Freidoud

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Cleopatra
Dalida,
1987
Lucy Gordon,
2009
Ernest Hemingway,
1961
Jiah Khan,
2013
Antonie Kamerling,
2010
Luis Ocaña,
1994
Romy Schneider,
1982
Robin Williams,
2014

Da Freidoud (dt.: Freitod) oda Suizid (vo lateinisch: suicidium ausm Suffix sui = si und caedere = umbringa) is as Beendn vom oagna Lem aus frein Stickln. Es ko duach obsichtlichs Handln oda durch obsichtlichs Untalossn vo Handlunga gschegn.

Etymologie[VE | Weakln]

Da Begriff Freidoud is aus am Weak vom Friedrich Nietzsche ibanumma worn. In Oisdann hod da Zarathustra gsogt (Also sprach Zarathustra) gibts a Kapitl Vom freien Tode.

„[…] Seinen Tod stirbt der Vollbringende, siegreich, umringt von Hoffenden und Gelobenden. (Ibasetzung: "Sein Doud stiabt da Voibringade, siegreich, umringt vo Hoffadn und Gelobadn.")
In eurem Sterben soll noch euer Geist und eure Tugend glühn, gleich einem Abendroth um die Erde: oder aber das Sterben ist euch schlecht gerathen. […]“ (Ibasetzung: "In enkan Steabn soi no enka Geist und enka Tugad gliahn, wie a Omdroud um de Eadn: oda oba as Steabn is enk schlecht grodn.")
(Zitat aus Also sprach Zarathustra, Erster Teil, Vom freien Tode)

Bekannte Leit, de an Freidoud gwejd hom[VE | Weakln]

20. Joarhundat[VE | Weakln]

  • John William Godward (18611922), britischa Mola
  • Virginia Woolf (18821941), britische Autorin
  • Stefan Zweig (18811942), östareichischa Autor, (Doppelfreitod mit Ehefrau Charlotte Altmann)
  • Erwin Rommel (18911944), deitscha Generalfejdmarschall
  • Joseph Goebbels (18971945), Reichspropagandaminista
  • Adolf Hitler (1889–1945), deitsch-östareichischa NS-Politika und Diktator
  • Josef Weinheber (1892–1945), östareichischa Dichta
  • Hermann Göring (18941946), fiahrenda NS-Politika, Obabefejshoba vo da Luftwoffn
  • Klaus Mann (19061949), deitscha Autor, Sohn vum Thomas Mann
  • Ernest Hemingway (18991961), amerikanischa Autor
  • Paul Celan (19201970), deitschsprochiga, rumänisch-franzesischa Dichta
  • Henry de Montherlant (18951972), franzesischa Autor
  • Ulrike Meinhof (19341976), RAF-Terroristin
  • Andreas Baader (19431977), RAF-Terrorist
  • Jean Améry (19121978), östareichischa Autor
  • Carl Merz (1906–1979), östareichischa Kabarettist und Autor
  • Harry Meyen (1924–1979), deitscha Schauspuia, Ex-Ehemo vo Romy Schneider
  • Jean Seberg (1938–1979), amerikanische Schauspuiarin
  • Arthur Koestler (19051983), britisch-ungarischa Autor
  • Bruno Bettelheim (19031990), amerikanischa Kindapsychologe österreichischa Herkunft
  • Michael Pfleghar (19331991), deitscha Fuim- und Fernsehregisseur (u.a. Klimbim)
  • Kurt Cobain (19671994), amerikanischa Sänga und Gitarrist (Nirvana)
  • Jack Unterweger (1950–1994), östareichischa Autor und Meada
  • Raimund Harmstorf (1939–1998), deitscha Schauspuia

21. Joahundat[VE | Weakln]

  • Hannelore Kohl (1933–2001), de Frau vum Bundeskanzla a.D. Helmut Kohl
  • Hans A. Pestalozzi (19292004), Schweiza Gsejschaftskritika
  • Marc Potvin (19672006), kanadischa Eishockeyspuila
  • Herbert Fux (19272007), österreichischa Schauspuila und Politika
  • Karel Svoboda (1938–2007), tschechischa Komponist
  • Adolf Merckle (1934–2009), deitscha Unternehma

Schau aa[VE | Weakln]

Literatua[VE | Weakln]

  • A. Alvarez: Der grausame Gott. Eine Studie über den Selbstmord. Aus dem Englischen übertragen von Maria Dessauer. Fischer, Frankfurt am Main 1980.
  • Jean Améry: Hand an sich legen. Diskurs über den Freitod (Werke; 3). Klett-Cotta 2005, ISBN 3-608-93563-0.
  • Jean Baechler: Tod durch eigene Hand. Eine wissenschaftliche Untersuchung über den Selbstmord („Les suicides“). Ullstein, Frankfurt/M. 1981, ISBN 3-550-07701-7.
  • Andreas Bähr (Hrsg.): Sterben von eigener Hand. Selbsttötung als kulturelle Praxis. Böhlau, Köln 2005, ISBN 3-412-18405-5.
  • Claude Guillon, Yves LeBonniec: Gebrauchsanleitung zum Selbstmord. Eine Streitschrift für das Recht auf einen frei bestimmten Tod. Robinson-Verlag, Frankfurt/M. 1982, ISBN 3-88592-032-8.
  • Georges Minois: Geschichte des Selbstmords. Artemis & Winkler, Düsseldorf 1996, ISBN 3-538-07041-5.
  • Roger Willemsen: Der Selbstmord. Briefe, Manifeste, literarische Texte. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2002, ISBN 3-462-03169-4.

Im Netz[VE | Weakln]

 Commons: Suizid – Sammlung vo Buidl, Videos und Audiodateien
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