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Haard (Nüdlingen)

Aus Wikipedia
Haard
Gmoa Nüdlingen
Koordinaten: 50° 14′ 14″ N, 10° 7′ 20″ O
Eingemeindung: 1. Jenna 1972
Postleitzahl: 97720
Vorwahl: 0971
Haard (Bayern)
Haard (Bayern)
Haard

Lage von Haard in Bayern

Haard is a Ortstei vo da bayerischn Gmoa Nüdlingen im untafränkischn Landkroas Bad Kissingen.

Geografische Log[Werkeln | Am Gwëntext werkeln]

Haard liegt neadlich vo Nüdlingen.

De duach Haard valaffnde Kreisstroß KG 17 mindt noadweats in de KG 20 und fiaht sidweats noch Nüdlingen.

Sidli von Haard valafft in Ost-West-Richtung de B .

Gschicht[Werkeln | Am Gwëntext werkeln]

De Schenkung vo da Wüstung „Herda“ ans Kloster Veßra im Joar 1144 is de easchte bekonnte urkundliche Eawähnung vo Haard.

Am Stondort vo da „Bärenbuag“ und vom Friedhof is duachs Klosta a Propstei entstondn, de in de easchtn 40 Joar vom Priesta Saxo bewiatschoft worn is. Zua gleichn Zeid hod se aa da ehemolige Weinbau vom Ort entwicklt.

Trotz Flurgebietsgwinne duach Rodunga hod da Ockabau fia de Eihwohna vo Haard ned gnua Eaweabsmeglichkeitn botn, so doss diese zuasätzli Oabat u. a. im Dienstleistungsbereich in Bad Kissingen und im Sandstoabruch ognumma hom.

In de Joar 18691871 hod da Bau vo da heitign Haarda Kiach a Voagängakiach easetzt, de se auf da Onhech am Friedhof befundn hod.

Nachdem Haard anfangs zur Pfarrei Niederlauer gehört hatte, wurde der Ort, u. a. wegen der weiten Entfernung nach Niederlauer, am 22. Februar 1590 durch Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn der Pfarrei Nüdlingen zugeteilt.

Im Joar 1925 hod Haard a Stromvasoagung griagt. 1954/1955 is im Ort a Wossavasoagungsonlog entstondn, 1965/1966 de neie Schui. 1966/1967 is de eatliche Kanalisation instajiat worn.

Am 1. Jenna 1972 is Haard im Rohma vo da Gebietsreform in Bayern Ortstei vo Nüdlingen worn, nochdem se bei ana Biagabefrogung 269 vo 300 obgemne guitign Stimma fia de Eihgmoanung ausgsprochn hom[1]. Da Eihgliedarungsvatrog hod unta ondam an Eihsotz vo de gsomtn stootlichn Feadamiddl vo 422.938 DM fian Ausbau vo de Oidortstroßn sowian Eahoit vom Ortsnoma Haard greglt, sejbst wenn da Ort amoi mid Nüdlingen a bauliche Oaheit buidn soit.[1]

Im Joar 1979 woar de eatliche Flurbereinigung voiendt.

Persenlichkeit[Werkeln | Am Gwëntext werkeln]

Ehrnbiaga[Werkeln | Am Gwëntext werkeln]

  • Emil Röder, Eanennung: 1972

Literatua[Werkeln | Am Gwëntext werkeln]

  • Gemeinde Nüdlingen (Hrsg.): Unsere Großgemeinde Nüdlingen – Gemeinde Nüdlingen mit ihrem Gemeindeteil Haard, 1976

Beleg[Werkeln | Am Gwëntext werkeln]

  1. 1,0 1,1 Ernst Pillich: 1200 Jahre Nüdlingen, 1972, S. 138