schrittweisn Zruckdränga vo de Osmanen aus Mittleiropa. Davo hom Österreich und Wean stoak profitiat.
[dro werkln] Glaunzzeit vo Barock und Klassizismus
Noch da zwatn Tiaknbelogarung is Wean aufbliaht. A rega Bauboom hod eigsetzt. Da Wiedaaufbau vo da Stodt is stoak vom Barock-Stü beieinflusst woan (Vienna gloriosa). Owa aa außahoib vo de Stodtmauan is vü baut wuan. De Vorstädt hom iah eigane Befestigungsaunlog kriagt, den Linienwall, dea ungefäah im Valauf an heitign Giatl entspricht.
Nochdem zwa Pestepidemien (1679 und 1713) iwastaund woan, is de Bevöikarung ständig gwochsn. In dera Zeit san aa de eastn Manufaktuan grindt woan, de easte in da Leopoldstadt. De Kanalisation is entstaundn und de reglmäßige Stroßnreinigung is eingfiaht woan. Des hod de hygienschn Vahötnisse, de de Epidemien mitvaursocht hom, stoak vabessad.
Wean hod si in dera Zeit zu an wichtign eiropäischn Kuituazentrum gmausat. Bsundas in da Musik is mit da Weana Klassik a Gipfe erreicht woan. Haydn, Mozart, Beethoven und Schubert woan in gaunz Eiropa a Begriff und de beste Weabung fia Wean.
[dro werkln] Infrastruktua
[dro werkln] s´ Weana Wossa
De G´schicht von da Weana Wossavasurgung is a launge, oba wirkli in Schwung kumma is earst relativ späd.
Scho de oidn Röma haum, wias in Vindobona worn, a eigene Wossaleitung g´hobt. Oba wias ohzogn san, is de vakumma und de Weana haum se mit Hausbrunn vasurgt. Oba des Wossa is im Lauf vo da Zeit imma mehr verdreckt wuan und so sans imma efta kraunk wurdn.
De bessern Leit, de gnua Göd ghobt haum, vaschiedane Klösta und da Kaisa söba haum se z´ hölfen g´wusst und eigane Wossaleitungen baun lossn. Maunche davo haum a dem afochen Voik wos davo gebn, oba des wor zweng.
De erschte gressere Aunlag, de denen klanen Leit´n z´guat kumman is, wor de Albertinische Wossaleitung. De hot da Albert Kasimier von Sachsen-Teschen 1804 bauen lossn. In Betrieb wor de Leitung bis 1890. Des Wossa is von Hitteldorf kumma und in de Gegend vo Mariahüif, Neibau und da Josefstodt brocht wuan.
Des nächste Große wor de Kaiser-Ferdinands-Wossaleitung. De hot da Kaisa Ferdinand I. vo Östreich baun lossn. S Wossa haums in Heuligenstodt beim Donaukanäu aus da Erdn aussapumpt. Am Aufaung wor ollas in Urdnung, oba daun sans draufkumma, dass des Wossa a ned bessa is wia des Brunnwosssa und de Leit san weita kraunk wurdn.
Und wäus a so ned weidageh hod kenna, haums daun noch laungam nochdenkn die Kaisa-Franz-Joseph-Hochquöllnwossaleitung baut. 1869 haums damit bei da Rax und beim Schneeberg augfaunga, 1873 worns fertig und zur Eröffnung is da Hochstroibrunn in Betrieb gnumma wurn.
Zerscht wor ollas leiwand, oba daun sans draufkumma, dass do zwenig Wossa in de Stodt einakummt. Zerscht haums gschwind a paar klane Grundwossawerkln aun da Südbaunstreckn baud, oba de haums a ned brocht. Und wäus de Stodt daunn nau erweitert haum, is eana nix aunders ibabliebn als daunn a nau de II. Kaisa-Franz-Joseph-Hochquöllnwossaleitung zum baun. De hod es Wossa vom Hochschwab herbrocht.
Augfaungt zum Baun haums 1900, fertig worns 1910. Und daun haum de Weana fias easte gnua Wossa ghobt.
Ma hot oba daun in da Stodt söba a a poor Grundwossawerkln baut, in Nußdorf zum Beispü oda in da Lobau und daun nau in Moosbrunn in da Mitterndurfa Senkn. Zu derer Wossaleitung sogn´s de III. Wossaleitung.
[dro werkln] Vakea
34 % vom gaunzn Vakea wiad in Wean mit effentlichn Vakeasmittln zruckglegt, des gheat in Eiropa zua Spitze. Weidare 30% vom Vakea wean z Fuaß bewötigt und 36% mitm eiganan Foazeig. Da Foaradl-Antäu soi no weida ausbaut wean.
Zwöif Donaubruckn vabindn s Stodtgebiet, des duach de Donau und durchn Donaukanäu zatäut wiad.
[dro werkln] Flughofn
Südöstlich vo Wean liegt da internationale Flughofn Wean-Schwechat. 2007 san driwa 254.000 Flüge obgwicklt woan und 18,77 Millionen Passagiere hom an Flughofn gnutzt. Des is a da Hoamatflughofn vo da Austrian Airlines Group. Seit 2004 kooperiat da Flughofn Wean-Schwechat mitn Flughofn Pressburg (Bratislava). Büllichfluglinien weichn scho seit a poa Joa noch Pressburg aus.
[dro werkln] Sehnswiadigkeitn
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[dro werkln] Wean kulinarisch
[dro werkln] Weana Kuchl
S Bsundare an da oidn Weana Kuchl is, dass sa se aus sea vün Einfliassn entwicket hod. Des kummt voa oim dahea, dass Wean schon ois Haupstodt vo da k.u.k. Monarchie a Schnittstö vo Sprochn und Kuituan woa. So kummt s Weana Gulasch aus Ungarn und vü Möhspeisn - wia Strudl, Palatschinkn und Golatschn - kumman aus Bähmen.
[dro werkln] Weana Kafäähaus
An legendärn Ruf hod aa de oide Weana Kafäähauskuitua mit ana außagwehnlichn Vüzoi an Kafääspezialitätn und an bsundan Charme, dea aus ana Mischung vo Architektur, Weana Typen, Zeitungslesan, Plaudaran und Obern kummt.
[dro werkln] Weana Heiricha
Wean hod eigane Weinaunbaugebiete. Des is wödweit a Rarität fia Großstädt. Dea Wein wiad vor oim in klanan Lokaln ausgschenkt, de ma Heurichn nennt. S bekauntaste Heirichngebiet in Wean is Grinzing.
Da Wein wiad oft ois Gspritzter drunkn, des is a Mischung aus Weißwein und Sodawossa.
[dro werkln] Politik
[dro werkln] Gmeinderot
Ba da Landtogs- und Gmeinderotswoi vom 23. Oktoba 2005[1] hod se foigende Stimmen- bzw. Sitzvatäulung im Gmeinderot ergem (100 Sitze san zum Vagem):
| SPÖ | 49,09 % | 55 Sitze |
| ÖVP | 18,77 % | 18 Sitze |
| FPÖ | 14,83 % | 13 Sitze |
| Die Grünen | 14,63 % | 14 Sitze |
| KPÖ | 1,47 % | — |
| BZÖ | 1,15 % | — |
| WiF | 0,04 % | — |
| SLP | 0,02 % | — |
Wäu s Weana Woirecht Meaheitn begünstigt, hod de SPÖ de absolute Meaheit aun Sitzn im Gmeinderot (55 %), obwoi se ned de absolute Stimmenmeaheit (49 %) in Wean hod.
De Woibeteiligung is ba 60,81 % (nach 66,58 % 2001) ba da Gmeinderotswoi und 58,5 % ba de Bezirksvatretungswoin glegn. Zum eastn Moi woan 16- und 17-Jährige stimmberechtigt.
[dro werkln] Internationale Organisationen mit Sitz in Wean
Wean is im Joa 1979 de dritte UNO-Stodt nach New York und Genf woan. Zusätzli is Wean Sitz vo zoireichn weidan internationaln Organisationen:
- International Press Institute (IPI) – Internationals Presseinstitut
- Internationale Kommission zum Schutz der Donau (IKSD)
- OPEC – Organisation Erdölexportierender Staaten
- OSZE – Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa
- Vaeinte Nationen (UN)
- IAEO – Internationale Atomenergiebehörde
- UNIDO – Organisation fia industrielle Entwicklung
- UNODC – Büro fia Drogen und Verbrechen
- UNDCP – Internationales Drogenkontrollprogramm
- UNHCR – Hocha Flichtlingskommissar vo de vaeintn Nationen
- UNCITRAL – Kommission vo de Vaeintn Nationen fia internationals Handelsrecht
- UNOOSA – Büro vo de Vaeintn Nationen fia Wödraumfrogn
- UNSCEAR – Komitee vo de Vaeintn Nationen iwa de Wiakung vo atomara Stroilung
- United Nations Postal Administration (UNPA) – Postvawoitung vo de Vaeintn Nationen
- OFID – Fia internationale Entwicklung vo Staatn aus da 3. Wöd
[dro werkln] Woppn, Flaggn und Hymne
De Hoheitszeichn vo Wean san im „Gesetz über die Symbole der Bundeshauptstadt Wien“ (Landesgesetzblatt Nr. 10/1998) festglegt. S Weana Woppn zagt „in einem roten Schild ein weißes Kreuz“. In ana zwatn Foam kau s Woppn „auch in Form eines Brustschildes in der Figur eines schwarzen, golden bewehrten Adlers verwendet werden“.[2] S Kreizschüd is eastn Moi 1278 auf an Weana Pfennig zsegn gwen und geht woascheinlich auf de Reichssturmfauhne zruck.[3] As s Siegl vo da Bundeshauptstoadt Wean vawendt s Woppn im Brustschüd vo am Odla. Ois Schriftzug stäht „Bundeshauptstadt Wien“ oda da Naum vo de Organa vo da Gmeinde oda vom Land Wean.
De Weana Flaggn „besteht aus zwei gleich breiten, waagrechten Streifen; der obere ist rot, der untere ist weiß. Das Verhältnis der Höhe der Flagge zu ihrer Länge ist zwei zu drei.“[2] De Flaggn is 1946 eingfiat woan.[3]
Wean hod ois anzigs Bundesland koa offiziölle Landeshymne. De inoffiziölle Hymne is da Donauwoiza.
| Landeswoppn | Landeswoppn ois Brustschüd | Siegl | Landesflaggn | Landesdienstflaggn |
[dro werkln] Partnastädt
De Partnastädt vo Wean san:
| Stadt | Land | seit |
|---|---|---|
| Budapest | 1990 | |
| Moskau | 1991 | |
| Kiew | 1991 | |
| Pressburg | 1993, erneiat 2003 | |
| Zagreb | 1994 | |
| Warschau | 2001 | |
| Belgrad | 2003 | |
| Tel Aviv | 2005 | |
| Brünn |
[dro werkln] Sproch
De Original-Stod-Mundoat is a ostmittlbairischa Dialekt, dea wos si voa oim duach an speziön Wuatschotz auszeichnet.
→ Hauptartikel: Weanarisch
[dro werkln] Wean in aundan Sprochn und in Übasee
Wean ghead zu dena oidn Wödstädt, fia de s in vün Sproch eigane Nauman gibt. Im Holländischn songs Wenen - in England, Italien, Spanien, Portugal usw. Vien(n)a - in Frankreich Vienne.
Ungwähnlich eascheint s Ungarische Bécs bzw. Beč im Bosnischn/Kroatischn/Serbischn und da slowenische Naum fia Wean, Dunaj (hod woascheinlich mid da Donau ztuan). Auf Tschechisch haßt de Stodt Videň, auf Slowakisch Viedeň, auf Poinisch Wiedeń.
In lateinischen Urkundn wiad Wean mid seim oidrämischn Nauman Vindobona gnennd.
- Wien gibts in Missouri und Wisconsin
- Vienna gibts in Georgia, Illinois, Louisiana, Maine, Maryland, Missouri, New York, Ontario (Kanada), South Dakota, Texas, Virginia, Wisconsin und West Virginia
- New Vienna gibts in Iowa und Ohio
- South Vienna gibts in Ohio
In da USA wiad Vienna maunchmoi aa ois weiblicha Vuanaum vawend. A Beispü dafia is de kalifornische Muskarin Vienna Teng.
[dro werkln] Schau aa
[dro werkln] Belege
- Fuaßnotn
- ↑ Woiergebnis vo da Gmeinderotswoi 2005, Webservice der Stadt Wien
- ↑ 2,0 2,1 Stadt Wien – Landesgetzblatt für Wien, Nr. 10/1998
- ↑ 3,0 3,1 Karl-Heinz Hesmer: Flaggen und Wappen der Welt. S. 122
- Literatua
- Christian Brandstätter u. a.: Stadtchronik Wien. 2000 Jahre in Daten, Dokumenten und Bildern. Brandstätter, Wean und Minga 1986, ISBN 3-85447-229-3
- Felix Czeike: Historisches Lexikon der Stadt Wien. 5 Bände. Wean 1997
- Alexander Glück, Marcello La Speranza, Peter Ryborz: Unter Wien – Auf den Spuren des Dritten Mannes durch Kanäle, Grüfte und Kasematten. Christoph Links Verlag, Berlin 2001, ISBN 3-86153-238-7
- Wilhelm Hebenstreit: Der Fremde in Wien; und Der Wiener in der Heimath. 4. Auflage. Armbruster, Wean 1840, Digitalisiat ois PDF (Reisefihra vo 1840)
- Willy Puchner, Wien. Vergnügen und Melancholie, Wean 2008, ISBN 3-85033-159-8
- Johannes Sachslehner: Wien – Eine Geschichte der Stadt. Pichler Verlag, Wean-Graz-Klagenfurt 2006, ISBN 3-85431-399-3
- Netzseitn
- Weana Stodtführung
- Wean in Büdan
- Iwa de Natua in Wean
- Wean-Artikl im Österreich-Lexikon vo aeiou
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