Flochgau

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Der Artikl is im Dialekt Stod-Soizburgarisch gschrim worn.
D'Stod Soizburg und a großa Deu vom Flochgau vom Untasberg owa gseng
Da Untasberg vo da Stod Soizburg aus gseng
Oa Paragleidda bein Goaßbeag
Fuschl am See
Des Soizburga Seenlaund vom Fliaga außa gseng
Da Kolomonnsberg vom Siidn aus

Da Flochgau is da neadlichste vo de fünf Gai in de wos as Soizburga Land tradizionell eideud is. Er bstehd aus'n Bezirk Soizburg-Umgewung und da Stod Soizburg söim und is damid mid Ostaund da Gau mid de moastn Leid, de wos dort wohnan.

Geografie[VE | Weakln]

In Flochgau kau ma in vier Londschoftn eideun: des Soizburga Beckn (oiso des Gebied, wo d'Soizach aus de Oipm außarinnd) rund um d'Londeshauptstod (ob da Mindung vo da Königsseeachn), in Untalauf vo da Soizach rund um Owandorf (bis noch Sonkt Georng owe), des Soizburga Seenlond rund um Seekircha (mid Wollasee, Owadruma See, Mattsee) und des Soizburga Soizkaumaguad rund um Sonkt Güing (mid Woifgongsee, Fuschlsee, Hintasee).

Londschoftli prägt wird da Flochgau vor oim im Soizburga Beckn durch'n Untasberg südlich vo da Londeshauptstod, der wos mid an vo seine Güpfün (im Soizburga Hochthron) d'Grenz zu Owabayern büidt. S'Soizburga Soizkaumaguad is recht bergig, und dortn san de westlichn Auslaifa vo de Soizkaumaguad-Berng, vom Gaisberg bis zan Zwöifahorn. Da neadliche Deu vom Flochgau ghead zan Oipmvorlond und is floch-wellig, zwa gressane Erhewungen san da Haunsberg und da Kolomaunsberg. Entlaung vo da Soizach san nu Auwoidgebiet.

Gschicht[VE | Weakln]

Seid'n 6. Joarhundat hod da Flochgau Soizburggau ghaßn und wor, so wia a da Rest vom Soizburga Land, beim Herzogdum Bayern. Soizburg hod si daun vo Bayern oglest, nochdem da Herzog im Joar 1275 de Grenzn vo Soizburg onerkonnt hod und da Soizburga Erzbischof, da Friedrich III. vo Leibnitz, im Joar 1328 a oagene Londesordnung erlossn hod. Soizburg wor donn bis zan Joar 1803 hibsch a unobhängiga Stoot im Heuling Remischn Reich. Donn iss nämli in de Napoleonischn Griag vom Kinireich Bayern bsetzt worn (Bayern wor mi'n Napoleon vabündt).

Da Soizburggau wor ana vo de vier Gaue, in de wos as Erzbistum eideud wor (de ondan worn da Pinzgau, da Pongau und da Lungau) und hod olle Gebiete neadli vom Poss Lueg umfosst; ob 1805 is do a nu s'Lammatoi dazuakumma, wos vorher bei'n Pongau gwen is. Zan Soizburggau hom ursprüngli Gebiete af olle zwa Seitn vo da Soizach ghead, owa wia Soizburg im Joar 1816 noch'n Weana Kongress zu Östareich kumma is, is da Deu westlich vo da Soizach, da Rupertiwinkü rund um Laufm, bei Bayern bliem.

Des Soizburga Land wor in Östareich zeascht a Deu vo Östareich owa da Enns (da Soizachkroas), eascht 1850 iss donn a eings Kronlond worn. 1896 is in Hallein a eigane Bezirkshauptmaunschoft eigricht worn, wei da Soizburggau z'groß wor, und so is da Siidn, ob da Mindung vo da Königsseeachn in d'Soizach, zan Dennengau worn. Firs restliche Gebied vom ehemoling Soizburggau nimmd ma seiddem in Nom Flochgau her, weis da flochane Deu vom Soizburga Lond is.

Prominenz[VE | Weakln]

  • Bacher Gerd, Journalist
  • Berger Nik, Beachvolleyboi-Spüla
  • Diabelli Anton, Komponist
  • Doppler Christian, Mathematika und Physika
  • Ferrero-Waldner Benita, Politikarin
  • Gauß Karl-Markus, Publizist
  • Glomser Gerrit, Radlfohra
  • Holzbauer Wilhelm, Architekt
  • Ibertsberger Andi, Fuaßboi-Nazionalspüla
  • Herbert vo Karajan, Dirigent
  • Krassnitzer Harald, Schauspüla
  • Kuljić Sanel, Fuaßboi-Nazionalspüla
  • Mainoni Eduard, Politika
  • Makart Hans, Mola und Dekorazionskünstla
  • Mohr Joseph, Pforra und Dichta
  • Mozart Wolfgang Amadeus, Komponist
  • Otto I., Kini vo Griechnlond
  • Ratzenberger Roland, Formü-1-Fohra
  • Thorak Josef, Nazi-Büidhaua
  • Trakl Georg, Dichta und Autor
  • Voggenhuber Hannes, Politika

Literatua[VE | Weakln]

Im Netz[VE | Weakln]