Klousta

Aus Wikipedia
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Klousta is a Gmoa im niedaboarischn Landkroas Reng. Des gleichnomige Pfarrdoaf is Sitz vo da Gmoavawoitung.

Eadkund[Weakln | Am Quelltext weakln]

Geografische Log[Weakln | Am Quelltext weakln]

Kloasta liegt in da Region Doana-Woid inmittn vom Natuapark Boarischa Woid direkt an da Bundesstroß 85 nua siem Kilometa südeastle vo da Kroasstod Reng sowia nein Kilometa südle vo Zwiesl. De Oatschoft breitet se in am weitn, sonnign Doikessl aim Fuaß vom Gsengetstoa (951 m), Wagnsonnriagl (959 m) un dem Heahnzug vom Pfoa aus. Duach den Oat fliaßt de Rinchnacha Ohe, in de südle vom Oat de Rinchnach mündt.

Gmoagliedarung[Weakln | Am Quelltext weakln]

Es gibt 27 Gmoateile:

Es gibt de Gemarkunga Ellaboch, Kasbeag und Rinchnach.

Gschicht[Weakln | Am Quelltext weakln]

Bis zua Gmoagrindung[Weakln | Am Quelltext weakln]

Im Joahr 1011 war de Grindung vom Kloasta Rinchnach duach den hl. Gunther, am Beneditinameanch vom Kloasta Niedaoada, ois erste Siedlung vom mittlan Boarischn Woid. De Gschicht vom Oat is ent mit dem vom Kloasta vabundn. De Oaheimischn nennan eahnan Oat aa heit statt Rinchnoch oafach nua "Klousta". Klousta is am Gunthasteig, ana Soizstroß, gleng, de vo Zwiesl in den Beahmweg eibong is. Feiasbrünst ham 1597, 1693 und 1799 gwüt. Zasteat und plündat worn is Kloasta im Dreißgjaarign Kriag 1641 duach de Schweden, im Spanischn Eabfoigekriag 1703 duach de Eastareicha und 1742 bis 1744 im Eastareichischn Erbfoigekriag duach eastareichische Truppn vom Genaroi Bärnklau und de Pandurn vo Franz vo da Trenck. Da Oast hot zum Rentamt Straubing gheat und zum Landgricht Reng vom Kuafiastntum Baiern. 1803 is de Probstei Kloasta duach de Säkularisation aafghom worn. im Joahr 1818 is de Gmoa entstandn.

Eigmeindunga[Weakln | Am Quelltext weakln]

Am 1. Januar 1972 is im Zug vo da Gmoagebietsrefoam de Eigliedarung vo de Gmoa Kasbeag und Ellaboch afoigt.

Eiwohnaentwicklung[Weakln | Am Quelltext weakln]

  • 1970: 2779 Eiwohna
  • 1987: 2988 Eiwohna
  • 1991: 3145 Eiwohna
  • 1995: 3230 Eiwohna
  • 2000: 3261 Eiwohna
  • 2005: 3327 Eiwohna
  • 2010: 3210 Eiwohna
  • 2015: 3080 Eiwohna
  • 2020: 3042 Eiwohna

Politik[Weakln | Am Quelltext weakln]

Da Gmoarot setzt se seit da Kommunoiwoi vom 15. März 2020 wia foigt zamma:

  • CSU: 7 Sitz (48,02 % vo de Stimman)
  • SPD: 5 Sitz (29,2 % vo de Stimman)
  • FWG: 4 Sitz (22,46 % vo de Stimman)

Buagamoasta[Weakln | Am Quelltext weakln]

Bei da Buagamoastawoi 2020 is Anton Dannerbauer (CSU) mit 66,96 5 vo de Stimman gwöjt worn. Er hot sei Amt Ofang Mai 2020 otren und hot Ofang Februar 2021 sei Amt aus gsundheitliche Grind aafgem. Bis zua Neiwoi am 2. Mai 2021 fiaht da Zwoate Buagamoaste Ludwig Lemberger (FWG) ois sei Vatreta de Amtsgschäft.

Wappn[Weakln | Am Quelltext weakln]

Blasonierung: " In Goid iba greanam Dreibeag zwoa schräg kreizte suibane Reithaun mit schwoaze Grief."

Kuitua und Sehenswiadekeitn[Weakln | Am Quelltext weakln]

  • De ehemolig Kloastakiach und jetzige Pfarrkiach St. Johannes da Daifa is 1727 vo Baumoasta Johann Miachel Fischer veale umgstoit worn. Sie bsitzt ois oanzige Kiach vo da Gegand a Kuppe und is oans vo de bedeitansdn Bauwerk im Boarischn Woid.
  • Im Woid etwa zwoa Kilometa eastle vo Kloasta liegt weithi sichtboa de Nemkiach Maria Geburt, aa Fraunbrünnl oda Gunthakiachal gnennt. Sie is 1766 an da Stöj vo ana Oasiedelei vom Hl. Gunther abaut worn und bsitzt a gotischs Gnadnbuid. Neba da Kiach entspringt a kloane Quejn, de ihr den Nama gem hot. 1958 is sie an de Gmoa Kloasta ibaganga. Sie werd vo am 1995 gründtn Feadavarein betreut. De reiche Freskomolarei aus da Abauungszeit, vamutle vo Franz Anton Rauscher, is noch dem Zwoatn Wöjtkriag entfern und bei da letztn Restaurierung wieda heavoabrocht bzw. aneiat worn. A ganz bsondana Plotz is de Aussichtsplattfoam dirkt obahoib vo dem Kiachal.
  • Oanzigoate is da "historische Rundweg" im Oatskean, dea zu 25 historische Gebäude vo da ehemolign Kloastaanlog fiaht und de aaf moderne Dofen an de Gebäude aklärt; da Start is am Kiachavoaplotz.
  • sognannts "weiß Schuihaus"
  • ehemolige Benediktinapropstei mit Kiach, Kloastagebäudn, Kloastagasthof und Wirtschoftshof
  • ehemolige Schui, sognannte "rode Schui"
  • Oatskapöjn Foiknstoa
  • Katholische Woifahrtskiach Mariä Geburt, Gehmannsbeag
  • Oatskapöjn Großloitznriad
  • ehemolige Muih Herrnmuih
  • Wegkapöjn Kandlboch
  • Oatskapöjn Riad
  • Beagkapöjn Riad
  • Weilakapöjn Schönanga
  • Oatskapöjn Untaasboch

Wirtschoft und Infrastruktua[Weakln | Am Quelltext weakln]

Wirtschoft eischließle Land- und Foastwirtschoft[Weakln | Am Quelltext weakln]

Im Joahr 1998 hot's noch da amtlichn Statistik im produzierandn Gewerbe 257 und im Bereich Handl und Vakeah koane sozoivasicharungspflichte Bschäftigte am Oabatsoat gem. In sonstige Wirtschoftsbereich warn am Oabatsoat 79 Peasonan sozoivaschicharungspflichte bschäftigt. Soziovasicharungspflichte Bschäftigte am Wohnoat hot's insgsamt 1095. Im vaoabantn Geweabe hot's zwoa Betriebe gem, im Bauhauptgewerbe acht Betriebe. Zuadem ham im Joahr 1999 112 landwirtschoftliche Betriebe mit ana landwirtschoftle gnutztn Flächn vo 1622 ha, dovo warn 1426 ha Dauagreaflächn. Touristisch geheat Klousta zua Arbaland Region im Mittlan Boarischn Woid und zum Tourismusvaband Ostbaiern.

Buidung[Weakln | Am Quelltext weakln]

Im Joahr 2021 gibts foigande Eirichtunga:

  • Kindagoatn mit 80 Kindagoiatnplätz und ca. 100 Kinda (Obau in Planung)
  • Grund- und Mittlschui mit 16 Lehra und 154 Schüla.

Persenlekeitn[Weakln | Am Quelltext weakln]

Ehrnbuaga: Antonius Hofmann (1909-2000), vo 1968 bis 1984 Bischof vo Bossa.