Bleame

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Bleame san olle Pflanz'l, de irgendwie a farbige Blia ham.

Evolution[VE | Weakln]

Über de Evolution von farbige Bleame is ma se inzwisch'n zimlich im Klarn. Über an langa Zeitraum vo a boa Millionen Joar hod se aus primitive greane Blia, wia zum Beischbil bei de Baam, a farbige Blia endwiglt, wia maas bei de Bleame hoid kennt. De Pflanzl, de goib oda roud bliad hom, san hoid vo de Insektn besser ogflong woan ois wia de greana und hom aso an Vorteil ghobt, weshoib de andern irgendwan vareckt, sprich ausgstorm sand. De Vichal hom se eanaseits drauf eigstoid, dass de Blia bestoibn und an Honig fressn.

Bedeitung in da Gseillschaft[VE | Weakln]

De gseischaftliche Bedeitung vo Bleame is in olle Kulturn zimlich wichtig, wenn a in unterschiedliche Bedeitungen. Bei uns und wos sonst in Europa so um Baiern drum rum is, sans eha a Begrüsungsgscheng oda so wos wir a Kompliment für schene Madl, fia an Chinesn, und do miasts aufbassn, is eha a Beileid, wen oana gstoam is.

Äddliche weand aa ois Dää kochd, zum Bajschbuj de Bleamen vo da Kamäjn (Matricaria chamomilla).

Eiteilung vo de Bleame[VE | Weakln]

De Bleame ko ma noch verschidne Gsichtspunkte ordnen. Drei davo san bsondas wichtig: d'botanische Eiteilung, d'Eiteilung nochm Wuchsort und d'Eiteilung noch da Wuchszeit.

Botanische Eiteilung[VE | Weakln]

Des is ned so ganz oanfach mid de Botaniker. Drum is nur in Kürze erklärt: De Pflanzl wern noch da biologischn Verwandschaft in Ordnungen und Familien eiteilt. A jede Familie hod no Unterfamilien, und irgendwann am Schluss kemman dann Gattung und Art. De san wichtig, weil se dodraus der botanische Nam herleitet. S'Erschte is de Gattung, s'Zwoate d'Art.

Meistns is des sauschwar, wen ma aba Latein ko, hengts doch oftmois a bissal mim boarischn Nama zam. Beispilsweis is de Hundsrosn ois Rosa canina bezeichnet oder da Wisnsalbei hoast Salvia pratensis.

Wia genau ma auf de Verwandschaft kimmt, is aber scho a wengal schwara. Friara hod ma se de Blia genau ogschaugt und verglicha, heid get ja nix mehr one Gene, weshoib ma a hauptsächlich de DNS vergleicht und schaugd, wos am ehern zamabassd. Insgesammt is de ganze Systematik zwar recht intressant und huifreich, am Laien is aber recht unvaständlich und bringd oan a soitn weida. Desweng gibts fia Anfänger a Biachl, de des über Farbn vo de Blia eiteiln.

Eiteilung nochm Wuchsort[VE | Weakln]

Des is scho a wengal oanfacha zum übereisn. Es gibt ganz oanfach Wiesnbleame, Woidbleame, Bergbleame, Bleame fira Beedl, Bleame fürn Balkon oder Bleame firs Grob. Des heart se jetzat recht simgscheid oo, is aba bei Weidm ned so sinnlos. Wear se auskennt, ko dann nämlich zimlich fui über den Bloz song, wora a Bleame gfundn hod. Und damid moan i ned nur, das'd woasd, dasd im Woid stehst, wennsd wuide Schlüsslbleame findsd. Do ko ma zum Beispil scho a vo a wengal weida weg song, das ma a woad segtd, wens vom Löwnzahn ganz geib is. Andare Bleame wachsn nur auf am schlechtan Bon, oda do, wos recht feicht is. De Wissnschaft hiter dem isd Vegetationsökologie, de ma uns in dem Artikl aba ned odoa brauchern, weils sauba zweit geht. Mir is nur wichdig, dass es merkts, das a Bleame mehra kon ois wia guad ausschaung.

Eiteilung noch da Wachstumszeit[VE | Weakln]

A des is wida wissnschaftlicha, ois so mancha dengt, weil de Unterteilung in Frijas-, Summer- und Herbstbleame a wider wos über de Biologie und Evolution von dem schena Kraut aussogt. Friarsbleame san zum Beischbil wir a de Herbstbleame ea Woidpflanzl, de desweng so boid oda aa spaat dro san, weil dann de Baam koane Bladl mehr hom. So dawisch der gloane Krokus aa a weng a Liachd. Summableame san aba meistns Wisnbleame, weils do hoid koane Baam gibt, de in da Son stengan.

Wer sowos woas, dem bassierds a ned, dassa ende August an Bärlauch sammed und dan vareckt, weils a Herbstzeidlose war. Drotzdem muas ma a wengal aufbassn wega de Maigleckal, des san nämlich wia da Bärlauch Frijasbleame.

Verweise[VE | Weakln]

Wer no mera wissn woi, dem emfui i Texte zur Botanik oda des oane oder andere Botanik-Biachal, zum Beispüi s' Strasburger Lehrbuch der Botanik.