Windische Kärntna

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Windische Kärntna

Datn
Bevökarungsauzoi: offiziö: za. 14.000
inoffiziell: za. 50.000
Siedlungsgebiet: Süd-Kärntn und Wean
Windische Berihmtheidn: Janko Ferk, Peter Handke, Janko Messner, Mirko Messner, Jožef Stefan, Karl Schnabl, Peter Wrolich
Es Siedlungsgebiet vo de Slowenen in Östareich

Ois Windische Kärntna, aa Kärntna Slowenen (Slowenisch: Koroški Slovenci), bezeichnet ma de autochtone slowenischsprochige, östareichische Voiksgrubbm im Bundesland Kärntn. Gmeinsam mid de windischn Steira büidns de windische Voiksgrubbm in Östareich. Se schickn Vatreta in an östareichischn Voiksgrubbmbeirot. Prinzipiö is da Status vo da Voiksgrubbm vafossungs- und vökarechtlich obgsichat.

Siedlungsgebiet[VE | Weakln]

Vista-xmag.png Schau aa: Mindaheitn in Östareich

Weus Boarische vua oim vo Westn und Noadn vuadrunga is, liegts heitige Siedlungsgebiet im Sidn und Ostn vom Laund, im Jauntoi (Jauntal), im Kaitschacha Toi (Keutschach) und im Rosntoi (Rosental), sowie im untastn Lavanttoi (Lavanttal) und im Gailtoi (Gailtal), etwoa bis Tröpolach. De neadlichstn Punkt büdn etwoa Köstenberg und Diex.

Bevökarungsauteu[VE | Weakln]

Joa Voiksgrubbm-
augherige
1880 85.051
1890 84.667
1900 75.136
1910 66.463
1923 34.650
1934 24.875
1939 43.179
1951 42.095
1961 24.911
1971 20.972
1981 16.552
1991 14.850
2001 13.109

De Gmoana mitm hächstn Bevökarungsauteu vo windische Kärntna san (laut da Voikszöhlung 2001) Zöi (89%), Globasnitz (42%) und Bad Eisenkappel (38%).

De echte Auzoi vo de windischn Kärntna is umstrittn, wei sowoi Vatreta vo d' slowenischn Organisazionen sowia aa d' Vatreta vo d' Kärntna Tradizionsvabänd de Ergebniss vo de Voikszöhlungan ois ned aggurat bezeichna. De Vatreta vo de Windischn vaweisn auf de teiweis stoak schwaunkendn Voikszöhlungsergebniss in de anzlnen Gmoana, de wos iara Maanung noch stoak mid politischn Spaunungan in Voiksgrubbmfrong zaumhängan und somid de Ergebnisse ghobt hod, 1961 owa - bei gleichzeiting Ausbleibm vo gressan Migrazionsbewegungan und bei eppa da gleichn Bevökarungszoi - nur no an Auteu vo 11 %.

Vatreta vo de Windischn Kärntn seng de Ergebniss vo da Voikszöhlung ois absolute Untagrenz au. Se vaweisn auf a 1991 durchgfiate Erhewung in de zwaasproching Pfoarn, bei dena noch da Umgaungssproch vo de Pfoarraughearing gfrogt worn is. Es Resultat vo da Erhewung (50.000 Voiksgrubbmaunghearige) untascheidt se signifikant vo de Ergebniss vo da im gleichn Joa stottgfundnan Voikszöhlung (ungefea 14.000).

Voikszöhlung 2001 Voikszöhlung 2001 Voikszöhlung 1971 Voikszöhlung 1971
Koatneaklearung:
dunklblau: iwa 30% Windische
blau: bis 20-30% Windische
höiblau: 10-20% Windische
tiakis: 5-10% Windische

Gschicht[VE | Weakln]

Vökawaundarung[VE | Weakln]

Aufm Fürstnsta san de karanthanischn Fiaschtn inthronisiat wuan.

Es windische Sprochgebiet is geng End vo da Vökawaundarung zeascht, unta aundam, vo Westslawn besiedlt worn, danoch schliaßlich vo Sidslawn, de zua voaherrschendn Grubbm wuan san. Dobei is a slawische Umgaungssproch mid westslawischm Eifluss entstaundn. Am End vo da Vökawaundarung is es slawische Stoootsgebüde Karantanien entstaundn, da Vurlaifa vom haiting Kärntn, des iwas haitige Laundesgebiet weid ausse greicht hod und vo dems politische Zentrum aufm Zoiföd (Zollfeld) gleng is.

Middloita und Neizeid[VE | Weakln]

Umara 800 hod da Koal da Große de slawischn Bauan sidlich vo da Drau und de germanischn Bauan neadlich vo da Drau augsiedlt. Karantanien is unta eam Teil vom Fränkischn Reich und in da Foing Teil vom Heiling Remischn Reich Deitscha Naiion wuan. Foigedessn hod se s boarische Odlsgeschlecht mea und mea duachgsezt, wearend de Bevökarung windisch bliem is. Schliaßlich hod d3 Siedlungsbewegung vo d3 Boarn noch Kärntn eigsetzt. De hom bis dohi schwoch bsiedlte Gebiete, wia Woidgebiete und Hochtäla eignumma. Zua unmiddlboan Vadrängung vo de Slawn is owa nua vaanzlt kema. Es hod owa de Assimiliarung vo de Windischn durch de Boarischn eigsezt. Im 19. Joahundat san somid zwaa Drittl vo d Kärntna boarisch worn. Klagenfurt is owa zua dem Zeitpunkt a boarische Stod mid windischn Umlaund gwen.

19. und 20. Joahundat[VE | Weakln]

D' Obstimmungszonen „A“ und „B“ mid de Bedingungen firs Stimmrecht

Midm Aufkema vo da Nazionqlbewegung in da spodan Monarchie hod se de Assimilazion bschleinigt und gleichzeitig in Konflikt vo de Voiksgrubbm aughazt.

Mid 'm End vom Erstn Wöidkriag hod da SHS-Stoot vasuacht de slowenisch bliabenen Gebiete zum besetzn. De Frog hod a de slowenische Bevökarung gspoitn. In da Obstimmungszone, in der da slowenische Bevökarungsauteil bei uma 70% gleng is, hom 59% vo de Obstimmungsteilnehma fian Vableib bei Östareich gstimmt. Im Vurföid vo da Voiksobstimmung hod de Laundesregiarung vo Kärntn vasichat, dass se 'n Erhoit vo da slowenischn Kultur untastützn und fördan wern. De konziliantn Vasprechungen hom neem wirtschoftlichn und aundane Gründn dazua gführt, dass uma 40% vo da in da Obstimmungszone lewendn Slowenen se fian Erhoit vo da Laundeseinheit ausgsprochn hom. s Obstimmungsvooitn is jedoch regional untaschiedlich gwesn; in zoihreiche Gmoan hods Mehrheitn gem, de se fian Ãschluss aun an SHS-Stoot ausgsprochn hom.

De slowenische Voiksgrubbm im östareichischn Kärntn hod bis zum Ãschluss vo Östareich aun s Deitsche Reich 1938 Mindaheitnrechte ghobt. s hod no bis durthi zwasprochige Schuin, Pforrn, oanige Zeitungen, Vareine, Baunkn und politische Vatreta in de Gmoan und Landdog gem. De politischn Spaunnungen zwischn Östareich und Jugoslawien hom jedoch d' Benochteiligung vo d' Kärntna Slowenen vastärkt. Wia übaroi in Eiropa hod in da Zwischnkriagszeid da Nazionalismus zuagnumma. Gmochte Vasprechungen san brochn worn, d' Assimilazion is forßiart worn, indem ma d' Slowenen in Slowenen und Windische gspoitn und teilt hod und sogor obgsprochn hod, dass eana Sproch üwahaupt slowenisch warad (Windischntheorie). Des hod in da gezieltn Vafoigung im Drittn Reich gipfet. Olladings hod ma se durchs Bekenntnis zum Windischn und 'm domit vabundenen Vasprechn zur Assimilazion mid 'm Regime guat stöin kenna. Gleichzeitig hom se vüi Slowenen am Wiedastaund vo d' Titopartisanen beteiligt. De hom nochm Kriag naialich vasuacht Teile vo Kärntn z' besetzn, hom se owa auf Dränga vo de englischn Besotza zruggzong. Augesichts vo d' extremen Entwigglungen auf beide Seitn is noch 'm zwoatn Wöidkriag d' Stimmung zwischn d' Voiksgrubbm aißast gspaunnt gwesn. Da stetige Rüggzug vom Slowenischn hod se fortgsetzt.

Am 15. Mai 1955 is da Östareichische Stootsvatrog untazeichnet worn, in dem sein Artikl 7 de "Rechte vo da slowenischn und kroatischn Mindaheit" in Östareich reguliart san. Im Johr 1975 hod de Woihgrubbiarung vo da slowenischn Voiksgrubbm (de Enotna Lista) nur knobb 'n Eizug in 'n Kärntna Laundtog vaföit. Vur de naxtn Woihn 1979 is da urprünglich eiheitliche Woihkreis Kärntn in viar Woihkreise untagliadat worn. s Siedlungsgebiet vo de Kärntna Slowenen san aufteilt worn und de wiedarum mid rein deitschsprochige Laundesteile zaummgfosst. In de nain Woihkreis hod se d' slowenische Bevökarung a so reduziart, dass a Eizug vo Voiksgrubbmvatretan in 'n Laundtog faktisch nimma mehr meglich gwesn is. s östareichische Voiksgrubbmbüro und de Vatreta vo de Kärntna Slowenen hom in dera Vurgaungsweis 'n erfoigreichn Vasuach 'n politischn Eifluss vo de Slowenen z' reduziarn gsehng.

In de 1970-a Johr is de Log naialich im sognaunntn Ortstofestreit eskaliart, danoch hod se d' Log wieda entspaunnt. Bis haid wern jedoch oanzlne Aussong slowenischa Politika vo Teiln vo da deitschkärntna Bevökarung ois slowenische Gebietsausprüche intapretiart. Se sehng deshoib de territoriale Eiheit vo Kärntn no imma ned ois garantiart au. De Intapretazionen wern sowoih vo da slowenischn Regiarung ois a vo de Intaressnsvatretungen vo de Kärntna Slowenen zrugg gwiesn. De territoriale Integrität vo Kärntn und sei vableib bei Östareich wird ned in Frog gstöit.

21. Joahundat[VE | Weakln]

Da Brennpunkt in Kärntn, a zwasprochige Oatstofe

In de letztn Joa is in Kärntn a zuanehmands Intaresse am Windischn festzstöin.

Im Schuijoa 2009/10 san 41,3 % vo de Voiksschüla im Götungsbereich vom Mindaheitnschuiwesn zum zwasprochign Untaricht ogmödt wuan. Da Autnteu vo de Kinda ohne windische Vuakenntnis is iwa 50 %[1].

Dialekt[VE | Weakln]

Da Kärntna Dialekt vo da slowenischn Sproch (Koroško) greift iwa d heiting Grenzn vo Kärntn ausse. Er wird in de zwaasproching Gebiet gredt, de bis 1918 zum Herzogdum Kärntn gheat hom (des haaßt: neeman heiting Bundesland Kärntn, es oware Kanaltoi um Tarvis sowia es Miaßtoi). Zuasätzlich is de kärntnarisch-windische Mundoat im slow. Rateče (boar. Ratschoch, dt. Ratschach), ana Oatschoft im Owakrain (Gorjenska), sowia im untasteirischn Drautoi vabraadt.

Es Kärntna Windisch losst se gliedan in: „Jauntoiarisch“, „Rosntoiarisch“ und „Gailtoiarisch“.

Ois Untagrubbm vom Jauntoiarischn kau ma de Obirmundoat seng, de untam Eifluss vom Owakrainarischn steht. De Kärntnarischn Mundoatn san bsundas urspringlichs Boarisch.

In de heiting boarischsproching Gebiete losst se bis auffe ins oware Möitoi da slawische Untabodn an d Oats- und Flurnauman festmochn. Außadem hom se Boarisch und Windisch durch d Joahundate in Klaung und Wortschotz gengseitig beeiflusst.

Begriff: „Windisch“[VE | Weakln]

De Bezeichnung „Windisch(in Noaddeitschland "Wendisch") is im Boarischn urspringlich fia olle slawischn Vöka und Sprochn vawendt wuan. Bsundas in Östareich wiads ois Bezeichnung fia de slowenische Voiksgruppn und Sproch gnutzt. Weu da Begriff vo de Nazis missbraucht wuan is, wiad a vo an Teu vo de windischn Kärtna obglehnt.

Untarichtswesn[VE | Weakln]

Zwasprochige Kindabetraiung in Südkärntn

Untarichtswesn bis 1982[VE | Weakln]

Im Johr 1848 hod s Untarichtsministerium vafügt, dass d' Pflichtschüla in eanara jeweiling Muattasproch untarrichtt wern soin. s Bestreem vo deitschnazionale Kräfte in Kärntn de Vurgob z' ändnan, is bis zum End vo d' 1860a Johr erfoiglos bliem. Zwischn 1855 und 1869 is s slowenische Pflichtschuiwesn in d' Händ vo da tradizionelln slowenenfraindlichn katholischn Kirchn gwesn. De Vurgom hinsichtlich 'm Gebrauch vo da Muattasproch im Untaricht hom durch s Reichsvoikschuigsetz vo 1869 insofern a graviarende Ändarung dafohrn, weil ob dem Zeidpunkt da Schuihoita d' Untarichtssproch festleng hod kenna. Des hod zur Umwaundlung vo am großn Teil vo d' Pflichtschuin in sognaunnte utraquistische Schuin, in dene s Slowenische ois Hüifssproch augsehng worn is, de nur so laung im Untaricht augwendt worn is, bis d' Schüla de deitsche Sproch hireichnd beherrscht hom. Nur no wenige Schuin san rein slowenisch bliem (1914: St. Jakob im Rosntoi, St. Michael ob Bleiburg und Zöi). D' utraquistische Schuiform is bis zum Johr 1941 erhoitn bliem. Vo da slowenischn Voiksgrubbm is des Schuisistem ois „Germanisiarungsinstrument“ obglehtn worn.

Am 3. Oktowa 1945 is a naie Schuivaordnung vaobschiedet worn, de im tradizionelln Siedlungsgebiet vo d' Kärnta Slowenen an zwasproching Untaricht fia olle Kinda vurgsehng hod (unobhängig vo eanara Voiksgrubbmzuagherigkeit). Da zwasprochige Untaricht hätt in d' erstn drei Schuistufm erfoing soin, danoch is Slowenisch ois Pflichtfoch vurgsehng gwesn. Noch da Untazeichnung vom Östareichischn Stootsvatrog im Johr 1955 und da domid einhergehatn Lösung der bis dohi offanen Frog vom Valauf da östareichisch-jugoslawischn Stootsgrenz, is s zua Protestn geng des Modöi, wöiche im Johr 1958 in Schuistreiks ausgortet san, kemma. In da Foing vo dera Entwigglung hod da Laundeshauptmau (da Wendenig Ferdinaund) im Septemba im gleichn Johr an Erloss erlossn, der s d' Erziehungsberechtigtn ermeglicht hod, eanare Kinda vom zwasproching Untaricht obzmöidn. Im März 1959 is s Untarichstsistem ernait dohigehnd gändat worn, dass ob dem Zeidpunkt d' Schüla se ausdrügglich fia 'n zwasproching Untaricht aumöidn hom miassn. Durch 'n domid einhergehatn Bekenntiszwaung san d' Zoihn vo d' Schüla im zwasproching Sistem beträchtlich gsunkn. 1958 san nur no 20,88% und in d' 70a Johr nur no 13,9% vo de zwasproching Schüla fia 'n Deitsch-Slowenischn Untaricht augmöidt gwesn.

Untarichtswesn seid 1982[VE | Weakln]

Des im Zug vo da Dreiparteineinigung (SPÖ, ÖVP und FPÖ) obgändate Mindaheitnschuigsetz siagt seid 1982 a weitgehnde klassnmäßige Trennung vo de zwasproching und oasproching deitsch untarichtetn Voiksschüla vur. Bis haid werd d' Frog, ob Schuileita vo zwasprochige Schuin a zwasprochige Qualifikazion vurweisn miassn sehr kontrowers diskutiart.

Da beschriemnen, vo d' Slowenenorganisazionen kritisch gsehngnen oigemeinen Entwigglung im zwasproching Untarichssistem, steht a Erweitarung vom Schuiaugebot gengüwa: Im Johr 1957 is in Klongfurt s „Bundesgîmnasium und Bundesrealgîmnasium fir Slowenen (Zvezna gimnazija in Zvezna realna gimnazija za Slovence)“ gründt worn, in dem Gebaide is a d' „Zwasprochige Bundeshaundlsakademie (Dvojezična zvezna trgovska akademija)“ untabrocht. Seid 1989 existiart a konfessinöi betriemne „Hechare Lehraustoit fir wirtschoftliche Berufe (HBLA)“ in da Ortschoft St. Peda im Rosntoi in da Gmooa St. Jakob im Rosntoi. Noch am Entscheid vom Vafossungsgrichtshof hom Schüla in Klongfurt a d' meglichkeit neem oana konfessionöin a a öffmtliche zwasprochige Voiksschui z' besuachn.

Auf oana Priwatiniziativm hi is 1984 de „slowenische Kärntna Musikschui (Glasbena šola na Koroškem)“ gründt worn, de seid am 1989 obgschlossenen Kooparazionsvatrog mid 'm Laund Kärntn öffmtliche Subwenzionen dahoit. D' Hächn vo dera finanziöin Fördarung (umglegt auf d' Schülazoih) wiedaspricht jedoch noch da Ausicht vom Östareichischn Voiksgrubbmzentrum 'm Gleichbehaundlungsaugebot, weil da zwoate Träga vom Kärntna Musikschuiwesn, s Musikschuiwerk, auf oana pro Kopf-Basis an hechan Betrog kriagt. Da Betrieb vo da „Glasbena šola“ kau jedoch mid da Hüifm vo Zuawendungen vo da Repubblik Slowenien aufrecht dahotn wern.

Genarell is in d' letzn Johr a gsteigats Intaresse vo d' Südkärntna am zwasproching Untaricht festzstöin. So san im Schuijohr 2007/08 runde 4% vo d' Voiksschüla im Göitungsbereich vom Mindaheitnschuiwesn zum zwasproching Untaricht augmöidt worn (da Ãteil vo d' Kinda ohne slowenische Vurkenntnisse betrogt üwa 50%).

Litaradua[VE | Weakln]

Im Fruahjoa vo 1981 is da Roman „Der Zögling Tjaz“ vom Florjan Lipuš in da deitschn Iwasetzung bom Handke Peter aussakumma. Da Handke is fia de litararische Leistung vom Weana Extrablatt ois „personifizierter Artikel sieben“ bezeichnet worn. Neman Lipuš hod da Handke spada aa no in Gustav Januš iwasezt.

De windische Litaradua in Keantn mochan owa ned nua an Januš und Lipuš aus, es gibt aa no a gaunze Reih vo aundan Autorn. Zur Tradizion ghern da Kumer Mirko, Srienc Kristo, Polanšek Valentin. Zu oana klanen innowatiavan, owa no da Tradizion vapflichtetn Grubbm zöiht neeman Lipuš da Messner Janko. Da Lipuš söiwa hod se zua am herausrognden Belletristn entwigget.

Zua d' jingan Prosaautorn zöihn da Blajs Jože, da intanazional bekaunnte Ferk Janko, Kuchling Martin und da Močilnik Kristijan.

Beochtlich is a d' Zoih vo d' Lirika, herausrongd is d' Hartman Milka. Zua ihra Genarazion ghert a da Kuchling Anton au. D' näggste Genarazion büidn da Januš Gustav und Kokot Andrej sowia d' Lirika Prunč Erik und Smolle Karel. De Lirika foigt a Grubbm, de se vur oim um d' Litaraturzeitschrift „mladje“ formiart hod. Da Ferk Janko, d' Haderlap Maja, da Merkac Franc und da Oswald Jani sowia da Gotthardt Vincenc, da Hafner Fabjan und d' Lipuš Cvetka san d' dozuaghering Naumen.

Zua jingstn Genarazion ghean de Kanzian Reska und da Tim O. Wüster, de wos no kane eingständing Buachpublikazionan hom.

Aus litaratursoziologischa, -theoretischa und -historischa Sicht hod se bsundas da Strutz Janež (Johann) umd d' Litaratur vo d' Kärntna Slowenen vadient gmocht. Seine „Profiele vo da naian slowenischn Litaratur in Kärntn“, san 1998 im Hermagoras Valog, Klongfurt/Celovec, daschiena und san a vüibeochtets Standardwerk.

Lobbying[VE | Weakln]

Da Christliche Kulturverband und da RKS stiftn jeds Joa in Einspieler-Preis (nochm Hermagorasgrinda Andrej Einspieler) fia Leid, de wos si um s Zaumlem vadient gmochd hom., die sich um das Zusammenleben verdient gemacht haben. Preisdräga san u.a. da Industrielle Herbert Liaunig und da Sprochwissenschofta Heinz-Dieter Pohl.

Berihmtheidn[VE | Weakln]

Organisationa[VE | Weakln]

  • Kärntner Einheitsliste (Koroška enotna lista) – politische Sammebewegung
  • Rat der Kärntner Slowenen (Narodni svet koroških Slovencev) – christlich-konservative Interessensvatretung
  • Zentralverband slowenischer Organisationen (Zveza slovenskih organizacij) – linksorientiate Interessensvatretung
  • Gemeinschaft der Kärntner Slowenen und Sloweninnen (Skupnost koroških Slovencev in Slovenk) – liberale Interessensvatretung
  • Christlicher Kulturverband (Krščanska kulturna zveza)
  • Slowenischer Kulturverband (Slovenska prosvetna zveza)
  • Slowenischer Wirtschaftsverband (Slovenska gospodarska zveza)
  • Gemeinschaft der Südkärntner Bauern (Skupnost južnokoroških kmetov)
  • Slowenischer Alpenverein Klagenfurt (Slovenska Planinska Družba Celovec)
  • Slowenischer Athletikklub (Slovenski atletski klub)
  • Koš Celovec/Klagenfurt – Basketballklub
  • Kärntner Schülerverband (Koroška dijaška zveza)
  • Klub slowenischer Studentinnen und Studenten Graz (Klub slovenskih študentk in študentov Gradec)
  • Klub slowenischer Studentinnen und Studenten in Wien (Klub slovenskih študentk in študentov na Dunaju)
  • Klub slowenischer Studentinnen und Studenten in Kärnten (Klub slovenskih študentk in študentov na Koroškem)

Medien[VE | Weakln]

  • Nedelja - Windische Wochnzeidung vo da Diozesn Gurk
  • Novice - Windisches Wochnbladdl [1]
  • Hermagoras Verein - katholischa zwqqsprochiga Valog
  • Drava Verlag - zwaasprochiga Valog [2]

Schau aa[VE | Weakln]

Literadua[VE | Weakln]

  • Albert F. Reiterer: Kärntner Slowenen: Minderheit oder Elite? Neuere Tendenzen der ethnischen Arbeitsteilung. Drava Verlag/Založba Drava, Klagenfurt 1996 ISBN 3-85435-252-2
  • Moritsch Andreas (Hrsg.): Kärntner Slovenen/Koroški Slovenci 1900-2000 - Unbegrenzte Geschichte - zgodovina brez mäia 7. Hermagoras/Mohorjeva, Klagenfurt 2003 ISBN 3-85013-753-8

Im Netz[VE | Weakln]

Politik[VE | Weakln]

Kuitua & Gschicht[VE | Weakln]

Beleg[VE | Weakln]

  • Amt der Kärtner Landesregierung - Volksgruppenbüro (Hrsg.), Die Kärntner Slowenen, 2003
  • Heinz Dieter Pohl, Die ethnisch-sprachlichen Voraussetzungen der Volksabstimmung (obgruafm am 3. August 2006)
  • Christina Bratt Paulston, Donald Peckham (Hrsg.): Linguistic minorities in Central and Eastern Europe. Multilingual Matters, Clevedon 1998, ISBN 1853594164, S. 32f..
  • Bericht des Österreichischen Volksgruppenzentrums zur Durchführung des Europäischen Rahmenibaeinkommens zum Schutz nationaler Minderheiten in der Republik Österreich Teil II (obgruafm am 3. August 2006)
  • Volksgruppenwebsite des ORF: Zweisprachiger Unterricht boomt (obgruafm am 13. Oktoba 2007)
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