Wean
| Der Artikl is im Dialekt Weanarisch gschrim worn. |
| Wean | |
|---|---|
| Logo | |
| Basisdatn | |
| ISO 3166-2: | AT-9 |
| Kroftfoahzeigszeichn: | W |
| Gmeindekennzoi: | 90101 - 92301 |
| Postleitzoin: | 1010 - 1239, 1400, 1450, 1300 |
| Telefonvuawoi: | 01 |
| Im Netz: | www.wien.gv.at |
| Koatn: Wean in Östareich | |
| Politik | |
| Buagamasta: | Michael Häupl (SPÖ) |
| Regiarende Partei: | SPÖ |
| Sitzvatäulung im Gmeinderot: | SPÖ 49 FPÖ 27 ÖVP 13 Greane 11 |
| letzte Woih: | 10. Oktoba 2010 |
| nächste Woih: | ? |
| Bevökarung | |
| Eiwohna: Ballungsraum: |
1.712.903 (2010) 1.983.836 |
| Raung: | 1. von 9 |
| Bevöikarungsdichtn: | 4.128,6 Eiwohna/km² |
| Eadkunde | |
| Flächn: | 414,65 km² |
| - davo Laund: | 395,29 km² (95,33 %) |
| - davo Wossa: | 19,36 km² (4,67 %) |
| - Raung: | 9. vo 9 |
| Geografische Lage: | Koordinaten: 48° 07' - 48° 19' N 16° 11' - 16° 34' O 48° 07' - 48° 19' N 16° 11' - 16° 34' O |
| Ausdehnung: | Noad-Süd: 22,4 km West-Ost: 30,0 km |
| Hechsta Punkt: | 542 m (Hermannskogel) |
| Tiafsta Punkt: | 151 m (Lobau) |
| Vawoitungsgliadarung | |
| Hieb: | 1 Statutarstod 23 Hieb |
| Gmeinden: | 1 |
| - davo Städte: | 1 |
| - davo Moaktgmeindn: | 0 |
| Koatn: Wean und seine Hieb | |
Wean (aumtlich: Wien) is de Hauptstod, und zgleich a Bundeslaund vau Östareich (aumtlich: Österreich). De Stod is mit 1.712.903 Einwohna (Staund 2010) de gresste Stod vaum Laund. Im Großraum Wean lebm iwa zwa Müllionen Menschn, a Viatl vau olle Östareicha. Wean is de dritte UNO-Stod und da Sitz vo vün internationäun Organisationen, wia z.B. de OPEC, OSZE oda de Intanationäule Atomenagiebeheadn IAEA. De Oidstod vo Wean is im Dezemba 2001 vau da UNESCO zum Wöidkuituaerbe eakleat wuan.
Wean woa joahundatelaung kaisaliche Reichshaupt- und Residenzstod vau de Habsburga und hod si in dera Zeit zu an kulturöin und politischn Zentrum vo Eiropa entwicklt. Ois ehemois viatgresste Stod vau da Wöd, noch London, New York und Paris, hod Wean um 1900 scho zwa Müllionen Einwohna zöhd. Nochn easchtn Wödkriag is owa mit Wean bergob gaunga.
2009 is Wean ois Stod mit da hextn Lemsqualität wödweit auszeichnet wuan. Des is vua oim auf de foigendn positivn Faktorn zruckzfian: Hocha Greaaunteu (rund 50%), guade ökologische Qualität, hoche soziale und polizeiliche Sichaheit, easchtklassigs Gsundheits- und Buidungswesn, hoche Dichtn aun kuiturön Einrichtungen, effiziente effentliche Vawoitung, dichts Netz vau effentlichn Vakeasmittln und de bsundare Freizeitqualität.
Eadkunde [dro werkln]
Wean hod a a Flechn vo 414.65 km² und is damit s klaanste Bundeslaund vo Östareich. Außadem is a s anzige, wos ka Grenzn za an benochboatn Laund ned hod. Es hod quasi an Sondastatus, weis Bundeslaund und Statutarstod auf amoi is. Deswegn hod Wean a vau olle Bundeslända in grässtn Aunteu aun Vakeas- und Bauflechn, gmessn an da Gress. 11.3% vo da gsaumtn Flechn san bebauts Laund, 11,1% san Flechn fian Strossnvakea und 2,2% san Gleiskeapa. Gleichzeitig is Wean owa a s Bundeslaund mid de, relativ gseng, maastn Goatnflechn, de wos 28,4% vo da Stod ausmochn und nua s Buagnlaund hod an hechan Aunteu aun Wossaflechn ois Wean (4,6%).
Wean is a ans vo de viar Bundeslända in Österreich, wo Wei aunbaut wiad, insgesaumt san 1,7% vau da Gsaumtflechn Weingeatln. Woid steht auf 16,6% vo da Flechn und Laundwiatschoft wiad auf 15,6% vom gaunzn Bundeslaund Wean betriebm.
Stodgliedarung [dro werkln]
Wean wiad heit in 23 Hieb (Gemeindebeziake) untateut. De historische Oidstod, heit da Großteu vom 1. Beziak, woa no im Revolutionsjoah 1848 praktisch s gaunze Stodgebiet. Untam Kaisa Franz Joseph is 1850, 1890/1892 und 1904 zua drei großn Stodeaweidarungen kumma. 1850 san de damolign Vuastädd in de Stod eingliedat wuan. Des woan de Gmeindn inneahoib vom Linienwoi, de wos ma zum 2. bis 8. Beziak gmocht hod. Späda is da 4. Hieb teut wuan und da zwate Teu is daunn da 9. Beziak wuan. Noch a Beschluss vo 1890, dea am 1. Jenna 1892 in Kroft tretn is, san aa de sognanntn Vuaort am rechtn Donauufa eingmeindet wuan. Damit hod Wean 19 Beziak ghobt. 1900 is da neadliche Teu vom 2. Beziak zum 20. Beziak gmocht wuan. Und ba da drittn grossn Erweitarung im Joa 1904, san Gebiete am linkn Donauufa um Floridsdorf und Kagran ois 21. Beziak eingmeindt wuan. De neichn Stodgrenzn hom daun bis 1938 guitn.
- Hieb (Gmeindebeziak)
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Log [dro werkln]
Dass Wean zua ana vo de wichtigstn und gresstn Städd in Mittleiropa wuan is, vadaunkts unta aundam da guadn geografischn Log. De Stod liegt zwischn de noadestlichn Ausleifa vo de Oipn und im noadwestlichn Bereich vaum Weana Beckn. De historische Stod is uaspringlich südlich vau da Donau entstaundn, heit liegt s Stodgebiet auf olle zwa Seitn vaum Fluss. Wean is entstaundn aun an Kreizungspunkt vau oidn Vakarsstrossn; da Donau in West-Ost-Richtung und da Beanstaastrossn in Nord-Süd-Richtung. De Donau hod se domois leicht iwaquean lossn, weu se da Fluss im Weana Beckn in zoireiche Seitnoam mit lauta Insln dazwischn zateut hod.
Seid 1989 da Eisane Vuahaung gfoin is, wochsn de kuiturön und wiatschoflichn Beziahungen zu de neadlichn und estlichn Nochboan wieda. Wean is zum Beispü grod 60 km vau Pressburg weg. So noh beinaund san kane aundan zwoa Hauptstädd in Eiropa.
Laundschoft [dro werkln]
Rund de Höftn vau Wean san Greaflächn, a gressara Teu wiad sogoa laundwirtschoftlich gnutzt. Des is fia a Stodgebiet gaunz aussagwenlich.
Da tiaftste Punkt vo Wean ist mid 151 m Meereshechn in da Lobau, da hechste is da Hermannkogl mit 542 m. Im Noadwestn und umme im Westn und Sidwestn vau Wean glaungt da Weanawoid mid seine Güpfen (Leopoidsberg, Koinberg) und seine Wöda bis ins Stodgebiet eini. De Donau kummt durch de Weana Pfuatn, des is a Engstö zwischn Leopoidsberg aufn rechtn und im Bisamberg aufn linkn Ufa, noch Wean eina. Vom Weanawoid owa rinnan außadem an Haufn klane Fliass in d Stod eine, vo dena wos da bekaunteste da Weanfluss is. De Beag im Westn gengan in Sidn in eiszeitliche Terassn (Weanaberg, Laa Berg) iwa. Des Gebiet büdd de Weinbauregion vau Wean.
Da Ostn vau da Weanastod is prägt vo de flochn Laundschoftn vom Moachföd, de wos laundwiatschoftlich gnutzt wean. Im Sidostn san de Donauaun, a amolige Aulaundschoft entlaung vau da Donau, de wos zum Nationalpark gmocht wuan is.
De bessan Gegendn zum wohna san, wia a in aundare eiropeische Städd aa, eha aum westlichn Raund gleng, hauptsechlich weu s Wetta vom Westn kummt und de Luft duatn no saubara is. De oidn Industriegegandn liegn dageng eha am estlichn Raund vau da Stod.
Klima [dro werkln]
S Weana Klima büdd a Iwagaungsklima mid ozianischn Einfluss ausm Westn und kontinenteun Einflissn ausn Ostn.
Des mochd si im Joaresvagleich duach stoake Schwaunkungen bemeakboa. Insgsaumt hod Wean relativ wenig Niadaschlog und längare Trocknperiodn. De Winta san im Vagleich zu audan Regionen in Österreich relativ müd.
De mittlare Lufttemparadua im Stodzentrum liegt im 30-jearign Duachschnitt ba 11,4 °C, in de Aussnbeziak 10,2 °C. De mittlare Niedaschlogsmenge liegt ba rund 600 mm, wobei im Westn vo da Stod im Duachschnitt 741,5 mm gmessen wean, im Ostn dagegn nua 514,5 mm. 60 Summadogn stängan rund 70 Frosttog gegniwa.
In Wean is aa da Sitz vau da Zentreuaunstoit fia Meteorologie und Geodynamik, kuaz ZAMG.
Gschicht [dro werkln]
Urgschicht, Remazeit, Mittloida [dro werkln]
Archäologische Funde zagn, dass schon während da Oidstaazeit Menschn imma wieda in dem Gebiet gwen san und dass vo da Jungstaazeit aun im Weana Beckn imma Leit gwohnt hom. Aus da Bronzezeit san no Brandgräba dahoidn, aus da Eisnzeit Restln vo Siedlungen und Grabhigln. Aus da Kötnzeit, oiso da spädan Eisnzeit, is a befestigte Hechnsiedlung aufm Leopoidsberg (19. Hieb) belegt. Um Christi Geburt, de Rema woan aa scho do, is dann im heitign Zentrum vo Wean, no a kötische Siedlung entstanden, de Vedunia ("Woidboch") ghaassn hod.
Im 1. Joahundat n.Chr. hom de Rema an de Stö vom heitign Weana Stodzentrum - in da Nächn vo da Donau - a Mülitealoga (catrum) zua Grenzsicharung aunglegt. De dazuaghearige Zivüstod Vindobona woa im heitign 3. Hieb augsiedlt. De Rema san bis ins 5. Joahundat bliem. Des remische Legionsloga is daun vo de Germanen in da Vökawaundarung iwarennt wuan.
Habsburga [dro werkln]
De Herrschoft vo de Habsburga hod in Österreich mitm Sieg vom Rudolf I. iwan Ottokar II. vo Bähmen aungfaugt. Unta de Luxemburga Herrscha is Prag zua kaisalichn Residenzstod wuan und hod Wean in Schottn gstöit. De Habsburga hom vo Aunfaung aun vasuacht, do mitzhoidn und de Stod auszbaun.
Große Vadienste um de Stod hod si da Rudolf IV. erwoam, dea wos duach sei gschickte Wirtschoftspolitik in Woistaund stoak aunghom hod. Da Rudoif hod in Beinauman Stifta griagt, wäua 1365 de Universität Wean grindt hod und s gotische Launghaus vo St. Stephan baut hod.
Tiaknbelogarungen [dro werkln]
1529 is Wean zum easchtn Moi vo de Tiakn erfoiglos belogat woan. De Grenz zwischn Habsburgalaund und Osmanien is nur etwa 150 km östlich vo Wean vorbeigaunga. Fia de Entwicklung vo da Stod woa dees a ziemlich stoake Einschränkung. Dafia hod Wean owa modernste Befestigungsaunlogn kriagt.
De Befestigungsbauweake woan bis ins 17. Joahundat de wichtigste Bautätigkeit in da Stod und hom si 1683 bei da zwatn Tiaknbelogarung bestns bewährt. De Stod hod dadurch zwa Monate laung den Aunsturm staundghoidn, bis da Poinkenig Jan Sobieski mit an Entsotzheer kumma is und de Tiakn de Belogarung obbrochn hom (Schlocht am Koinberg, 1683).
Des woa da Aunfaung vom schrittweisn Zruckdränga vo de Osmanen aus Mittleiropa. Davo hom Österreich und Wean stoak profitiat.
Glaunzzeit vo Barock und Klassizismus [dro werkln]
Noch da zwatn Tiaknbelogarung is Wean aufbliaht. A rega Bauboom hod eigsetzt. Da Wiedaaufbau vo da Stod is stoak vom Barock-Stü beieinflusst woan (Vienna gloriosa). Owa aa außahoib vo de Stodmauan is vü baut wuan. De Vorstädt hom iah eigane Befestigungsaunlog kriagt, den Linienwall, dea ungefäah im Valauf an heitign Giatl entspricht.
Nochdem zwa Pestepidemien (1679 und 1713) iwastaund woan, is de Bevöikarung ständig gwochsn. In dera Zeit san aa de eastn Manufaktuan grindt woan, de easte in da Leopoldstadt. De Kanalisation is entstaundn und de reglmäßige Stroßnreinigung is eingfiaht woan. Des hod de hygienschn Vahötnisse, de de Epidemien mitvaursocht hom, stoak vabessad.
Wean hod si in dera Zeit zu an wichtign eiropäischn Kuituazentrum gmausat. Bsundas in da Musik is mit da Weana Klassik a Gipfe erreicht woan. Haydn, Mozart, Beethoven und Schubert woan in gaunz Eiropa a Begriff und de beste Weabung fia Wean.
De Kaisastod vo Österreich [dro werkln]
1804 is Wean de Hauptstod vo an neien Stood, in Kaisertum Österreich, wuan. 1806 is in Wean des Ende vom Heilign Remischn Reich deitscha Nation vakündet wuan.
In de Koalitionskriag is Wean zwaamoi vom Napoleon eignumma wuan, und zwoa 1805 und 1809. Nochn Sieg iwan Napoleon hod in da Stod 1814/15 da Weana Kongress stottgfundn, dea wos de politischn Vahötnisse in Eiropa nei gordnet hod.
De drauffoigende Zeit wiad Voameaz bezeichnet. De Epoche is duach politische Repression, kulturön Aufschwung (Biedermeier) und duach de aufkummande Industrialisierung gekennzeichnet. 1837 is de erschte Eisnbaunstreckn vo Österreich eaeffnet wuan, und zwoa a Stickl vo da Nordbaun vo Florisdorf noch Deitsch-Wagram.
De franzesische Febarevolution vo 1848 hod si aa in Wean ausgwiakt. Am 13. Meaz is zeascht de Meazrevolution ausbrochn, de wos in Stootskaunzla Metternich sea schnö zum Rückzug zwungan hod, daun is am 6. Oktoba zua Weana Oktobarevolution kumma. Des kaisaliche Militea hod den Aufstaund vo de Demokratn niedagschlogn.
1850 hod de easchte Phasn vo da Stodeaweidarung begonnan. De Voastedde innahoib vom Linienwoi und de auf Donauinsln glegane Leopoidstod san eingmeindet wuan. Ob 1858 san de Stodmauan um de Oidstod gschliffa wuan. Aun iara Stöö hod ma de Ringstrossn baut, de wos mit Prochtbautn eigraumt wuan is. Vo dem Ringstrossnstü is Wean bis heit architektonisch entscheidend geprägt. Mit da Wödausstöllung 1873 is de Gründazeit daun zu Ende gaunga.
1868 bis 1875 is de Donau reguliat woan. Mit de grossn Iwaschwemmungen vo 1830 hom de Iwalegungen dazua scho aungfaungt. De vüün vaestltn Seitnoame vo da Donau san ogrom wuan und so is a schnuagroda Strom obseits vo da domolign Stod entstaundn. Dea Oam, dea wos zua Innan Stod gfiat hod, is in reguliata Foam ois Donaukaneu belossn wuan.
Wias in Wean in da Mittn vom 19. Joahundat mit da Industrialisierung aungfaungt hod, hods an grossn Beväikarungszuawochs gem.
Easchta Wödkriag und Easchte Republik [dro werkln]
Da Easchte Wödkriag hod zwoa Wean ned unmittlboa bedroht, hod owa zu ana graviarendn Vasuagungskrisn gfiat. Dees Ende vom Kriag woa aa dees End vo Österreich-Ungarn. Da Kaisa Karl I. hod obdankt und Wean valossn. Am 12. Novemba 1918 is vom Parlament in Wean de Republik ausgruafn wuan.
Am 1. Jenna 1922 is Wean vo Niedaösterreich trennt wuan und is seitdem a eigans Bundesland. Ursoch dafia woa a Streit zwischn da sozialdemokratischn Stodregiarung und da konservativn Landesregiarung.
De Politik vo da Stodregiarung aus dera Zeit, sog. „Rods Wean“ güt international ois Pionialeistung. Dazua gheat a dichts Netz vo Sozialeinrichtungen und de „Gemeindebauten“ (kommunale Wohnbautn), de wos im grossn Stü fia de Orbata Wohnraum gschoffn hom.
De politische Instabilität in dera Zeit hod si imma weida zuagspitzt und hod 1934 zum österreichischn Biagakriag gfiaht. Dabei hod de konservative Regiarung s Bundesheer gegn s Voik eingsetzt. In da Foige is fia via Joa de klerikale, austrofaschistische Diktatur samt Ständestaat etabliat wuan. Wean is zua „bundesunmittelboan Stod“ eakläat und de demokratische Stodvawoitung obgschofft wuan.
Am 12. Meaz 1938 hod da Adolf Hitler, de deitsche Weamocht in Österreich eimaschian lossn. Mit da Hüf vo de österreichischn Nationalsozialistn hoda de austrofaschistische Diktatur duach de NS-Herrschoft easetzt.
Nationalsozialismus und Zwaata Wödkriag [dro werkln]
Nochm Einmarsch vo de deitschn Nationsozialistn (1938) is in Wean sofuat mit ana massivn Judnvafoigung aungfaungt wuan. Vo de rund 200.000 jidischen Weana, de wos domois gem hod, san rund 120.000 ausgraubt und in de Emigration triem wuan (bekauntasta Flichtling woa da Sigmund Freud), rund 60.000 Weana Judn san eamoadet wuan.
De Weana Stodvawoitung is noch nationalsozialistischn Vuabüüd nei gordnet wuan. Duach Eingmeindungen is Groß-Wean entstaundn, a eigana Reichsgau, dea wos daun es Dreifoche vo da heitign Stodflächn ghobt hod.
Obm 17. Meaz 1944 hods auf Wean Luftaungriffe gem, dabei is rund a Fimftl vo da Stod zasteat wuan. Im Aprü 1945 is Wean vo da Rotn Armee bsetzt wuan.
Besotzung und Wiedaaufbau [dro werkln]
Eascht im Heabst 1945 hom de Sowjets de aundan Besotzungsmächte vo Österreich - de Amis, de Britn und de Franzosn - in de Stod lossn. Vo do aun is Wean in via Besotzungssektorn aufteut gwen. Nua da easchte Beziak woa a Ausnaum, do homse de via Besotzungsmächte turnusmäßig obgwexlt. Während da zehnjearign Besotzungszeit is Wean a Zentrum fia internationale Spionageaktivitetn zwischen West und Ost wuan. De Atmosphäre in da besetztn Stod is duach de Novön The Third Man (Der dritte Mann, mit da Musik vom Anton Karas) vom Graham Greene eingfaungt wuan, de wos 1949 ois Füm realisiat wuan is.
Noch de easchtn hoatn Nochkriagsjoa hods ob 1948/49 an beispüslosn Wiatschoftsaufschwung gem. 1950 is zu an kommunistischn Putschvasuach (Oktobastreik) kuma, dea wos am Wiedastaund vo sozialdemokratischn Gewerkschoftan gscheitad is.
1954 is Groß-Wean aufs heitige Stodgebiet reduziat wuan und 80 friachare Gemeindn san wida noch Niedaösterreich zruckkuma. De Reduktion woa zwoa scho 1946 bschlossn woan, is owa vo de Sowjets bis 1954 duach a Veto blockiat wuan.
Am 15. Mai 1955 hod Österreich mitn Österreichischen Staatsvatrog wieda de volle Freiheit ealaungt. De Besotzungstruppn san bis Heabst 1955 voiständig obzogn.
Vom Ungarnaufstaund bis zua Gegnwoat [dro werkln]
1956 hod Wean vü Ungarn aufgnumma, de wos nochn gscheitatn Aufstaund geng de kommunistische Regiarung noch Westn gflichdd san. Ähnlich woas daun 1968, wo vüü Tschechn und Slowakn noch Wean kumma san, wia da sognennde Prager Frühling in da domolign ČSSR vo da Sowjetunion gewoitsaum niedagschlogn wuan is. Duach en Foi vom Eisanen Vuahaung 1989 is Wean wieda in a zentreule Schnittstön in Eiropa wuan.
1957 hod de easchde internationeule Organisation noch 1945, de Internationeule Atomenergieorganisation (IAEO), ian Sitz in de Stod glegt. Seit 1965 is Wean aa da Sitz vo da OPEC. 1980 is de UNO-City (da dritte Aumtssitz vo da UNO) in Wean eaeffnet wuan. Seit 2003 gheat Wean zua Eiroparegion Centrope und büdt zauman mitn benochboatn Pressburg (Bratislava) a Zwüllingsstod (Twin City).
2001 is aufm Glände vo de friachan kaisalichn Hofstollungen s MuseumsQuartier aufgmochd wuan, des wos aans vo de gresstn Kuituaareale vo Eiropa is.
Bevökarung [dro werkln]
Sproch [dro werkln]
Wean is s Zentrum vo da östareichischn Varietät vau da boarischn Sproch. Da Original-Dialekt is Weanarisch. Des is a eignständige Fuam vaum Ostmittlboarischn mit an eignan Wuatschotz und zoireichn Lehnweatan vau de Sprochn vau da Habsburgamonarchie. Wiavü Leidln heit no de Stodmundoat beheaschn is owa ned bekaunt.
→ Hauptartikl: Weanarisch
Bevökarungsentwicklung [dro werkln]
Am Aunfaug vom Easchtn Wödkriag hod Wean rund 2,1 Müllionen Einwohna und woa damit de viatgresste Stod vo da Wöd. Nochn Kriag hod Wean um 200.000 Einwohna weniga ghobt. De Einwohnazoi is daun bis 1987 auf 1.484.885 Personen gsunkn, in tiafstn Einwohnerstaund seit 1890. Seithea steigt de Einwohnazoi wieda und soi noch Prognosn bis 2030 wieda de zwaa Müllionengrenzn iwasteign.
Religion [dro werkln]
De Religionszuaghearigkeit vo da Weana Bevökarung setzt si laut Voikszöhlung vo 2001 so zauma:
- 49,2 % – remisch-katholisch
- 25,6 % – ohne Bekenntnis
- 7,8 % – islamisch
- 6,0 % – orthodox
- 5,7 % – sonstige
- 4,7 % – evangelisch
- 0,5 % – oidkatholisch
- 0,5 % – jidisch
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Da Stephansdom, aa Steffe gnennt, is ans vo de Woazeichn vo da Stod (Rudolf vo Alt, 1832)
Wiatschoft und Infrastruktur [dro werkln]
Wiatschoft [dro werkln]
Innahoib vau da Eiropäischen Union gheat Wean zu de reichstn Regionen. Im Vagleich mitn Bruttoinlandsprodukt vo da EU ausgedruckt in Kaufkroftstandards eareicht Wean an Index vo 170.9 (EU-25:100) (2003).[1] Dea Ruaf hod si 2007 wieda amoi bestätigt. Mit an Index von 180 (EU-25:100) is Wean ois fünftreichste Region eingstuft. Vua Wean liegn nua London, Luxemburg, Brüssel und Hamburg.[2]
De Stod hod international an guadn Ruaf in Bezug auf Lemsqualität und niedrige Kriminalitätsraten und güt ois wichtigs „Sprungbrett in an Osten“´. Wean hod scho laung guade Beziehungen zu mittl- und osteiropäischn Ländan untahoidn und hod dahea vü Eafohrung auf dem Gebiet. Deshoib hom scho vü Grossuntanehmen eanare mittl- und osteiropäische Zentraln in Wean aufbaut, um vau do de Meakte z easchliassn. In anign Fön hod des dazua gfiat, dass internationale Untanehmen a österreichische Firma iwanumma hom. Da holländische Getränkekonzern Heineken hod de Brau Union iwanumma und de intalienische Großbank UniCredit de Bank Austria. Weidare ausländische Konzerne mit Osteiropa-Zentrale in Wean san zum Beispü da franzesische Baustoffkonzern Lafarge, de deitschn Konzerne Henkel, Beiersdorf und Rewe. A de meistn gressan österreichischn Untanehmen hom ian Sitz in Wean. Zum Beispü da Mineralökonzern OMV, da Ziaglheastöla Wienerberger und de Telekom Austria.
Mit da Weana Börsn befindd si aa de anzige Weatpapiabörsn in Wean. Seit 2010 is Wean außadem Sitz vau da CEE Stock Exchange Group, dea wos ois Tochtagsöschoftn ned nua de Weana Börsn, sundan aa de Börsn in Budapest, Laibach und Prag aunghean.
In Wean woan laut Voikszöhlung 2001 821.458 Peasonen in 87.691 Untnehmen beschäftigt. Da Beziak mit de meistn Orwatsplätz is da easchte Beziak.
Laundwiatschaft [dro werkln]
16 % vo da Flächn vo Wean wean laundwiatschoftlich vo rund 900 geatnarischn und baialichn Betriebn gnutzt. Unta aundam wean rund 50.000 Tonnen Gmias jealich heagstöd, vua oim Paradeisa, Paprika, Guaken, Salod und Radi. Aunbaugebiete is zum Beispü de Simmeringa Haad. A da gresste östareichische Gmiasvatrieb, de LGV-Frischgemüse, hod ian Sitz und ia Hauptloga in Simmering. Sie vasuagt je nach Saison bis zu 70 % vo Wean und 56 % vo Östareich mit Frischgmias aus Wean und Umgebung.[3]
Infrastruktua [dro werkln]
S Weana Wossa [dro werkln]
De Gschicht vau da Weana Wossavasurgung is a launge, oba wiakli in Schwung kumma is earscht relativ späd.
Scho de oidn Rema haum, wias in Vindobona woan, a eigene Wossaleitung ghobt. Oba wias ohzogn san, is de vakumma und de Weana haum se mit Hausbrunn vasurgt. Oba des Wossa is im Lauf vo da Zeit imma mehr verdreckt wuan und so sans imma efta kraunk wuadn.
De bessern Leit, de gnua Göd ghobt haum, vaschiedane Klösta und da Kaisa söba haum se z höfen gwusst und eigane Wossaleitungen baun lossn. Maunche davau haum a dem afochen Voik wos davo gebn, oba des woa zweng.
De easchte gressare Aunlog, de denen klanen Leitn z guat kumman is, woa de Albertinische Wossaleitung. De hot da Albert Kasimier vo Sachsen-Teschen 1804 baun lossn. In Betrieb woa de Leitung bis 1890. Des Wossa is vau Hitteldorf kumma und in de Gegend vau Mariahüif, Neibau und da Josefstod brocht wuan.
Da nächste Meilnstaa wor de Kaiser-Ferdinands-Wossaleitung. De hot da Kaisa Ferdinand I. vo Österreich baun lossn. S Wossa haums in Heuligenstod beim Donaukanäu aus da Erdn aussapumpt. Am Aufaung wor ollas in Urdnung, oba daun sans draufkumma, dass des Wossa a ned bessa is wia des Brunnwosssa und de Leit san weita kraunk wurdn.
Und weus a so ned weidageh hod kenna, haums daun noch laungam nochdenkn die Kaisa-Franz-Joseph-Hochquönwossaleitung baut. 1869 haums damit bei da Rax und beim Schneeberg augfaunga, 1873 woans featig und zur Eaeffnung is da Hochstroibrunn in Betrieb gnumma wuan.
Zeascht wor ollas leiwand, oba daun sans draufkumma, dass do zwenig Wossa in de Stod einakummt. Zeascht haums gschwind a poa klane Grundwossaweakln aun da Südbaunstreckn baud, oba de haums a ned brocht. Und weus de Stod daun no eaweidat haum, is eana nix aundas ibabliebn als daunn a nau de II. Kaisa-Franz-Joseph-Hochquöllnwossaleitung zum baun. De hod es Wossa vaum Hochschwab heabrocht.
Augfaungt zum Baun haums 1900, fertig worns 1910. Und daun haum de Weana fias easte gnua Wossa ghobt.
Ma hod oba daun in da Stod söba a a poa Grundwossaweakln baut, in Nußdorf zum Beispü oda in da Lobau und daun no in Moosbrunn in da Mitterndurfa Senkn. Zu dera Wossaleitung sogns de III. Wossaleitung.
Vakea [dro werkln]
34 % vom gaunzn Vakea wiad in Wean mit effentlichn Vakeasmittln zruckglegt, des gheat in Eiropa zua Spitze. Weidare 30% vaum Vakea wean z Fuaß bewötigt und 36% mitm eiganan Foazeig. Da Foaradl-Antäu soi no weida ausbaut wean.
Zwöf Donaubruckn vabindns Stodgebiet, des duach de Donau und durchn Donaukanäu zatäut wiad.
Strossn [dro werkln]
De oidn Feanstrossn genga steanfeamig vo da Stod wegga. Teiweis sans imma no noch de Feanzü gnennt: Prager Strossn (B3, Donau Strossn), Brünner Strossn (B7) und Triesta Strossn (B17, Wiena Neistädda Strossn).
Des gleiche güt fia de Autobaunen: A1 [Westautobaun, A2 Südautobaun, A4 Ostautobaun und A22 Donauufaautobaun valossn de Stadt radial. De A3 ins Burgenland zweigt südlich vau Wean vau da A2 ob. Ois A5 wiad deazeit de Noadautobaun Richtung Brünn baut, de wos mitn tschechischn Autobaunnetz vabundn wean soi. Ois A6 is 2007 östlich von Wean a Obzweigung vau da A4 noch Pressburg (Slowakei) eaeffnet wuan.
De A23 (Weand Südosttangentn) is de meistbefoarandste Strossn vau Österreich und is a ringfeamige Vabindung zwischn A2, A4 und A22 im südlichen Stodgebiet. Zu iara Entlostung is de S1 (Aussnring Schnöstrossn) baut woan. Östlich vau da Donau soi de S1 mit an Autobaunring bis zua A5 weidagfiat wean. Dafia warad a umstrittene Untatunnelung vaum Nationalpark Donau-Auen notwendig. A1, A2 und S1 san fian Ost-West-Transit duach de außahoib vau Wean valaufende A21 (Außenring- oda Wianawodiautobaun) vabunden.
In da Stod gengan de Fernstrossn vom Giatl aus, dea wos um den innan Beziake umadum geht. De sechs- bis ochtspurige Strossn is deshoib bsundas stauaunfällig genau so wia de Stodeinfoatn.
Effentlicha Nohvakea [dro werkln]
Wean hod a groß Netz vo effentlichn Vakeasmittl. Dazua ghean de S-Baun-Linien, de Bodna Baun und des Netz vau de Weana Linien (U-Baun, Stroßnbaun und Autobuslinien), da City Airport Train und vaschiedane privat Autobuslinien. De effentlichn Vakeasmittl transportian 750 Millionen Foagäst im Joa.
De Weana Stroßnbaun existiat seit 1865 und betreibt heit a 179 Kilometa laungs Gleisnetz. Damit hod Wean ans vo de ötastn und längstn Stroßnbaunnetz vo da Wöd. 1898 is de im Jugendstü baute Stodbaun eaeffnet wuan. Ab 1976 is des Gleisnetz vo da Stodbaun schrittweis vo da nei bautn U-Bahn ibanumma wuan. Da Autobuslinienbetrieb is in Wean am 23. März 1907 aufgnumma wuan. Heit hod Wean aa a Nochtbus- und Anruafsammetaxinetz. Driwa ausse foan voa oim in de Stodraundzonen private Busunternehmen in Tarifgemeinschaft mit de Weana Linien. Gemeinsam mit de Baun- und Buslinien im Umland (bis etwoa 60 km Entfeanung vom Zentrum vo Wean) büdd des Weana Vakeasnetz in Vakeasvabund Ost-Region.
Eisenbaun [dro werkln]
Ois oide Residenzstod hod Wean drei große Kopfbaunhef, owa kaan großn Duachgaungsbaunhof: In Südbaunhof, in Westbaunhof und in Franz-Josefs-Baunhof. Bis zum zwatn Wödkriag hods aa no an Noadbaunhof gebm, der wos im Kriag zasteat und nimma aufbaut wuan is. Aufn Gebiet vom Südbaunhof wiad zua Zeit a neia Zentralbaunhof ois Duachgaungsbaunhof baut. Bis 2012/2013 soi da neie Baunhof featiggstöd sein.
Heit bestenga in Wean no drei große Kopfbaunhef:
- Da Franz-Josefs-Bahnhof ois Ausgaungspunkt vau da Franz-Josefs-Baun;
- Da Südbaunhof (ehem. Südbaunhof u. Ostbaunhof) – Südbaun, Ostbaun, Pottendorfa Linie und Aspangbaun; auf an Teu vaum Baunhofsglanda wiad da neie Weana Hauptbaunhof baut, da Südbahnhof is Ende 2009 aufglossn wuan;
- Westbaunhof ois Ausgaungspunkt vo da Westbaun; deazeit a großa Umbau bzw. Eaweitarungsbau.
Duachgaungsbaunhef:
- Wean Hüttldorf aun da Westbaun;
- Wean Heiligenstot aun da Franz-Josefs-Baun;
- Wean Prodastean aun da Nordbaun
- Wean Meidling (Philadelphiabruggn) – Südbaun;
- Wean Mitte (Laundstroßn): Da Baunhof mitn City Air Terminal (City Airport Train) wia deazeit komplett nei baut.
- Wean Floridsdorf (Nordbaun)
Danem gibts no vü klanare Baunhef bzw. Stationen.
In Wean gibts aa zwa populäre Parkbaunen: de Liliputbaun Proda im Weana Proda und de Donauparkbaun im Donaupark.
Flughofn [dro werkln]
Südöstlich vo Wean liegt da internationale Flughofn Wean-Schwechat. 2007 san driwa 254.000 Flüge obgwicklt woan und 18,77 Millionen Passagiere hom an Flughofn gnutzt. Des is a da Hoamatflughofn vo da Austrian Airlines Group. Seit 2004 kooperiat da Flughofn Wean-Schwechat mitn Flughofn Pressburg (Bratislava). Büllichfluglinien weichn scho seit a poa Joa noch Pressburg aus.
Schiffoat [dro werkln]
Durchn Rhein-Main-Donau-Kaneu is Wean duach a Wossastrossn bis zum Hafn vo Rotterdam vabundn. Iwa de Donau gibts a Vabindung mit de Lända vau Osteiropa bis zum Schwoazzn Mea. Da amoi plante Donau-Oder-Kaneu is nia voiendet wuan. De Personenschiffoat auf da Donau hot heit fost nua no touristische Bedeitung. Es gibt an Trogfliglbootvakea noch Pressburg (Bratislava) und Budapest. Da Weana Personenhofn liegt bei da Reichsbruckn. Dazua gibts no Aunlegestön fia Personenschiffe bei Nussdorf und am Donaukaneu beim Schwednplotz.
Seit Juni 2006 gibts a Schiffsvabindung mit an Schnökatamaran „Twin City Liner“ noch Pressburg. 2008 is zweng da guadn Nochfrog a zwaata Katamaran dazua kumma.
2003 san im Weana Hafn 9 Mio. Tonnen Güta (voa oim Minareuöprodukte, Baustoffe und landwiatschoftliche Produkte) umgschlogn und dazua 1.550 Schiffe obgfertigt wuan. De Schiffal foan meamois am Tog hin und hea.
Radlvakeasnetz [dro werkln]
Da Aunteu vaum Radlvakea am Gsamtvakea mocht in Wean zua Zeit rund 5% aus. Bis 2015 soi dea Aunteu noch de Vuastölungen vau da Stodplanung auf 8 % aunghom wean.[4] In maungn Bereichen vo da Innenstod liegt da Weat scho jetzt deitlich hecha, so etwoa in da innan Mariahüfa-Strossn bei 20 %.
Des Netz aun effentlichn Radlwegn, Radlfoastrafen und Radlrouten im Stodgebiet umfosst deazeit rund 1.100 km;[5] davo san 21 %[5] vom Autoverkea obtrennt, 11,44 % vo de Radlweg befindn si auf Gehsteign.[6] Da Ausbau vom Radlvakeasnetz eaafoigt oft im Interessnskonflikt zu de Autofoara, de wos nix vo eanare Vakeasflächn opfan woin. Stoak zuagnumma hom Einbaunregelungen „ausgnumma Foaradln“ (164 km[5]), de mocha scho 16,31 % vau de Radlweg aus.[6] Ois Oitanativn zu de effentlicht Vakeasmittln wiad aa des Leihfoarradlsystem Stodradl (deitsch: Citybike) aunbotn.
Kunst und Kuitua [dro werkln]
Kunst und Kuitua hom in Wean a launge Tradition. Des Burgtheata gheat za de wichtigstn Schauspühaisa vo da gaunzn Wöd. De Weana Stootsoper is ans vo de international fiarendn Opernhaisa. Gspüd wean de Weake vo da klassische Operntradition, dazua de beliabtn Weana Operetten und aa modeane Musicals.
Seitn Joa 2000 wiad in Wean da Nestroy-Theaterpreis vagem, dea wos zua Zeit ois da wichtigste im deitschn Sprochraum güt.
Musi [dro werkln]
Wean is a Stod, wo de Musi imma an hochn Stönweat ghobt hod. Es woan do imma Komponistn vo Wödgötung aktiv. De bekauntastn san de Vatreta vo da Weana Klassik (ca. 1780–1827) - da Joseph Haydn, da Wolfgang Amadeus Mozart, und da Ludwig van Beethoven.
De Weana Philharmonika san 2006 vau Fochjournalistn zan bestn Orchesta vau Eiropa gwöht wuan.
S Weanaliad is a anzigoatigs Liadgenre, des wos in Wean entstaundn is und wo vü vaschiedane, traditionölle und modeane Stüoatn einewiakn duan. Ans vo de berihmtastn Weanaliada is s Fiakaliad vom Gustav Pick.
Theata und Oper [dro werkln]
Theata und Oper hom in Wean a sea lange Tradition. S Burgtheata güt ois ans vo de wichtigstn Theata vo da Wöd und de Weana Stootsoper ois ans vo de wichtigsten Opernhaisa.
Museen [dro werkln]
In Wean gibts iwa 100 Kunstmuseen.[7] De bekauntastn san de Albertina, de Galerie im Belvedere, des Leopold Museum im Museumsquartia, des KunstHausWien, des BA-CA Kunstforum, de Zwülling Kunsthistorisches Museum und Naturhistorisches Museum, und des Technische Museum Wean.[8] Dazua gibts aa no mearare Ausstellungshaisa, wia d Weana Secession oda s Künstlerhaus Wean.
Architektua [dro werkln]
In Wean findt ma Bauweake aus oin Stü-Epochn vau da Architektua; vau da romanischn Ruprechtskiachn iwan gotischn Stephansdom, de barocke Koalskiachn, de Bautn vaum Klassizismus und vau da Modeane. Bsundas bedeitend fia Wean is owa de Architektua vau da Gründazeit, de wos dafia suagt, dass de Stod wia aus an Guss ausschaut. De Architektua hod aa aundare Städte aus da ehemolign Donaumonarchie prägt, wia Budapest, Prag und Lemberg.
Sehnswiadigkeitn [dro werkln]
Interessante Sehnswiadigkeitn san de Hofburg (Herrscha Palast), des Schloss Scheenbrunn (mitn ötastn Zoo vo da Wöd), da Steffl (Stephans-Dom) und s Riesnradl im Proda. Zu de kuiturön Bsundaheitn ghean s Burgtheata, de Weana Stootsopa und de Lippizana in da spanischn Hofreitschui.
Wean kulinarisch [dro werkln]
Weana Kuchl [dro werkln]
S Bsundare an da oidn Weana Kuchl is, dass sa se aus sea vün Einfliassn entwicket hod. Des kummt voa oim dahea, dass Wean schon ois Haupstod vo da k.u.k. Monarchie a Schnittstö vo Sprochn und Kuituan woa. So kummt s Weana Gulasch aus Ungarn und vü Möhspeisn - wia Strudl, Palatschinkn und Golatschn - kumman aus Bähmen. Sogoa des Weana Schnitzl soi iwa Mailand aus Byzanz kumma.
Möhspeisn hom in Wean a gaunz bsundare Tradition und wean sogoa efta ois Hauptgericht gessn, wia beispüsweis Marün- oda Zwetschgnknedl, Strudln und Powidldatschgerl. Gugelhupf und Sacher-Tuatn san wödbekaunt wuan. Ane vo de berihmtastn Zuckabäckarein vo de Wöd is da Demel in da Weana Innenstod, mit Niedalossungen in da Stod Soizburg und da Stod New York.
De gresste Moakt mit festn Standln is in Wean da Noschmoakt, wo ma Obst, Gmias, Gwiaz, Fisch, Fleisch und Spezialitätn aus da gaunzn Wöd kaufn kaun. Da längste Strossnmoakt vo Eiropa is owa da Brunnenmoakt im 16. Hieb. Nebm de Wiaschtlstandln, de wos zum Weana Strossnbüd ghean, findt ma im Winta a iwaroi de Maroni- und Eadäpfebroda.
Natialich gibts in Wean aa a reichs Aungebot aun intanationala Kuchl vo da Pizzaria iwas China-Restaurant bis zum Kebab-Standl.
Weana Wiaschtlstandl [dro werkln]
Wiaschtlstandln san de traditionölle Weana Variantn vom Imbisstaund. Se san während da k.u.k. Monarchie eigricht wuan, um Kriegsinvalidn a Einkommen z sichan. Wiaschtlstandl san zum festn Bestaundteu vo da Weana Stodkuitua wuan und san sogoa in da Kunst vaewigt wuan, so zum Beispü im Buach Im Schatten der Burenwurst vom H. C. Artmann. Zum traditionön Aungebot ghean: Buanwuascht, Kaaskraina, Frankfurta, Bosna, Debrezina, Lebakaas usw. - ois mit siassm oda schoafm Semf, Kren und Ketchup sowia a Stickl Brot oda a Semme; und zum Dringa natialich a Bier oda a Gspritzda; dazua gibts no: eiglegte Pfefferoni, Essigguakn, Süübazwüfen und Manner-Schnittn.
Weana Kafäähaus [dro werkln]
An legendean Ruaf hod aa de oide Weana Kafäähauskuitua mit ana außagwehnlichn Vüzoi vau Kafääspezialitätn und an gaunz bsundan Charme, dea wos aus ana Mischung vo Architektur, Weana Typen, Zeitungslesan, Plaudaran und Oban (Könan) kummt. Da Kafää wiad gwehnlich mit an Glasal Wossa serviat. Im Weana Kafäähaus wean meistns aa klaane Speisn wia Wiaschtl und Möhspeisn, wia zum Beispü Duatn oda de berihmtn Wuchtln im Café Hawelka aunbotn. De typische Weana Kafäähauskuitua gheat seit 10. Novemba 2011 zum immateriön Kuituaeabe vau da UNESCO.[9]
Weana Heiricha [dro werkln]
De Weana Stod hod eigane, bedeitande Weinaunbaugebiete. Des is wödweit a Rarität fiar a Großstod. Da Wein wiad vua oim in klaanan Lokeun ausgschenkt, de wos ma Heirichn nennt. S bekauntaste Heirichngebiet in Wean is Grinzing.
Da Wein wiad oft ois Gspritzda drunkn, des is a Mischung aus Weißwein und Sodawossa.
Politik [dro werkln]
Seit 1919 stöd SPÖ bei oin frein Woin in Buagamaasta. Da Stodsenat (des Kollegium vo de Stodräte) und da Gemeinderod (des Stodparlament) hom seit 1919 mit Ausnaum vo gaun kuazn Periodn a absolute Meaheit vo da Sozialdemokratischn Partei. Vo 1934 bis 1945 (Austrofaschismus und NS-Zeit) hom kaane demokratischn Woin stodgfundn. Amtiarenda Buagamasta is da Michael Häupl. A bsundas Kennzeichn vo da sozialdemokratischn Politik san bis heit u.a. de grosse Zoi vo Gemeindebautn, de wos vo da effentlichn Haund baut wuan san.
Seit Wean a eigans Bundeslaund is (seit 1922) is da Buagamaasta aa gleichzeitig da Laundeshauptmaun, da Stodsenat gleichzeitig de Landesregiarung, da Gemeinderod gleichzeitig da Launddog (mit Ausnaum vo 1934 - 1945). Des Aumtszeichn vom Buagamaasta is seit 1883 de Buagamaastakettn.
Gmeinderot [dro werkln]
Ba da Landtogs- und Gmeinderotswoi vom 23. Oktoba 2005[10] hod se foigende Stimmen- bzw. Sitzvatäulung im Gmeinderot ergem (100 Sitze san zum Vagem):
| SPÖ | 49,09 % | 55 Sitze |
| ÖVP | 18,77 % | 18 Sitze |
| FPÖ | 14,83 % | 13 Sitze |
| Die Grünen | 14,63 % | 14 Sitze |
| KPÖ | 1,47 % | — |
| BZÖ | 1,15 % | — |
| WiF | 0,04 % | — |
| SLP | 0,02 % | — |
Wäu s Weana Woirecht Meaheitn begünstigt, hod de SPÖ de absolute Meaheit aun Sitzn im Gmeinderot (55 %), obwoi se ned de absolute Stimmenmeaheit (49 %) in Wean hod.
De Woibeteiligung is ba 60,81 % (nach 66,58 % 2001) ba da Gmeinderotswoi und 58,5 % ba de Bezirksvatretungswoin glegn. Zum easchtn Moi woan 16- und 17-Jearige stimmberechtigt.
Internationale Organisationen mit Sitz in Wean [dro werkln]
Wean is im Joa 1979 de dritte UNO-Stod noch New York und Genf wuan. Zuasätzli is Wean Sitz vo zoireichn weidan internationeun Organisationen:
- International Press Institute (IPI) – Internationals Presseinstitut
- Internationale Kommission zum Schutz vau da Donau (IKSD)
- OPEC – Organisation Eadöexportiarenda Stooten
- OSZE – Organisation fia Sichaheit und Zaumanorbat in Eiropa
- Vaeinte Nationen (UN)
- IAEO – Internationale Atomenergiebeheade
- UNIDO – Organisation fia industriölle Entwicklung
- UNODC – Büro fia Drogen und Vabrechen
- UNDCP – Internationales Drogenkontrollprogramm
- UNHCR – Hocha Flichtlingskommissar vo de Vaeintn Nationen
- UNCITRAL – Kommission vo de Vaeintn Nationen fia internationals Handelsrecht
- UNOOSA – Büro vo de Vaeintn Nationen fia Wödraumfrogn
- UNSCEAR – Komitee vo de Vaeintn Nationen iwa de Wiakung vo atomara Strohlung
- United Nations Postal Administration (UNPA) – Postvawoitung vo de Vaeintn Nationen
- OFID – Fia internationale Entwicklung vo Staatn aus da 3. Wöd
Woppn, Flaggn und Hymne [dro werkln]
De Hoheitszeichn vo Wean san im „Gesetz über die Symbole der Bundeshauptstadt Wien“ (Landesgesetzblatt Nr. 10/1998) festglegt. S Weana Woppn zagt „in einem roten Schild ein weißes Kreuz“. In ana zwatn Foam kau s Woppn „auch in Form eines Brustschildes in der Figur eines schwarzen, golden bewehrten Adlers verwendet werden“.[11] S Kreizschüd is eastn Moi 1278 auf an Weana Pfennig zsegn gwen und geht woascheinlich auf de Reichssturmfauhne zruck.[12] As s Siegl vo da Bundeshauptstoadt Wean vawendt s Woppn im Brustschüd vo am Odla. Ois Schriftzug stäht „Bundeshauptstadt Wien“ oda da Naum vo de Organa vo da Gmeinde oda vom Land Wean.
De Weana Flaggn „besteht aus zwei gleich breiten, waagrechten Streifen; der obere ist rot, der untere ist weiß. Das Verhältnis der Höhe der Flagge zu ihrer Länge ist zwei zu drei.“[11] De Flaggn is 1946 eingfiat wuan.[12]
Wean hod ois anzigs Bundesland koa offiziölle Landeshymne. De inoffiziölle Hymne is da Donauwoiza.
| Landeswoppn | Landeswoppn ois Brustschüd | Siegl | Landesflaggn | Landesdienstflaggn |
Partnastädd [dro werkln]
De Partnastädde vo Wean san:
| Stod | Laund | seit |
|---|---|---|
| Budapest | 1990 | |
| Moskau | 1991 | |
| Kiew | 1991 | |
| Pressburg | 1993, erneiat 2003 | |
| Agram | 1994 | |
| Warschau | 2001 | |
| Belgrad | 2003 | |
| Tel Aviv | 2005 | |
| Brünn |
Wean in aundan Sprochn und in Iwasee [dro werkln]
Wean ghead zu dena oidn Wödstädd, fia de s in vün Sprochn eigane Nauman gibt. Im Holländischn songs Wenen - in England, Italien, Spanien, Portugal usw. Vien(n)a - in Frankreich Vienne.
Ungwehnlich eascheint s Ungarische Bécs bzw. Beč im Bosnischn/Krowodischn/Serbischn und da slowenische Naum fia Wean, Dunaj (hod woascheinlich mid da Donau zduan). Auf Tschechisch haßt de Stod Videň, auf Slowakisch Viedeň, auf Poinisch Wiedeń.
In lateinischen Urkundn wiad Wean mid seim oidrämischn Nauman Vindobona beschriem.
- Wien gibts in Missouri und Wisconsin
- Vienna gibts in Georgia, Illinois, Louisiana, Maine, Maryland, Missouri, New York, Ontario (Kanada), South Dakota, Texas, Virginia, Wisconsin und West Virginia
- New Vienna gibts in Iowa und Ohio
- South Vienna gibts in Ohio
In da USA wiad Vienna maunchmoi aa ois weiblicha Vuanaum vawend. A Beispü dafia is de kalifornische Musikarin Vienna Teng.
Schau aa [dro werkln]
Beleg [dro werkln]
- ↑ epp.eurostat.ec.europa.eu: Eurostat News Release 63/2006: Regional GDP per inhabitant in the EU 25 (PDF), 23. Mai 2006
- ↑ Wien fünftreichste Region der EU, Der Standard, 19. Feba 2007
- ↑ www.wien.gv.at, Rathauskorrespondenz, 16. Aprü 2007
- ↑ S Weana Radlwegnetz (MA 46)
- ↑ 5,0 5,1 5,2 Zoin und Faktn zum Weana Radlvakeasnetz
- ↑ 6,0 6,1 Oartn vom Radlfoanetz in Prozent
- ↑ (page 10) "Vienna in figures: Special Issue for the EU Presidency 2006" (PDF). City of Vienna. http://www.wien.gv.at/statistik/pdf/viennainfigures.pdf (page 10).
- ↑ "Top 30 Sights, Museums, Exhibition Halls 2005" (xls). Vienna Tourist Board. http://www.wien-tourismus.at/data/Besucherstatistik-2005.xls.
- ↑ Kaffeehäuser werden Kulturerbe auf ORF vaum 11. Novemba 2011
- ↑ Woiergebnis vo da Gmeinderotswoi 2005, Webservice der Stadt Wien
- ↑ 11,0 11,1 Stadt Wien – Landesgetzblatt für Wien, Nr. 10/1998
- ↑ 12,0 12,1 Karl-Heinz Hesmer: Flaggen und Wappen der Welt. S. 122
Literadua [dro werkln]
- Christian Brandstätter u. a.: Stadtchronik Wien. 2000 Jahre in Daten, Dokumenten und Bildern. Brandstätter, Wean und Minga 1986, ISBN 3-85447-229-3
- Felix Czeike: Historisches Lexikon der Stadt Wien. 5 Bände. Wean 1997
- Alexander Glück: Wiener Unterwelten. Mitteldeutscher Verlag, Halle a. S. 2012, ISBN 978-3-89812-856-8.
- Wilhelm Hebenstreit: Der Fremde in Wien; und Der Wiener in der Heimath. 4. Auflog. Armbruster, Wean 1840, Digitalisiat ois PDF (Reisefihra vo 1840)
- Willy Puchner, Wien. Vergnügen und Melancholie, Wean 2008, ISBN 3-85033-159-8
- Johannes Sachslehner: Wien – Eine Geschichte der Stadt. Pichler Verlag, Wean-Graz-Klagenfurt 2006, ISBN 3-85431-399-3
- Christian Brandstätter: Wien. Die Welt von gestern in Farbe. Brandstätter Verlag, Wean 2009, ISBN 978-3-85033-321-4
Im Netz [dro werkln]
- Weana Stodfiahrung
- Wean in Büdan
- Iwa de Natua in Wean
- Wean-Artikl im Austria-Lexikon
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