Kini

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De Norwegische Kenigskrone

Da Kini, aa Kinig, Kenig oda Kineng (auf Oidhochdeitsch hoaßt a kuning, C künec oda künic, und auf lateinisch nennt ma'n rex) is nochm Kaisa da hechste monarchische Herrschatitl. Im deitschsprochigm Raum is des Kinitum ausm fränkischn Reichskinitum entstandn, da deitsche Kini war oft aa römischa Kaisa.

Im Middloita und in da friahn Neizeid wor da Kini in da Regl da hächste Souverän vo seim Land: Er woa obasta Richta, Gsetzgeba und regierenda Herrscha. In manchn Ländan woa da Kini aa geistlichs Obahapt. In modernan Monarchien hod da Kini nua no repräsentative und zeremonielle Aufgom. Da Kini wiad mit "Majestät" ogredt.

De Stoodsform mim Kini nennt ma Monarchie oder Kinireich. Heit gibts a no a poa Lända, de wos an Kini oda/und a Kenigin homd. De bekonntaste is de Elisabeth II. vo England. De Bayern homd vo 1806 bis 1918 an Kini aus da Familie vo de Wittelsbacha ghod. Mid "Kini" moana oba de moastn Bayern bsunders an Ludwig den Zwoatn.

Literatua[VE | Weakln]

  • Aschehougs Norges Historie. Oslo 1995, Bd. 2, ISBN 82-03-22013-4.
  • Lotte Hedeager: "Scandza", Folkevandingstidens nordiske oprindelsesmyte. In Nordsjøen - Handel, Religion og politikk. Karmøyseminaret 94/95 Hrg. Karmøy Kommune, S. 9, ISBN 82-7859-000-1.
  • Erich Hoffmann: "Der heutige Stand der Erforschung der Geschichte Skandinaviens in der Völkerwanderungszeit im Rahmen der mittelalterlichen Geschichtsforschung." In: Karl Hauck (Hrg.) Der historische Horizont der Götterbild-Amulette aus der Übergangsepoche von der Spätantike zum Frühmittelalter. Göttingen 1992, ISBN 3-525-82587-0.
  • Bernhard Jussen (Hrg.): Die Macht des Königs. Herrschaft in Europa vom Frühmittelalter bis in die Neuzeit. Münchn 2005
  • Konrad Maurer: Vorlesungen über Altnordische Rechtsgeschichte Bd. I: Altnorwegisches Staatsrecht und Gerichtswesen. Deichert'sche Verlagsbuchhandlung, Leipzig 1907.
  • Friedrich Kluge: Etymologisches Wörterbuch der Deutschen Sprache, 24. Aufl., 2002, ISBN 3-11-017473-1.