Dischkrian:Wean

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Dischkuas[Weakln]

Jo, hab mir mal die Mühe gemacht, den Anfang der deutschen Seite ins Baierisch-österreichische zu übersetzen. To be continued.

Ich hab den Text in meiner oberösterreichischen Mundart geschrieben, das mag vielleich für manche befremdlich sein, aber ein bisserl Lokalkolorit schadet ja nicht.

Appropos: falls dies jemand liest und eine Meinung dazu hat: wie soll man mit sprachlichen Eigenheiten wie z.B. doppelte Verneinung, dem Relativpronomen "der wos" (der Mau, der wos kimmt), etc. umgehen? Soll man die (gehobenere) hochdeutsche Grammatik der mundartlichen vorziehen? Immerhin sollen ja die Artikel auf Boarisch und nicht auf "Hochdeutsch mit Akzent" geschrieben werden, oder?!

lg, --62.178.16.178 23:02, 23. Okt. 2006 (UTC)

Des war jo grod des Wichtige, dass ma des ned ans zu ans vom Deitschn üwanimmt, sondan aa in da boarischn Grammatik schreibt, und de is hoid ned oiwai a so wia de Deitsche. --23:40, 30. Okt. 2006 (UTC)

Na, na, Deitsch kummt jå går néd in Fråg! Då irngd wås vau da Deitschn Grammátik znemma :-) Boarisch-Östareichisch schreibm ma!


Aans mechat i scho no sogn: a wåunn i a hoiwata "Gscheada" bin, in Wean haasn de "Beziake" no ollawäu "Hieb"!! --Zwentibold 20:46, 3. Feb. 2007 (UTC)

auweh - tschudige hob zeast glaubt des soi weanarisch sei und hob ogfongan zum ausbessan. hob don ned außagfundn wia i meine ändarungn zrucknim und hobs oiso händisch gändat.... wegn - gramatik und so - na jo ned - glaub a eigndli soitad da text inhoitlich a ned übanoma sei sondan neich gmocht. wei hoid via an beian wos ondas intaresant is üba wean ois via an weana oda an duachschnits deitschn. de englische päitsch is jo a ned amfoch a übasetzung von da deitschn http://de.wikipedia.org/wiki/Wien http://en.wikipedia.org/wiki/Vienna

Håbs soweit korregiart... I glaub da Ártikl wår am Ånfång relativ ähnlich gschriebm. I nimm amåi au da Dialekt Niedaöstareichisch?--Mucalexx 02:57, 13. Apr. 2007 (UTC)

Heast Leidl, i hoit des irgendwie net aus, wån de seitn üba Wean in an obaösterreichischn Dialekt gschriebn is, des kons ja irgendwie net sein, oda? Is des a Problem wån i des ins weanarische umschreib? 2709speedy 12:45, 21. Mär. 2008 (UTC)

samma a Wiki oda samma a Wiki. I hob koa Problem damit! --Yamavu 17:35, 26. Mai 2008 (CEST)

Wean-Artikl auf Weanarisch[Weakln]

Liawa 2709speedy, mia wa dés a recht, wãn da Wean-Artikl auf Weanarisch gschrim wa. Da õanzige Grund, warum a auf owaésdaraichisch gschrim is, is dea, das ma bis jéz néd recht fü User ghåbt hãm, dé Weanarisch schraim kinan und si a dé Zaid neman dafia. Du kãnst åwa amåi a Iwasézung måchn, wo'st a guade Weanarische Foamuliarungen findst. Dé kintast amåi då in da Diskusion postn und wãn's guad is, dãn enda ma's auf dâi Weanarische Version. Is dés a Ãngebot? --El bes 23:02, 26. Mai 2008 (CEST)

"Wean" paßt nimma[Weakln]

Leidln, i bin jetzt zwor a zfäu, den gonzn text in a einigermoßn richtiges wienerisch zu übaszezn, oba ans tätat i scho anmerken woin: wien haaßt im wienerischen scho lang nimma "wean". des is a wurt ausm oidn wien um 1900. des sogt ka mensch in wien mehr. mir nennen unsre schtodt scho seit jahrzehnten so wia mas im normdeitschn schreibt: wien. is vielleicht schod um des oide wurt, oba es is hoit a so. kennt ma si do drauf einign, daß "wean" zwor a boarischer begriff is, in wien oba ausgsturm? dafia hob i ma jetzt oba de hackn antan, de "bezirke" durch "hieb" zu ersetzen. tscheh

Da glaiche Dischkurs ejtz fir Wien wej fir Münchn letzting? Olso Münchn is wait wegg vo dou woue herståmm und Wien nu waiter. Daße Minga und Wean soch, des is fir mi a Oart Reschpekt, wale denkt ghått ho, daß d Münchner und d Wiener nu asu song zu eanere Stedt. A weng schod finde des schou, daßts enk de schejna traditionölln Nåman zruckwaists. Dou woißt jå bol gornemmer, obst Da an Spiß azejgst, walst de houchdaitschn Nåman hernimmst, oder umkejert de boarisch-oltbayerischn und boarisch-esterraichischn. -- Sinnierer 17:23, 21. Aug. 2008 (CEST)
Wia à schã bei Minga is fir mi åis Såizburga Wean no imma Wean, dass in Wean söiwa kàna mehr Wean sågt wiss ma eh schô ålle lãng gnuag, weil håid da Großteil des Weana Pidgindaitsch redt... Trotzdem bin i dafia, dass 's Lema Wean bleibt! Mucalexx 17:45, 21. Aug. 2008 (CEST)
Weil i scho bei da Münchna Diskussion midgmacht hob, muaß i jetzt do aa mein Senf dazuagem: Es is oafach oft a so, daß de im Oat ganz andas dazua song ois wia aussnrum. De gleichn Dischkurs hom ma fast mid olle gressan Oatschaftn, so aa in Feastnfäidbruck. Zu dem song olle aussn rum nua "Bruck", deszweng is des awa doch ned automatisch richtig, daß olle so song, wenn de in eanam Oat se säim ganz andas nenna. Ma soit bittscheen des a oafach respektian, wia se de Leid in de Oat säim eana Oatschaft nenna, ohne daß mas beleidigt und ois Isarpreissn oda Pidgindaitsche bezeichned. Des, daß se Münchna oda Wiena so säim nenna, hod nix damid zdoan, wia s sunst üwaroi gnennd wean. Des muaß in so an Artikl natiale nei. Füa mi wead Wean oiwei Wean bleim, weil i bin koa Weana. Drotzdem konn dea Artikl ja Wien hoassn - awa i sieg des genau so aussegeh wia bei München. D Meaheit dod hoit do herin a mehra recht 84.151.81.132 18:41, 21. Aug. 2008 (CEST)
Wean blaibt Wean, zu mindest in da Dialektwikipedia. Wås de hochdaidschrédadn Weana sång is då wuascht, a wãns filaicht schã in da Meahaid han, de Dialektredadn sång Wean. --El bes 22:50, 21. Aug. 2008 (CEST)
I bi fir Fraihait. Wenn de mejerern in Minga Münchn song, nou iss holt asu. Und wenn de mejerern in Wean Wien song, nou iss aa asu. Und asu kås aa gendert wern, des is koa Problem fir mi. Ower i kumm dou holt do niat gånz mit, warum daß se d Stodlait gecha de tradionölln boarischn Nåman weern. I moan, wennst ols Zougroister in de Derfer in Nordbayern de durtinga oltn boarischn oder frenkischn Nåman niat woißt, nou schauas De å wej nuamol wos. Und a in Nirmberch oder Firth holtns wos af Nämberch und Fäädd - und ou wejala, Du sprichstas niat urfrenkisch richte as ;-) Noujå, Minga und Wean han holt eanere ainga Wöltn, ower de boarische Wölt is dennascht grejßer. Nix fir unguat, ower a weng wos vo da boarischn Wölt kinnts uns jå nu iwerloun :-) -- Sinnierer 23:25, 21. Aug. 2008 (CEST)

Naa. do brauchst da koan Sorgn z'macha, Sinnierer. De Freiheid lass ma mia Münchna de andan aussn rum gean. Drum hob i mi domois an de Lösung mid dea Bsondaheid üwa de Münchna heagmacht. Es is hoid so, daß ma in München ned Minga sogt wenn ma mid am Münchna redt. Wenn i mid am Traunstoana red, nacha sog i aa oft Minga dazua, weil e me automatisch a weng oogleich. S gehd hoit ums Prinzip. Und es is ja a tradizioinella boarischa Nam. In Münchn hoid und des ned east seid heid oda seid 20 Jåhr. Do wehrd se koana gega tradizionelle Nam, i m Gengteil. Deszweng brauch ma awa koa Lemma ned ändan. S reicht ja, wann ma so ebbs in' Artikl neischreibt. Awa neitral und ned in dem Ton, wias oft gmacht wead(worn is. Wo i ned mittkumm is, auf da oan Seitn mach ma a rechts Gschiss drum, wia ma an Oatsnam korrekt schreibt (Schaug unta Dischkurs noch Berchtsgån, Inglståd oda Feastnfäjdbruck usw.) und andraseits besteng ma drauf, daß de andan Oat wia Wean oda Münchn a so hoassn wia s nua im Umland hoassn. Na miassad ma konsequentaweis a Fürstenfeldbruck mid m Lemma Bruck aufnemma. Des hoasst im Umland nirgands andas. 84.151.81.132 00:25, 22. Aug. 2008 (CEST)

In de groaßn Städt wia Minga/Minchn hot ma longe Zeit versuacht oiwei mehrer Hoachdaitsch oder gor norddaitsche Umgongssproch zum redn. De letztn zwoa drei Joor werd obar aa in Minga wieder mehrer Dialekt gredt. I hon aa scho wieder aa boor Leit "Minga" sogn hearn in "Minga" ... Mit Firstnfejdbruck/Feastnäidbruck und Bruck is ebbas onders. Friara hots Bruck gebm und as Kloster Firstnfoid/Firstnfejd ... Seit 1908 hoaßts "Fürstenfeldbruck". Ietz hoaßts hoit um Bruck ummadum iberoll a wengerl onderscht (Feld => Foid, Fürsten => Firstn/Feastn...). I woaß ietz leider net wia "Fürstenfeld" in Bruck hoaßt oder ghoaßn hot. Vui Brucker wern heint wahrscheinli "Füastnfeldbruk" sogn... --Roland 00:31, 22. Aug. 2008 (CEST)
Ja warum werd bei Berchsgon des Gschiiß gmocht und bei Minga ned? De Mingara hobm schee staad und oiwei mehrer eana Sproch aufgebm und de Sproch is aus Minga ins Umlond aussigwandert. A bisserl wos wandert aa zruck (oda aa ned, wei des sogt ma ja scho long nimmer ...) --Roland 01:11, 22. Aug. 2008 (CEST)

I bin dafia, dass de Tradition kompromisslos gwohrt wiad, dass oide Werta wiedabelebt wean etc. Nua bei Eignnam bin i inzwischn fia de "Kategorien-Regel", hochdeitsch zeascht, de boarischn Ausdrick dazua. Ois andare fiahrt zua boarisch-babylonischa Sproch-Vawirrung wia ma an vuin Ortsartikl do segn ko. Und amoi ognumma, dass boarisch zwoate Amtssproch in Bayern wean tat, tatat ma do zwoasprochige Ortsschuida afstäin? Und tat ma Bayern in Baian umbnenna? (so nembei: "Baian" tuat ächt wäh... is des a Zuafoi, dass do neamd an dem Artikl weidaschreim wui?) Wann ma a Voikskunde-Museums-Enzyklopädie sein wui, guad, is a ned obwegig... Oba wann ma des Boarische wieda modern mochn wui, dann muass ma des so handhom wia a Buchner (Haindling), a Rosenmüller, a Ringsgwandl ec. sunst erreicht ma des Gegntei. --Matthias Klostermayr 05:32, 22. Aug. 2008 (CEST)

DEJ Åmtsprouch werad Boarisch in Bayern ee niat, hejchstns in Oltbayern, ånsunstn gawads a orchs Gmer mit de Frånken und mit de Schwom. Und in Oltbayern hoißads nou niat Baian, sundern Boan in Mittlboarischn und Boian in Nordboarischn, wemma wirkle boarisch saa mechad.
Des mit de Lemmas, des is jå a weng a åndere Såch, dou glawe is wirkle åm gschaitern, wemma zerscht de normdaitschn Nåman nema, wal ånsunstn gits dou a Wirrwarr. Gnau gnumma warns nergrod zwoa: Wej d Dousinga song, und wejs åmtlich hoißt. I sochad sugor, daßma d Lemmas "åmtlich" åleng, wal wenns a Ortfremder schraibt, nou schauas ejamol a weng gspasse her, oder passad enk baispülswais Firschtnföldbruck, Solzburch, Wejn, wenns i åglegt hejt? Ner is holt in de Stedt asu, daß oa asu song und oa asu. Asu und niat ånderscht gits bol nemmer. Ower da Unterschid zwischa Münchn und zwischa Inglstod und Berchtsgoan is der, daß dej zwoa orginål ortsboarisch han, Münchn ower niat, wenne ejtz niat irrgej. Normålerwais gits jå a Gscher, wenns niat urboarisch gnou is, niat wenns niat houchdaitsch gnou is.
Boarisch, des brauch i weder uroltbåchan, nu ultramodern. Des is holt asu, wejma da Schnowl gwåchsn is und wejsma taugt. Mai Idiolekt holt. D Grenz fir a olte Sprouch is fir mi des, wos de oltn Lait åm Lånd nu song. D Grenz fir a naie Sprouch is des, wose af boarisch genausu guat oder besser song kå ols wej af ollgemainboarisch oder normhouchdaitsch. Mi wortmasse aschrenka, ner wal oa daherkumma und song, des und söll war koa "echts Boarisch" niat, des toue gorniat, dou vaormt d Sprouch nemle. Wos glabts enk, wos fir Fainhaitn daß in de nordboarischn Dialekte zwischa ner, grod, nergrod, blouß und nerblouß git? DES Boarisch gits ee niat, des sets olloa schou bå dean Wertal: ner, nur, no(u), blouß, sched, (g)netter, la(i) in boarischn Sprouchraum. Und asu is iwerhapps. Drum schaue aa af des, daß koa Gechad untergejt. Und des is niat oltbåchan, des toudlt niat, sundern des måcht en Dialekt grod lewende und gitn a naie Kråft. A "Wåsserschnolzn-Ollerwölts"-Boarisch is do ejd, dou nimme lejwer en oltn Dialekt, aa wenn nou eaba "Mir san mir"-Boiern daherkumma und me dablecka. -- Sinnierer 12:13, 22. Aug. 2008 (CEST)
Do war i jetzt ned dafia, daß ma des Lemma auf Hochdeitsch macha! Do glangt a Redirect. Und wos de Aussprach im Oat betrifft, do bin i bei de zwoa "deazeitign Streifäij" eh dro. Hob nua no koan Antwoat vo de Gmeindn griagt.
Zum Thema Münchna Dialekt. Wea an "ewign Stenz" moi gseng hod, dea wead wissn, daß ma mia in Münchn scho an Dialekt ren, mia ren untanand awa ned ois "Münchna" sondan ois z.B. Schwabinga oda Menzinga (und do gib owacht, daß d ned aus Vaseng ois Owamenzinga sogstd du warst a Untamenzinga!) Embfois gibts in da Stodt oanzalne, untascheidbare Dialekt. Muasst da ja denga, daß manche Stådtteil vo München mehra Einwohna hom wia vui Städt und daß se de oanzalna Stådtteil wia mas heid kennd easch 1938 buid hom. Wos as "Problem" is, is des daß sovui Dialekt noch Münchn einetrong wern und worn san. Vui Münchna Dialektreda ren im Umgang mid de Auswäatign (und då zäihd a Dachau a scho dazua) ganz andas ois untanand. Jeweils moi mehra hochdeitsch, moi weniga. Des mog se füa manche gscheit bläd ohean, awa wia soi ma des sunst a macha, wenn ma moi schaugt wos in Münchn "normal" is an da Beväikarungszsammasetzung. (Horchts eich moi a Pumucklgschicht oo, des is oans vo de typischstn Sprachgmisch des ma in Münchn hean koo und is fast ned "hochdeitschisiad". Ibrigns: Mia san ma koane Boan ned. Mia san zwar boarisch, awa genau so weng wia ma Schwoan san (oda Schwoansbron zum Schweinsbron song) sam ma Boan. Do wead eigantle aussließle Baian gsågt, z'mindest in Oidbayern. Vielleicht war des da Grund warum da Ludwig des Y favorisiad hod. Awa mi kammen vom Thema a weng ob. A endguitige Lesung gibts ned, aussa da anarchistischn Freiheid: Jeda wiara s mog. In Zweifesfäij schreim ma des in Artikl nei oda hoin ma uns Huif vo de Oat säim. 84.151.77.18 13:51, 22. Aug. 2008 (CEST)
Boarn sågtma niat in Oltbayern: Dou hommas wider, gånz Oltbayern is Minga fir d Mingara. Desweng derfma niat nougem, mir Nuniat-Mingara, ånsunstn hamma bol olle Münchner und nou derfma unsere lecker-schlecker Schwoaneebrateen und knorkeen Oaspeinee essn. Noujå, a jeder wejas holt moch. Ower i moch ejtz fai holt amol niat asu. Ower groma d Fosnat wider a, da nasche Pfinzta kummt nu frej gnou, und kumma zun Thema zruck:
Wer an Ortsartikl schraibt, der nimmt normålerwais des Lemma, weja en Ort in sain Dialekt nennt. Hejts a ånderer mit an åndern Dialekt gschrim, nou hoißads ånderscht, und des mou niat da dousiche Nåma saa. Af d Haffa Schraibwaisn wöllma ejtz gorniat denka. Noucha kimma nou olle a Vaschejberai åfånga. Des Gfech homma ower niat, wemma glai de offiziölln Nåman nema. -- Sinnierer 19:43, 22. Aug. 2008 (CEST)
Des hon i net gsogt, daß ma in Minga koan Dialekt nimmer red. Es kemman hoit oiwai mehrer Werter dazua de ma in Minga nimmer mehr sogt. Z'erscht werd a Wort ois gscherrt, unverständli, oidbachern ogschaugt und na sogt ma's oiwei weniger ... I kenn sovui Beispui wia de Werter verschwindn oder schlimmer no wia's verdrängt wern ...--Roland 21:33, 22. Aug. 2008 (CEST)
Nimm me nau recht auf d Schippn Sinnierer, host recht. Freile is München ned Oidbayern. Hob nua gmoand, daß i koan kenn, dea Boarn sogt. Und des san hoid üwawiegnd Oidbayern. Do schliaßt ma nacha gean vo dene boor auf olle. Es is ja eigntle ganz intressant, drüwa z dischkriern, ob ma jetz in München no an Dialekt ren oda ned. Schod daß i jetz koa Sprachfoascha bii. S war a Doktaarwad weat! ;-)
Moment amoi, nur wei Du neamads in Minga kennst der Boarn, Minga... sogt, hoaßts no long ned daß des koa Mingara net sogt. Wer schliaßtn von dene boor di er kennt auf olle? Wia scho gsogt, in Minga werd scho no Dialekt gred, obar vui Leid hobm se scho "ogpaßt" an de norddeitsche Umgangssproch und redn nimmer boarisch. Von dene de an Dialekt redn, redn de moastn a "Boarisch-Hochdaitschmischsproch". Des mit der Mischsproch guit freili aa außerhoib vo Minga obar in Minga hot ma scho de moastn boairschn Werter aufgebm, verdrängt ois oidbachan... obgstempet. Aa wenn (no) a boor Mingara des oane oder ondre Wort sogn oder sogn kanntn werd oft gsogt "mei Vatta hots net gsogt, mei Großvatta aa net, i kenn neamads ders aso sogt oiso gheart nimmer zur münchnerisch Sprach." Fir mi is des net aso oanfoch. Ma trifft und kennt net olle Leit de in Minga boarisch redn und de de ma trifft, redn net ollawei und mit olle Leit im sejbm Idiolekt/Dialekt... Di eigene Sproch und da eigene Dialekt/Idiolekt ändert se oiwei a bisserl und is obhängig von de Leit mit dene ma red, gredt hot, wia da Dialekt ogschaugt werd ...
Oiso i find, ma konn aa wieder a boor mingara Werter in Minga einalossn und muaß net olle standarddaitschn Werter ois münchna Dialekt verteidign.;) De boarsche/mingarische Sproch steht in Minga sowieso (no) net so guat do. --Roland 01:48, 23. Aug. 2008 (CEST)
Im Eanst, mi wundad des schoo, daß grod in de grässan Städt as Vastendnis fian eigan Dialekt aufhead, und wia se olle dazua beruafa fuihn, des z beurteiln - und richte wissn. S kunnt ma eigantle ja wurscht sei, weil ändan duat se ja do eh nix, ob ma mia jetzt drüwa dischkriern oda ned. Awa i find des hoid a weng schood, daß ma na ganzn Stådt (bzw. mid Wean zwoa) sei eigane sprachliche Identität obeakennd. Des is eigantle da oanzig Grund, warum i bei soichane Dischkurs oiwei einebohr und koa Ruah ned gem mog.
Wos andas: I bin nach wia vor a Vafechta vo da umständlichn Methodn: Oatsnam in da jeweilign Oatsaussprach. Do miassma hoid nacha den umständlichn Weg geh. Awa den "offiziellen" Nam nemma, des hoasst moi wieda kapitulian voa da boarischn Vuifoit. Des daugt ma scho bei de Kategorien ned. Kompromiss ja, awa irgandwo miassma hoid aa moi a Entscheidung dreffa: Woin ma Boarisch oda mach ma liawa bei da deitschn mid. An Hauffa Arwad is a Enzyklopädie ollewei. Do kimmts auf des nacha aa nimma zsamm.
I bin dafir, daß ma's im Ortsdialekt schreibt. Wann amoi da Dialekt soweit zruckganga is, daß da Ortsnama nimmer im Dialekt gsprocha werd, na soit ma'n Nama aso schreibm wia'ra im oidn Dialekt ghoaßn hot oder wia'ra im Umlond no hoaßt. --Roland 02:04, 23. Aug. 2008 (CEST)
Mi habts jetzd erscht moi 14 Dåg los. I lern jetz italienisch - Essn ;-D 84.151.77.18 22:09, 22. Aug. 2008 (CEST)
Nochsotz wegn "Boarn": vo wo i hea des Wuat kenn, san Freind und Bekaunnte aus Westöstareich, und de maanan damid de Oidbayern.--Zwentibold 10:51, 23. Aug. 2008 (CEST)
Klor, wal Sprouch, Lait und Lånd han niat essölwe, niat amol in Bayern. Soch amol zuaran echtn Frånkn, daßa a Bayer war (vo Boar derfst erscht gorniat åfånga)... -- Sinnierer 11:24, 23. Aug. 2008 (CEST)
Roland, daßmas in Ortsdialekt schraibt, des holt aa i firs Beste. Ower oft kumma d Schraiwer holt niat von Ort. Dej Lemma vo nordboarische Stedt tade åm lejwern glai vaschejm. Dou findes nu besser, wemmas af Houchdaitsch schraim, ols wej wenns niat blouß niat in Ortsdialekt, sundern niat amol af Nordboarisch doustenga. Dou sporma se aa es Gmer zwischa de Dousinga, de asn Umlånd, de Aswertinga, de Lånderer, de Stoderer, de "Houchdaitschn", de "Mir-san-Mir'ler" und de "Waißwurschtequatorianer".
Und woißt, bån Boarischn (wej in ara jen Sprouch) gejts jå niat blouß um d Lautforma, d Werter und d Redewendunga, sundern iwerhapps um d Sprouch. Olso aa um d Grammatik und d Pragmatik. Schauma se amol an Soz von Artikel Biatraglsteing å: »S' gehd do drum an meglichst hohn Turm aus Biatragl aufzumstäin.«. Des is grammatisch a graisliche Mischung vo Standarddaitsch und Boarisch. I moan des do drum ... aufzumstäin fir um des, daß ma ... aufstäit oder um des, daß ... aufgstäit wern soll oder ums Aufstäin von .... Frale song derfa toutmas schou, de boarische Grammatik is koa Tipfalschaißerai niat wej de normstandarddaitsche. Ower endern toues aa desweng niat, wals holt en Schraiwer sai Idiolekt is, und a Gschaitmoier moch aa niat saa, wal i woiß jå aa niat ollas. D Fraihait kummt zerscht, noucha erscht d Grammatik. -- Sinnierer 11:14, 23. Aug. 2008 (CEST)
Noutrong zun Bejertraglstaing, a Baispül fir d Pragmatik: Do stäins an Turm aus Biatragl auf. Des glångad schou. A boarische Sprechsprouch holt, one a diffisüle Grammatik. -- Sinnierer 11:37, 23. Aug. 2008 (CEST)
Du spricht do ebbas intressants oo. Des mit da Grammatik gheart zwar nimmer zum Thema obar is aa interessant. Freili soit ma net glei in fremde Artikl ummanondbessern, obar i finds scho guat wenn ma bei bschprecha amoi nochfrogt. Schreibm wia oam der Schnowe gwogsn is scho guat, obar der Idiolekt is nix feschts. Wann i mit meine Tiroler Verwondtn red na red i mehrer Sidboarisch, wann i mit Norddaitsche red na werd mein Sproch automatisch a bisserl standarddaitscher ... Na konns guat sein, daß i aa so an Satz wia beim Biatraglsteing schreib odar a sog (oder aa no mehrer Standarddaitsch ...). A Stund spaada schaugds wieder onders aus. I finds gonz wichtig daß ma nochfrogt. Wegam Nochfrogn is ma no long koa Gscheithaferl/moar und de Freiheit bleibt aa, obar s'Nochfrogn is hoit leider net aso oanfoch...--Roland 15:25, 23. Aug. 2008 (CEST)
Noamoi zu Bruck oder Minga/Minchn. I hon bei http://www.diwa.info/main.asp ummargschaugt und de Wenkersätz fir Bruck und Minga gfundn. Auf da zwoatn Seitn werd gfrogt wia ma de Stodt odar n'Ort in da Mundart hoaßt. Bei "München" steht "Minch'n" (39496b.tif.ecw) und bei "Fürstenfeldbruck" steht "Bruck" (39570b.tif.ecw). Wia weit de Wenkersätz gschait ausgfuit worn san is freili a ondre Gschicht. Bei Bruck glaab i's obar auf jedn Foi und bei Minchn konns obhängig vom Stadtteil und vom Sprecher sei. I hon in Minchn Minga, Minchn, Minschn und freili oft aa Münchn gheart. Im sidboarischn is auf jedn Foi Minchn oder Minichn (as zwoate I werd fast net gsprocha). Des "München" bei Passau hoaßt Minicha... --Roland 15:45, 23. Aug. 2008 (CEST)

S'is a intressante Gschicht, daß i do so plötzle a Untastützung im Netz griag wia ma in Münchn zu Münchn sogd ;-) Schod, daß i mia s ned ooschaung koo. Zu Bruck is des a ganz a intressante Gschicht mid dem Nam, i schaug, daß i de Quäijn dementsprechnd in den Artikl eibau koo. Zu Ingolstadt hob i rausgfundn, daß de tatsächle "Inglståd" dazua song und jetz kimmst du damid, daß Münchn "Minchn" (wås ja faktisch des säijm is, nua füa de Puristn de bahauptn daß im Boarischn koa "Ü" oda "Ä" ned gibt scheen ausschaugt) hoassd.

Des mit'm "Ü" guit net firn gonzn boarischn Sprochraum. 's Wort "viel" hoaßt im Boarischn z.B. vej, vui, vil, vül, vüi. De "ü" bei "Münchn" werd oba net zwegam Dialekt gsprochan sundern wei ma de letztn 50-60 Joor versuacht hot meglichst hoachdaitsch z'redn. Des "-n" bei Minchn is im mittlboarischn eigentli a "-a" oiso z.B. Mincha oda ebm Minga. --Roland 02:12, 14. Sep. 2008 (CEST)

Nochdem i aa scho deszweng ois IP'la untawegs bin, daß ned a jede Äissarung vo mia kritiklos hiignomma wead, blos weil i da XXX bii, untastütz i dei Foadarung, Roland, daß ma soichane Sachan in Dischkurs unbedingt ooren soit. Aa a "unboarische" Grammatik. Oft is ma nämle im 'Eifer des Gefechts' no a so am Eakläan wia ma s in da Schui macha dat - daß scho bassiad is: D'Umeazihung schlogt voi duach. Dogeng is koana gfeit. Drum konn ma ja drüwa ren. Wås i awa a weng säitsam find, is des nacha mid dem "Oidn Dialekt". Es gibt koan "oidn Dialekt" oda junga. Es gibt an lewendign oda an doudn. Da lewendige vaändat se. Mia kennma blos dafüa sorng, daß ma des dahoitn wås no då is. (Guad, wann ma gschead sei wui, nacha ko ma scho song, daß ii an oidn Dialekt red - so oid wiare bii ;-D) Und mia kennan drauf aufbassn, daß ma des wås ma no kenna, ned vagessn. Drum brauchts Leid de ab und zua a weng nochbohrn. De awa nacha aa nochgem kenna, wenns hoid doch andas is und ned glei beleidigt san. 84.151.97.234 00:56, 7. Sep. 2008 (CEST)

Mit'm "Oidn Dialekt"... Bei de oan Lait is scho gschtorm, bei de ondan red de Groaßmuata aso und bei wieda ondre red da zwanzkjarige Bua aso ...--Roland 02:12, 14. Sep. 2008 (CEST)

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