ÖVP

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Der Artikl is im Dialekt Niedaösterreichisch/Weanarisch gschrim worn.
Österreichische Volkspartei
Logo der ÖVP
Parteivorsitzenda Sebastian Kurz
Stöivatretende Voasitzende Barbara Eibinger-Miedl, Bettina Glatz-Kremsner, Veronika Marte, Thomas Stelzer
Generalsekretärin Elisabeth Köstinger
Klubobmau Reinhold Lopatka
Bundesgschäftsfiara Axel Melchior
Gründung 17. Aprü 1945
Gründungsort Wean
Nationalratsmandate
51/183
Zuaschisse € 63,8 Mio. Euro (2014)[2]
Mitgliedazoi 700.000 [1]
Parteigliedarung 9 Landesgruppm
2359 Stadt-/Gemeindegruppm
Mindestoita 15
Netzseitn http://www.oevp.at

De ÖVP (Österreichische Volkspartei) is mit 700.000 Mitglieda ane vo de zwa großn Partein vo Österreich. Se is a christlich-soziale Partei ausn konsavativn Loga.

De ÖVP hod seit 1945 in 13 vo 28 Bundesregierungen in Bundeskaunzla gstöit, zletzt 2000-2005 mitn Wolfgang Schüssel.

Grundsätz[VE | Weakln]

De ÖVP vasteht si laut Grundsotzprogramm vo 1995 ois

  • christdemokratische Partei
  • Österreichpartei in Eiropa
  • Partei vom liberaln Rechtsstoot und vo da offanan Gsöschaft
  • Partei vo da ökosozialn Moaktwirtschoft
  • de Voikspartei

Gschicht[VE | Weakln]

De ÖVP is am 17. Aprü 1945 im Schottenstift (Schottenhof, 1. Bezirk) in Wean ois Nachfoiga vo da Christlichsozialen Partei gründt wuan. De Gründungsfunktinoäre woan da Leopold Kunschak (Obmaun), da Hans Pernter (gschäftsfiahranda Obmaun), da Lois Weinberger, da Leopold Figl, da Julius Raab und da Felix Hurdes (Generalsekretär). 1947-66 hods a Koaliziaun mit da SPÖ in da Regierung gem. Bei de Nationäurotswoin vo 1966 hoz de absolute Meaheit kriagt und is bis 1970 untam iahm domolign Bundeskanzla Josef Klaus alaanich in da Regierung gwesn. Daun olladings hods de Woin geng de SPÖ untam Bruno Kreisky valuan und is 16 Joa in da Opposiziaun gwesn. Eascht 1986 woas wida in ana Regiarung, und zwoa in ana großn Koaliziaun ois klanara Partna vo da SPÖ. In dera Zeid hod si da Alois Mock, da Vizekanzla und nochmolige Außnminista vo da ÖVP, recht fian EU-Beitritt vo Östareich eihgsetzt. Nach de Woin 1999, wos easchtmois an de dritta Stöö (knapp hinta da FPÖ) zruckfoin is, hod se mit da FPÖ koaliert und min Wolfgang Schüssel aa den Bundeskanzla gstööt. Bei de vuazoganan Neiwoin 2002 hod se mit an Erdrutschsieg gwunnan. Seit de Nazionäuratswoin vo 2006 woa de ÖVP fiar a Zeidl oba wiedarum nuamea da Juniorpartner vo da SPÖ (Sozialdemokratische Partei Österreichs) in ana Neiauflog vo da Großn Koaliziaun. Aum 15 Mai 2017 is da domolige Vizekanzla und ÖVP-Vuasitzende, da Reinhold Mitterlehner zrucktredn. Auf des hii hod da Sebastian Kurz de Partei iwanumma und da Nazionäurod si söwa aufgläst. Bei da Nazionäurodswoi 2017 is de ÖVP ois Liste Sebastian Kurz – Die neue Volkspartei (ÖVP) autredn, da Kurz hod si aa des Recht gebm lossn, dass ar aa parteiunobhängige Kandidatn aufstöön deaf. Bei da Woi söwa aum 15. Oktowa 2017 is de ÖVP easchtmolig seid 2002 de stimmanstärkste Partei mid 31,5 Prozent vua da SPÖ und da FPÖ wuan. Noch dera Woi hod de ÖVP mid da FPÖ Koaliziaunsvahaundlungan aufgnumma.

Ergebnisse vo de letztn Woin[VE | Weakln]

Nationalratswoi in Österreich 2008
  • Stimmen in Prozent: 26,0 (2006: 34,3) -8,3
  • Mandate (total 183): 51 (2006: 66) -15
Europawoi 2004
  • Stimmen in Prozent: 32,70 (1999: 30,67) +2,03
  • Mandate (total 785, Österreich 18): 6 (1999: 7) -1
Landtagswoi Burgnland 2005
  • Stimmen in Prozent: 36,34 (2000: 35,30) +1,84
  • Mandate (total 36): 13 (2000: 13) +/-0
Landtagswoi Kärntn 2009
  • Stimmen in Prozent: 16,83 (2004: 11,64) +5,19
  • Mandate (total 36): 7 (2004: 8) +3
Landtagswoi Obaösterreich 2009
  • Stimmen in Prozent: 46,76 (2003: 42,69) +3,74
  • Mandate (total 56): 28 (1997: 25) +3
Landtagswoi in Niadaösterreich 2013
  • Stimmen in Prozent: 50,79 (2008: 54,39) -3,60
  • Mandate (total 56): 30 (2008: 31) -1
Landtagswoi Soizburg 2009
  • Stimmen in Prozent: 36,60 (2004: 37,90) -1,30
  • Mandate (total 36): 14 (2004: 14) +/-0
Landtagswoi Steiamoak 2005
  • Stimmen in Prozent: 38,66% (2000: 47,29) -8,91
  • Mandate (total 56): 24 (2000: 27) -3
Landtagswoi Tirol 2008
  • Stimmen in Prozent: 40,45 (2003: 49.89) -9,44
  • Mandate (total 36): 16 (2003: 20) -4
Landtagswoi Vorarlberg 2004
  • Stimmen in Prozent: 54,92 (1999: 45,76) +9,16
  • Mandate (total 36): 21 (1999: 18) +3
Landtagswoi Wean 2005
  • Stimmen in Prozent: 18,77 (2001: 16,39) +2,38
  • Mandate (total 100): 18 (2001: 16) +2

ÖVP-Spitzn und Bundeskaunzla seit 1945[VE | Weakln]

ÖVP-Generalsekretäre seit 1945[VE | Weakln]

Organisationsstruktua[VE | Weakln]

De ÖVP is sowoi regionäu ois a bündisch gliedat. A Mitglied wiad ma in da Regl in da ÖVP durch a Mitgliedschaft in ana Täuorganisaziaun. Des is oba problematisch, wäu de Teiorganisaziaunen oft gegnsätzliche Interessn vafoign.

Regionale Organisation (Landesebene)[VE | Weakln]

  • Oberösterreichische Volkspartei - OÖVP
  • ÖVP Burgenland
  • ÖVP Kärnten
  • ÖVP Vorarlberg
  • ÖVP Wien
  • Soizburga Volkspartei
  • Steirische Volkspartei
  • Tiroler Volkspartei
  • Volkspartei Niederösterreich

Bündische Organisationen[VE | Weakln]

  • Junge Volkspartei
  • ÖAAB (Österreichischer Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbund)
  • Österreichischer Bauernbund
  • Österreichischer Seniorenbund
  • Österreichischer Wirtschaftsbund
  • ÖVP-Frauen

De Bünde san söbständige Vareine und a wegn eanara finanziöön Stärkn weitastgehnd autonom.

Danebn existiat a dichts Netz vo lokaln Organisationen.

Beleg[VE | Weakln]

  1. Wieviele Mitglieder haben die österreichischen Parteien jeweils?, Der Standard am 31. Oktober 2008.
  2. Parteienförderung: ÖVP knapp vor SPÖ. In: Kurier. 14. Dezemba 2014, obgruafa am 23. Juni 2015.

Literatua[VE | Weakln]

  • Robert Kriechbaumer, Franz Schausberger: Volkspartei - Anspruch und Realität. Geschichte der ÖVP seit 1945. Böhlau Verlag. Wean-Köln-Weimar 1995, ISBN 3-205-98458-7
  • Reinhold Lopatka, Andreas Khol, Wilhelm Molterer (Hrsg.): ZUKUNFTsFEST - 60 Jahre Österreichische Volkspartei. Molden Verlag, Wean 2005, ISBN 3-85485-130-8
  • Wolfgang Schüssel: Im Namen der Zukunft. Politische Orientierungen für Österreich im 21. Jahrhundert. Mit Zeichnungen von Gustav Peichl, Ibera Verlag, Wean 1999, ISBN 3-900436-79-7
  • Anton Pelinka: Die Österreichische Volkspartei (ÖVP). In: Hans-Joachim Veen (Hrsg.): Christlich-demokratische und konservative Parteien in Westeuropa. Band 1, Schöningh, Paderborn 1983, ISBN 3-506-99364-X, S. 195–265.
  • Gerald Stifter: Die ÖVP in der Ära Kreisky 1970–1983. StudienVerlag, Innsbruck, Wien, Bozen 2006

Im Netz[VE | Weakln]

 Commons: Österreichische Volkspartei – Sammlung vo Buidl, Videos und Audiodateien
WikiNews
Wikinews: ÖVP – Nochrichtn