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Giovanni di Bicci de' Medici

Aus Wikipedia
Giovanni di Bicci de' Medici
Lorenzo Ghiberti- Dial ins Baradies

Da Giovanni di Bicci de Medici (uma 1360 - Fewra 1429) fo Florenz, is da Grinda fo da Medici-Bank gwen. Da Giovanni is da Voda fom Cosimo de Medici und am Lorenzo däm Äidan, Grousvoda fom Piero di Cosimo de Medici, Uagrousvoda fom Lorenzo de Medici und da Ua-Ua Grousvoda fom Cosimo I. de Medici, Grousheazog fo da Toskana.[1]


Da Giovanni is z Florenz z Italien afd Wäid kema gwen, ois Bua fom Averardo de Medici und da Jacopa Spini.[1] Wia da Voda gschdoam gwen is, hoda scho a grouss Gäid dolossn kod, owa shand fimf Briada gwen und do is fian Giovanni ned fäi iwa bliim.[1]

Da Vieri de Medici, oogsenga Finanzmo und Oheim fom Giovanni, hod eam ins florentinische Gäidgschäfd neikoifa kod. Da Giovanni hod se langsam afe goawad bisa dano Teihowa fo da Aussnschdäi z Rom woan is.[1] 1393 hod se da Vieri de Medici zruggzong kod und am Giovanni s Gschäfd iwalossn. Fo do oo is mid da Medici-Bank gscheid beagaaf ganga und da Gibfe is gwen, dasd Medici-Bank oisamd Kontn fom Pabsd und da Kiach fawoit hod.[1] Da Giovanni is in de Zimfd Arte della Lana und Arte del Cambio drin gwen und hod in zwe Fabrikn Woi gmochd kod.

Anno 1402 isa in däm Ausschuss oana fo de Richda gwen, dede Bronzn fia de Dian fom Florentina Baptisterium gwäid hom. D Idää is fom Lorenzo Ghiberti gwen und is dano oas fo seine gfeiadsn Sachan woan. 1418 hod da Giovanni di Bicci an Bau fo da Sakristei in da Kiach San Lorenzo dazoid und dafia ois Architektn an Filippo Brunelleschi und ois Buidhaua an Donatello gwäid kod.

Zweng seina Zuawendung fias Pabsdum iwa de Joo, hod eam da Pabsd Martin V. d Kontroi iwad Abosdolische Kamma iwadrong kod. Da Giovanni hodse fom Pabsdum an Vodrog fia Schdeiagäida gsichad und s Rechd an mera Alaunminen. Des is oana fo de Grind gwen, fiad schbadare kuiduaräie und bolidische Bedeidung fo da Famäi Medici. Keirat hoda d Piccarda Bueri und ois oide oogsenge Famäi hom de Bueri a grousse Mitgift midbrochd kod.

Grobmoi Johannes XXIII

Im Joo 1418 hod da Giovanni mim florentinischn Aristokratn Niccolò da Uzzano zamgoawad kod, weida oogsezde Gengpabsd Johannes XXIII. z Niamberg eigsessn gwen is. Da Giovanni hod fiad Freigob 38.000 Dukatn dazoid und wia da Johannes im foigadn Joo z Florenz gschdoam gwen is, ano sei Grobmoi im Baptisterium..[2]

Frale is sei Gäidsaggal weida gwoxn gwen, hodarowa scho oiwei gschaugd kod dasa koan Zwii mid de Biaga griagd. Ea da Säi zamd de Buam, homse ned andas Gwand kod wiad Oawada z Florenz. Sis oamoi da Grund gwen ned aafzfoin, owara um in da Gunsd fo de Leid, im Gengsazz za andane Famäin, om zbleim.

Gschriim hoda säim: Gebs eich a Miah, s Foik im Friid zhoitn, fasoagds ma ois guad, legds eich ned mim Gsez oo, sunsd bringd eichs Gsez um. Doads eich ned effadle firehem, doads ned deischn.

Grob fom Giovanni di Bicci de' Medici und da Piccarda Bueri

Los de in da Regiarung ned seng, woad bisd gruafa wiasd, no zoag de foigsam, hod da Giovanni seim Buam Cosimo midgem kod. [3] Da Giovanni säim, hodse nia grissn drum, owa weisn hoid meng hom z Florenz, hoda a boo faschine Bosdn oognumma kod.

1402, 1408 und 1411 isa ois Prior in da Signoria gwen und 1421 de gsezle fiagschriimne Zeid fo zwe Monad ois Gonfaloniere. 1407 isa Fawoida fo da Stod Pistoia gwen.

Im Joo 1426 hoda sein Eifluss in da Signoria gnuzd kod, um fia de ungrechde Kobfschdeia, s Catasto (Grundbuach, Katasta) eizfian.[4] Ausdengd fom Giovanni, issa Famöngschdeia gwen wou de oama Leid wenga zoid und da Adl se fom zoin ned drugga hod kinna. Im Joo draaf hoda se wida mim Adl ooglegd, weis desmoi ind Signoria gwäid wean woidn, wos fabon gwen is und weis dafia oi fo de gleanan Zimfd ausschliassn woidn.

Uma 1420 hod da Giovanni s Gschäfd an seine Buam Lorenzo und Cosimo iwagem kod. Wira am 20. Fewra 1429 gschdoam gwen is, muasa da zwoadgäidigsde Mo z Florenz gwen sa, wia a Schdeiabrichd fo 1429 zoagd hod.[5] Niadaglegd woan isa in da Oidn Sakristei fo da Basilika fo San Lorenzo, wo eam da Brunelleschi a Grobmoi hiigschdäid hod. Fia Joo dano, is eam sei Wei d Piccarda Bueri gfoigd.

 Commons: Giovanni di Bicci de’ Medici – Sammlung vo Buidl, Videos und Audiodateien

Italia Living Episode 2: The Medici Dynasty – Giovanni de’ Medici and the rise of the Medici family


  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 J.R. Hale: Florence and the Medici, S. 9-20, New York, New York: Thames and Hudson Inc. 1977, ISBN 0-500-27301-4
  2. G.F. Young: The Medici. Modern Library 1930
  3. Alfred Von Reumont: Lorenzo De' Medici, The Magnificent, S. 35–36, London: Smith, Elder & Co. 1876
  4. David Herlihy, Christiane Klapisch-Zuber, R. Burr Litchfield and Anthony Molho: Online Catasto of 1427. In: FLORENTINE RENAISSANCE RESOURCES:. Abgerufen am 9. Januar 2021.
  5. Grendler et al S. v. "Medici, Cosimo de.’"